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Ducati 1299 Panigale Final Edition 2018

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Ducati 1299 Panigale Final Edition (ab 2018): 1.285-ccm-Superquadro-L-Twin mit 116 x 60,8 mm Bohrung/Hub, Titanpleueln, Titanventilen und desmodromischer Ventilsteuerung, 209 PS bei 11.000/min. Aluminium-Monocoque, das den Zylinderkopf als tragendes Element nutzt, mit voll einstellbarem Öhlins-Fahrwerk.

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520er-Teilung · 15/39 · 104 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (Kettensatz)

Kettenteilung520
Werksausführung525er-Teilung — dieser Satz ist ein 520er-Umbau
Kettenlänge104 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten39 Zähne
Übersetzung2,60 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die 1299 Final Edition auszeichnet

  • Abschied des großen Zweizylinders: Die Final Edition markiert das Ende der Superbike-Zweizylinder bei Ducati. Sie kombiniert die Innereien des Superleggera-Motors — leichtere Kurbelwelle mit Wolfram-Einsätzen, Titanpleuel, Titanventile — mit dem Panigale-R-Chassis und der Elektronik der 1299 S.
  • 209 PS aus zwei Zylindern, Euro-4-legal: Kein anderer straßenzugelassener Zweizylinder hat je mehr geleistet. Bemerkenswert ist weniger die Spitzenleistung als der Weg dorthin: 142 Nm bei 9.000/min bedeuten Zugkraftspitzen, die den Endantrieb härter belasten als jeder Vierzylinder derselben Leistungsklasse.
  • Kurze Werksauslegung: 15 Zähne vorn zu 39 hinten ergeben 2,60 — für ein Superbike dieser Leistungsklasse kurz übersetzt. Ducati hat damit den Antritt aus der Kurve priorisiert, was zum Charakter des drehmomentstarken Twins passt.
  • Dieser Satz ist ein 520er-Umbau: Ab Werk fährt die 1299 eine 525er-Kette. Der hier konfigurierbare Satz nutzt die schmalere 520er-Teilung bei unveränderter Bestückung — bei Panigale-Modellen ein weit verbreiteter Umbau, der rund ein halbes Kilogramm rotierende und ungefederte Masse spart. Der Ersatzteil-Katalog der Produktseite kennzeichnet ihn als Chain Conversion.
  • Titanauspuff und rote Felgen als Erkennungsmerkmal: Die Final Edition wurde als nummerierte Kleinserie gebaut und ist an der eigenen Lackierung, den roten Felgen und der Titananlage zu erkennen. Antriebsseitig unterscheidet sie sich nicht von der 1299 R.

Übersetzung anpassen — Rennstrecke

OEM ist 15/39 — bereits werksseitig kurz, weil der Superquadro seine Zugkraft früh und heftig abliefert. Auf schnellen Kursen ist deshalb eher der Weg nach oben interessant: zwei Zähne weniger hinten senken die Drehzahl auf der Geraden, ohne den Antritt aus den schnellen Passagen ernsthaft zu beschneiden.

SetupÜbers.Charakter
15/412,73Kürzer — für enge, winklige Strecken mit vielen Kehren; verlangt zwei Glieder mehr Kettenlänge
15/39 (OEM)2,60Standard — Werksauslegung der 1299 R, ausgewogen für die meisten Kurse
15/372,47Länger — niedrigere Drehzahl auf langen Geraden, sinnvoll auf schnellen Strecken

Häufige Fragen zur 1299 Final Edition

Warum ist der Satz 520er, wo die 1299 doch 525er fährt?
Weil der 520er-Umbau bei Panigale-Modellen Standard ist und im Ersatzteil-Katalog dieser Seite ausdrücklich als 520 Chain Conversion geführt wird. Er spart etwa ein halbes Kilogramm im Endantrieb. Wichtig ist nur, dass alle drei Komponenten dieselbe Teilung haben — Ritzel, Kettenrad und Kette werden gemeinsam getauscht.

Heißt der Datensatz nicht eigentlich 1299 Panigale R Final Edition?
Doch. Ducati führt das Modell offiziell als 1299 Panigale R Final Edition. Antriebsseitig ist das folgenlos — die Bestückung 15/39 mit 104 Gliedern gilt für alle 1299-Ausführungen einschließlich der R.

Verträgt der 520er-Satz 142 Nm?
Ja, sofern es eine hochwertige X-Ring-Kette ist. Genau diese Kombination fahren Superbike-Rennteams seit Jahren. Bei reinem Straßenbetrieb mit langen Standzeiten ist die 525er trotzdem die haltbarere Wahl, weil sie unempfindlicher gegen Vernachlässigung ist.

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