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Aprilia 125 AF-1 Futura 1990 - 1993

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Aprilia AF-1 125 Futura (1990-1993): ein flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Zweitakter mit 124,7 Kubikzentimetern, Leichtmetallzylinder mit Nikasil-Beschichtung, 54 Millimetern Bohrung bei 54,5 Millimetern Hub, dazu ein Sechsganggetriebe und 22,3 kW, also 30 PS bei 8.800 Umdrehungen, mit 19,6 Nm bei 10.000. Getragen wird das Ganze von einer 38 Millimeter starken Upside-down-Gabel vorn und einem hydraulischen Zentralfederbein mit progressiver Umlenkung hinten, gebremst wird vorn mit einer 320-Millimeter-Scheibe und Vierkolbensattel.

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520er-Teilung · 16/38 · 106 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge106 Glieder
Ritzel vorn16 Zähne
Kettenrad hinten38 Zähne
Übersetzung2,38 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die AF-1 Futura auszeichnet

  • Dreißig PS aus einem Achtelliter-Zweitakter: Aprilia holte aus 124,7 Kubikzentimetern 30 PS bei 8.800 Umdrehungen. Bohrung und Hub von 54 zu 54,5 Millimetern machen den Motor praktisch quadratisch. Der Zylinder besteht aus Leichtmetall und trägt eine Nikasil-Beschichtung, geschaltet wird über sechs Gänge.
  • Eine Vierkolben-Bremszange an einer 125er: Vorn arbeitet eine einzelne 320-Millimeter-Scheibe mit Vierkolbensattel, hinten eine 240er mit Zweikolbensattel. Zusammen mit der 38-Millimeter-Upside-down-Gabel und 114 Kilogramm Trockengewicht ergibt das eine Ausstattung, die in dieser Hubraumklasse ungewöhnlich war.
  • Sechzehn zu achtunddreißig auf 106 Gliedern: Der Kettenradhersteller führt einen eigenen Eintrag für die 125er Futura mit der Jahresspanne 1990 bis 1993 und nennt sechzehn Zähne vorn, achtunddreißig hinten und 106 Glieder in 520er Teilung. Ein Kettensatz-Anbieter markiert dieselben beiden Zähnezahlen ausdrücklich als Standardgrößen.
  • Sechshundertfünfundzwanzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung ergibt sich ein Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse von rund 625 Millimetern. Diese Größe bestimmt die Kettenlänge — nicht der Radstand, in den zusätzlich Gabelversatz und Lenkkopfwinkel einfließen.

Übersetzung anpassen — Landstraße gegen kurvige Strecke

OEM ist 16/38 mit 106 Gliedern in 520er Teilung, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,38. Diese Seite führt Ritzel von elf bis siebzehn Zähnen; beim Kettenrad reicht die Auswahl von 36 bis 38, die Werksgröße ist damit zugleich die größte lieferbare.

SetupÜbers.Charakter
15/382,53Kürzer — knapp sieben Prozent mehr Antritt aus engen Kurven
16/38 (OEM)2,38Standard — die Werksauslegung
16/372,31Länger — knapp drei Prozent, ruhiger bei Autobahntempo

Häufige Fragen zur AF-1 Futura

Passt der Satz auch auf eine AF-1 125 Europa?
Ja. Der Kettenradhersteller führt Europa und Futura als zwei Einträge mit zeichengleich sechzehn und achtunddreißig Zähnen, 106 Gliedern und 520er Teilung — beide für die Baujahre 1990 bis 1993. Die Modelle unterscheiden sich in der Verkleidung und der Ausstattung, nicht im Antrieb.

Und auf eine AF-1 50?
Nein. Die Fünfziger derselben Baureihe fahren eine völlig andere Bestückung: der Kettenradhersteller nennt für die AF-1 50 Europa-Futura elf zu dreiundvierzig Zähne mit 126 Gliedern, je nach Baujahr in 415er, 420er oder 428er Teilung. Weder Zähnezahlen noch Kettengröße passen.

Wie stark wirkt ein Zahn am Kettenrad?
Bei achtunddreißig Zähnen sind es knapp drei Prozent. Am Ritzel wäre der Sprung bei sechzehn Zähnen mit knapp sieben Prozent mehr als doppelt so groß. Weil das Kettenradfeld dieser Seite nach oben bei der Werksgröße endet, läuft eine kürzere Auslegung ohnehin über das Ritzel.

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