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Aktives Motorrad

Beta EVO 250 / Factory 2T 4T 2009

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Beta EVO 250 / Factory (2009-2018): ein 249,7 ccm großer, flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Zweitakter mit Membransteuerung, 72,5 mm Bohrung, 60,5 mm Hub, Keihin-PWK-Vergaser mit 28 mm und Sechsganggetriebe, eine Nennleistung gibt Beta für dieses Wettbewerbsmodell nicht an. Getragen wird das Ganze von einem Aluminium-Brückenrahmen mit 1.305 mm Radstand und nur 660 mm Sitzhöhe.

Premium-Kettensatz für deine EVO 250
520er-Teilung · 11/41 · 100 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge100 Glieder
Ritzel vorn11 Zähne
Kettenrad hinten41 Zähne
Übersetzung3,73 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die EVO 250 auszeichnet

  • Elf Zähne vorn sind an einem Trial die Regel: Die Übersichtstabelle eines Trial-Spezialisten führt Evo 250, 290 und 300 der Jahre 2009 bis 2014 gemeinsam mit 11 Zähnen vorn, 41 hinten und 100 Gliedern. Ein Kettensatz für die baugleiche Evo 300 desselben Zeitraums nennt zeichengleich 11-41-100 mit einer 520er-Kette.
  • Hundert Glieder sind kurz, und das ist Absicht: Mit 1.305 mm Radstand ist die Evo ausgesprochen kurz gebaut. Die kurze Kette gehört zu dieser Geometrie: Beim Trial zählt jeder Zentimeter Radstand für das Aufsetzverhalten am Hindernis. Wer beim Kettenwechsel großzügig zwei Glieder zulegt, verliert genau die Präzision, für die das Fahrwerk gebaut ist.
  • Ein kleines Ritzel belastet die Kette überproportional: Bei elf Zähnen wird jede Kettenrolle beim Umlauf um mehr als 30 Grad abgeknickt. Das ist der eigentliche Verschleißtreiber an einer Trialmaschine, nicht das Drehmoment. Dazu kommt der Einsatz in Schlamm und über Fels: Reinigen und Schmieren nach jeder Ausfahrt bringt hier mehr Lebensdauer als jede Kettenqualität.
  • Vorn reicht die Auswahl von neun bis dreizehn Zähnen: Der Shop führt für die Evo Ritzel mit 9, 10, 11, 12 und 13 Zähnen und Kettenräder von 39 bis 43. Neun Zähne sind die kürzeste Auslegung, die der Shop hergibt; für den normalen Trainingsbetrieb bleibt die Werkskombination die naheliegende Wahl.
  • Zweitakter, Viertakter und Factory teilen sich den Antrieb: Die Bezeichnung deckt die Evo 250 als 2T und als 4T ab, dazu die Factory-Ausführung mit hochwertigeren Fahrwerkskomponenten. Am Kettensatz ändert das nichts — die Trial-Übersicht führt die Baureihe dieser Jahre ohne Unterscheidung nach Motorbauart. Die Unterschiede zwischen den Ausführungen liegen bei Gabel, Federbein und Anbauteilen.

Übersetzung anpassen — Sektion gegen Verbindungsweg

OEM ist 11/41 mit 100 Gliedern in 520er-Teilung, also eine Sekundärübersetzung von 3,73. Der Shop führt vorn 9 bis 13 und hinten 39 bis 43 Zähne — beide Richtungen sind also über beide Zahnräder erreichbar.

SetupÜbers.Charakter
11/433,91Kürzer — mehr Kontrolle bei ganz langsamer Fahrt, sinnvoll für schwere Sektionen
11/41 (OEM)3,73Standard — Betas Werksauslegung für die gesamte Evo-Baureihe dieser Jahre
11/393,55Länger — etwas mehr Reserve auf Verbindungswegen zwischen den Sektionen
12/413,42Deutlich länger — entschärft das Ansprechverhalten spürbar, kostet Kontrolle im Schritttempo

Häufige Fragen zur EVO 250

Passt der Satz auch auf eine Evo 300?
Für die Modelljahre 2009 bis 2014 führen die Trial-Übersichten 250, 290 und 300 mit derselben Bestückung. Ab 2014 stellte Beta die 300 auf 10 Zähne vorn und 42 hinten um, die 250 folgte 2015. Wer eine jüngere Maschine hat, sollte deshalb nicht nach Hubraum, sondern nach Modelljahr bestellen.

Warum hat ein Trial so wenige Glieder?
Weil die Gliederzahl aus Radstand und Zähnezahlen folgt, nicht aus dem Hubraum. Die Evo hat mit 1.305 mm einen extrem kurzen Radstand — deutlich kürzer als jede Enduro. Hundert Glieder in 520er-Teilung sind für dieses Maß der passende Wert.

Lohnt sich ein Alu-Kettenrad?
Am Trial durchaus. Die Maschine wiegt trocken rund 66 Kilogramm, und ungefederte Masse am Hinterrad wirkt sich hier stärker aus als an einem schweren Motorrad. Der Preis ist kürzere Lebensdauer: Aluminium verschleißt im Schlammbetrieb deutlich schneller als Stahl.

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