Ducati 996 R 2001
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 525 |
|---|---|
| Kettenlänge | 94 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 36 Zähne |
| Übersetzung | 2,40 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die 996 R auszeichnet
- Fünfzehn zu sechsunddreißig, wie in der übrigen Baureihe: Ein Kettensatz-Anbieter führt eine eigene Kategorie für die 996 R und S mit der Jahresspanne 2001 bis 2001 und markiert dort 15 Zähne vorn und 36 hinten ausdrücklich als Standardgrößen. Die Applikationsliste nennt für Biposto und SPS derselben Jahre dieselben Werte mit einer 525er Kette über 94 Glieder. Die Konfiguration dieser Seite kommt auf dieselbe Bestückung.
- Der Testastretta-Motor ändert an der Auslegung nichts: Die 996 R fuhr 2001 den neu entwickelten Testastretta-Motor — 998 Kubikzentimeter aus 100 Millimetern Bohrung und 63,5 Millimetern Hub, also deutlich kurzhubiger als der bis dahin verwendete Motor. An der Sekundärübersetzung hat Ducati dabei nichts geändert: die 998 des Folgejahrs führt die Applikationsliste mit denselben 15 zu 36 auf 94 Gliedern.
- Fünfhundert Stück und Öhlins an beiden Enden: Die 996 R entstand als Homologationsmodell in einer Auflage von fünfhundert Exemplaren. Sie fährt voll einstellbare Öhlins-Federelemente vorn und hinten, zwei 320-mm-Scheiben mit Vierkolbensätteln vorn und eine 220-mm-Scheibe hinten. Das Trockengewicht liegt bei 185 Kilogramm.
- Lang übersetzt trotz 136 PS: Mit 2,40 fällt die Sekundärübersetzung für ein Motorrad dieser Leistungsklasse lang aus — 136 PS bei 10.200 Umdrehungen brauchen keine kurze Auslegung, um voranzukommen. Dazu passt die kurze Kette: zwischen Ritzelwelle und Hinterachse liegen rund 541 Millimeter bei 1.410 Millimetern Radstand.
- Vierzehn bis siebzehn Zähne am Ritzel: Der Shop führt für diesen Lochkreis Ritzel von 14 bis 17 Zähnen und Kettenräder von 36 bis 45 sowie eine 48. Die Werksgröße ist damit zugleich das kleinste lieferbare Kettenrad — länger übersetzen geht nur über ein größeres Ritzel. Nach unten steht dagegen ein weites Feld offen.
Übersetzung anpassen — Landstraße gegen Rennstrecke
OEM ist 15/36 mit 94 Gliedern in 525er Teilung, eine Sekundärübersetzung von 2,40. Am Kettenrad geht es ausschließlich nach oben, weil 36 Zähne die kleinste lieferbare Größe sind.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/36 | 2,57 | Kürzer — gut sieben Prozent mehr Antritt aus engen Kurven |
| 15/38 | 2,53 | Kürzer — knapp sechs Prozent, feinere Stufe über das Kettenrad |
| 15/36 (OEM) | 2,40 | Standard — die Werksauslegung, lang für ein Superbike dieser Leistung |
| 16/36 | 2,25 | Länger — knapp sieben Prozent, weniger Drehzahl bei hohem Tempo |
Häufige Fragen zur 996 R
Fährt die 996 R eine andere Bestückung als die Basisversion?
Nein. Ein Anbieter führt für die 996 R und S des Jahrgangs 2001 eine eigene Kategorie und markiert dort 15 und 36 Zähne als Standardgrößen — dieselben Werte wie bei Biposto und SPS. Auch die 998 mit demselben Testastretta-Motor fährt 15 zu 36 auf 94 Gliedern.
Wie stark wirkt ein Zahn am Ritzel?
Bei 15 Zähnen vorn sind es gut sieben Prozent nach unten und knapp sieben nach oben. Am Kettenrad bewegt ein Zahn bei 36 Zähnen dagegen knapp drei Prozent — für die Rennstrecke ist das hintere Zahnrad also feiner dosierbar.
Warum ist die Kette so kurz?
Zwei Dinge bestimmen die Gliederzahl: der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse und die Summe der Zähne. Bei der 996 R sind das rund 541 Millimeter und 51 Zähne — beides vergleichsweise wenig, entsprechend kurz fällt die Kette aus.