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Aprilia ETX 600 Tuareg 1985 - 1987

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Aprilia ETX 600 Tuareg (1985-1987): ein luftgekühlter Viertakt-Einzylinder von Rotax mit 562 Kubikzentimetern, dazu 94 Millimeter Bohrung bei 81 Millimetern Hub, eine Verdichtung von 9,4 zu 1 und ein Fünfganggetriebe — die Datenbank nennt 49 PS bei 6.800 Umdrehungen. Getragen wird das Ganze von einem Fahrwerk mit Telegabel vorn und Zentralfederbein hinten.

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520er-Teilung · 15/46 · 104 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge104 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten46 Zähne
Übersetzung3,07 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die ETX 600 Tuareg auszeichnet

  • Fünfzehn zu sechsundvierzig für genau drei Modelljahre: Der Kettenradhersteller führt einen eigenen Eintrag für die ETX 600 Tuareg mit der Jahresspanne 1985 bis 1987 und nennt fünfzehn Zähne vorn, sechsundvierzig hinten, 520er Teilung und einhundertvier Glieder. Ein Kettensatz-Anbieter führt dieselbe Jahresspanne als eigene Kategorie. Damit deckt sich die Bestückung an beiden Enden mit der Bauzeit.
  • Die Nachfolgerinnen sind deutlich länger übersetzt: Ab 1987 trat die Tuareg 600 Wind neben die ETX, 1988 kam die SPX Paris-Dakar. Beide fahren siebzehn Zähne vorn und dreiundvierzig hinten, also eine Sekundärübersetzung von 2,53 statt 3,07. Das sind rund einundzwanzig Prozent Unterschied — wer den falschen Satz bestellt, merkt es beim ersten Gasgriff.
  • Fünfhundertachtundsiebzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung ergibt sich ein Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse von rund 578 Millimetern. Das ist die Größe, an der die Kettenlänge hängt; der Radstand hilft dabei nicht weiter, weil in ihn auch Gabelwinkel und Nachlauf eingehen.
  • Rotax-Einzylinder mit fast quadratischer Auslegung: 94 Millimeter Bohrung stehen 81 Millimetern Hub gegenüber. Das ist eine kurzhubige Auslegung, ungewöhnlich für einen luftgekühlten Enduro-Einzylinder dieser Jahre. Den Motor lieferte Rotax aus Österreich zu.
  • Kurz übersetzt für die Gelände-Auslegung: Mit 3,07 ist die ETX deutlich kürzer übersetzt als die späteren Tuareg-Ausführungen, die bei 2,53 liegen. Bei 49 PS und 177 Kilogramm fahrbereit heißt das: mehr Antritt aus dem Stand, dafür eine höhere Drehzahl bei gleichem Tempo.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Landstraße

Ab Werk ist 15/46 gesetzt, also eine Sekundärübersetzung von 3,07. Das Ritzelfeld dieser Seite führt fünfzehn, sechzehn und siebzehn Zähne, die Kettenradauswahl reicht von 36 bis 47. Für kürzere Übersetzung geht es über ein größeres Kettenrad, für längere über ein größeres Ritzel.

SetupÜbers.Charakter
15/473,13Kürzer — die feinste verfügbare Stufe nach unten, gut zwei Prozent mehr Antritt
15/46 (OEM)3,07Standard — die Auslegung, mit der Aprilia die ETX 600 ausgeliefert hat
16/462,88Länger — ruhigere Drehzahl auf Verbindungsetappen, dafür weniger Antritt im Gelände

Häufige Fragen zur ETX 600 Tuareg

Wie viele Glieder braucht die ETX 600 Tuareg ab Werk?
Einhundertvier, in 520er Teilung. Diese Länge nennen der Kettenradhersteller für die Jahre 1985 bis 1987 und der beschreibende Text dieser Seite übereinstimmend.

Passt der Satz auch auf eine Tuareg 600 Wind?
Nein. Die Wind und die SPX Paris-Dakar fahren siebzehn Zähne vorn und dreiundvierzig hinten, also eine deutlich längere Übersetzung. Für diese Modelle gibt es eigene Kategorien.

Was ändert ein Zahn am Ritzel?
Bei fünfzehn Zähnen sind es gut sieben Prozent nach unten und gut sechs Prozent nach oben. Am Kettenrad entspricht ein Zahn bei sechsundvierzig nur gut zwei Prozent.

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