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Aprilia ST 125 1983

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Aprilia ST 125 (1983-1984): ein flüssigkeitsgekühlter Zweitakt-Einzylinder mit 124 Kubikzentimetern aus 52,8 Millimetern Bohrung und 57 Millimetern Hub, dazu 14,5:1 Verdichtung, ein Sechsganggetriebe und 18,5 PS bei 8.250 Umdrehungen. Getragen wird das Ganze von einem Doppelschleifenrahmen aus Stahlrohr.

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520er-Teilung · 13/41 · 110 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge110 Glieder
Ritzel vorn13 Zähne
Kettenrad hinten41 Zähne
Übersetzung3,15 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die ST 125 auszeichnet

  • Einundvierzig Zähne, baujahrgenau zugeordnet: Die Fahrzeugliste dieser Seite führt die Aprilia 125 ST des Jahrgangs 1983 im Block mit 41 Zähnen. Die Nachfolgerin STX von 1984 steht dagegen im 39-Zähne-Block. Beide Größen sind zugleich die einzigen Zähnevarianten, die die Applikationsliste für dieses Kettenrad kennt — die Baureihe unterscheidet sich am Heck also um genau zwei Zähne.
  • Ein flüssigkeitsgekühlter Zweitakter mit sechs Gängen: 124 Kubikzentimeter aus 52,8 Millimetern Bohrung und 57 Millimetern Hub ergeben einen langhubigen Zweitakter. Er verdichtet 14,5 zu 1 und leistet 18,5 PS bei 8.250 Umdrehungen, verteilt auf sechs Gänge. Die Nachfolgerin STX legte zwei Jahre später auf 21 PS nach, bei unveränderter Bohrung und unverändertem Hub.
  • Hundertzehn Glieder bei 655 Millimetern Wellenabstand: Aus 13 Zähnen vorn, 41 hinten und 110 Gliedern in 520er Teilung ergibt sich rechnerisch ein Abstand von rund 655 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Dieser Abstand bestimmt die Kettenlänge, nicht der Radstand — deshalb lohnt beim Kauf der Blick auf die Gliederzahl und nicht auf die Fahrzeuglänge.
  • Scheibe vorn, Trommel hinten: Die ST bremst vorn mit einer 230-Millimeter-Scheibe und hinten mit einer 160-Millimeter-Trommel. Die STX bekam ein Jahr später hinten ebenfalls eine Scheibe und legte bei der Leistung nach. Wer ein Fahrzeug dieser Baureihe vor sich hat, erkennt an der Hinterradbremse also sofort, welche Ausführung es ist.
  • Die Übersetzung läuft über das Kettenrad: Der Shop führt für dieses Modell Kettenräder mit 39, 41 und 44 Zähnen, aber kein abweichendes Ritzel. Jede Änderung der Auslegung geht deshalb über das hintere Zahnrad. Drei Zähne mehr verkürzen um gut sieben Prozent, zwei Zähne weniger verlängern um gut fünf.

Übersetzung anpassen — Landstraße gegen kurvige Strecke

OEM ist 13/41 mit 110 Gliedern in 520er Teilung. Für kürzere Übersetzung führt der Weg über ein größeres Kettenrad, für längere über ein kleineres — ein abweichendes Ritzel bietet diese Seite nicht an.

SetupÜbers.Charakter
13/443,38Kürzer — gut sieben Prozent mehr Antritt, sinnvoll auf engen Strecken
13/41 (OEM)3,15Standard — die Werksauslegung der ST von 1983
13/393,00Länger — die Auslegung der STX, gut fünf Prozent mehr Weg pro Umdrehung

Häufige Fragen zur ST 125

Was unterscheidet die ST von der STX beim Kettensatz?
Nur das Kettenrad. Die ST von 1983 fährt 41 Zähne, die STX von 1984 dann 39. Ritzel, Teilung und Kettenlänge bleiben gleich, sodass sich beide Ausführungen mit demselben Ritzel und derselben 520er Kette mit 110 Gliedern aufbauen lassen.

Warum hat ein Hundertfünfundzwanziger eine 520er Kette?
Weil die ST vom Geländemodell abstammt. Ein Glied einer 520er Kette misst 15,875 Millimeter gegenüber 12,7 bei einer 428er, sie baut also kräftiger und schwerer. Für 18,5 PS ist das reichlich dimensioniert.

Wie viel bringt ein Zahn am Kettenrad?
Bei 41 Zähnen ändert ein einzelner Zahn die Übersetzung um rund zweieinhalb Prozent. Der Shop springt allerdings von 39 auf 41 auf 44, sodass die kleinste verfügbare Stufe zwei Zähne beträgt — das sind gut fünf Prozent.

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