Cagiva 500 T4 1987 - 1990
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 110 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 42 Zähne |
| Übersetzung | 2,80 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die T4 auszeichnet
- Trail-Bike der späten Achtziger: Die T4 ist Cagivas robuste Enduro-Baureihe aus den späten Achtzigern, gebaut als T4 350 und T4 500. Einfache Technik, luftgekühlter Einzylinder, Fünfganggetriebe — auf Haltbarkeit statt Höchstleistung ausgelegt.
- Zwei Hubraumklassen, zwei Übersetzungen: Die 500er läuft ab Werk auf 15 Zähnen vorn, die 350er auf 16 — bei jeweils 42 Zähnen hinten und 520er-Teilung. Die hier hinterlegte Bestückung 15/42 entspricht der T4 500.
- Scheibe vorn, Trommel hinten: Eine 240-mm-Scheibe vorn und eine 130-mm-Trommel hinten sind zeittypisch für die Klasse. Die Trommel ist unempfindlich gegen Schmutz — im Geländeeinsatz ein Vorteil, den moderne Bremsanlagen so nicht bieten.
- 42 Nm auf 15/42 in 520er-Teilung: 110 Glieder in 520er-Teilung sind für einen luftgekühlten Einzylinder dieser Leistungsklasse reichlich dimensioniert. Zwei unabhängige Anbieter führen 520er als Werksteilung für beide Hubraumvarianten.
- Upside-down-Gabel schon 1987: Die 500er-Ausführung fuhr bereits eine Upside-down-Gabel — für ein Serienmotorrad dieser Baujahre keine Selbstverständlichkeit und ein Hinweis auf den Wettbewerbsanspruch der Baureihe.
- Ersatzteillage über den Kettensatz: Bei einem Motorrad dieses Alters ist der Sekundärantrieb eines der wenigen Verschleissteile, das noch problemlos in Neuware verfügbar ist — Teilung und Zähnezahlen sind über gängige Kettensatz-Programme abgedeckt.
Übersetzung anpassen — Gelände und Alltag
OEM ist bei der 500er 15/42 und ergibt 2,80 — eine kurze, geländetaugliche Auslegung. Wer die T4 überwiegend auf Asphalt bewegt, gewinnt mit einem Zahn mehr am Ritzel deutlich an Laufruhe, ohne im Gelände viel zu verlieren.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/42 | 3,00 | Kürzer — mehr Druck im schweren Gelände und am Berg, auf der Strasse zu kurz. |
| 15/42 (OEM 500) | 2,80 | Standard der 500er — ausgewogen zwischen Gelände und Verbindungsetappe. |
| 16/42 | 2,63 | Länger — Werksauslegung der 350er, auf der Strasse spürbar ruhiger im Drehzahlniveau. |
Häufige Fragen zur T4
Welche Kettenteilung hat die Cagiva T4 ab Werk
520er-Teilung. Das gilt für beide Hubraumvarianten und ist durch zwei unabhängige Kettensatz-Anbieter belegt. Unterschiedlich ist nur das Ritzel: 15 Zähne bei der T4 500, 16 Zähne bei der T4 350, jeweils mit 42 Zähnen hinten.
Habe ich eine T4 350 oder eine T4 500
Der sicherste Weg führt über die Fahrzeugpapiere und den Hubraum: 343 ccm bei der 350er, 451 ccm bei der 500er. Vor der Bestellung ausserdem die Zähne am vorhandenen Ritzel abzählen — 15 oder 16 entscheidet über den passenden Satz.
Wie pflege ich den Antrieb bei einem Motorrad dieses Alters
Durchhang bei ausgefedertem Hinterrad prüfen und regelmässig nachfetten. Wichtiger als bei modernen Motorrädern ist die Kontrolle des Kettenrads: Ein eingelaufenes Kettenrad zerstört eine neue Kette innerhalb weniger hundert Kilometer, deshalb immer im Satz wechseln.