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Honda TL 125 S 1978

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Honda TL 125 S Bials (ab 1978): ein luftgekühlter Einzylinder-Viertakter mit 124 Kubikzentimetern und obenliegender Nockenwelle, dazu 56,5 Millimeter Bohrung bei 49,5 Millimetern Hub, ein Keihin-Rundschiebervergaser mit 20 Millimetern Durchlass und ein Fünfganggetriebe. Getragen wird das Ganze von einem schmal gebauten Trial-Fahrgestell mit Trommelbremsen an beiden Rädern.

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428er-Teilung · 15/52 · 118 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung428
Kettenlänge118 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten52 Zähne
Übersetzung3,47 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die TL 125 S auszeichnet

  • Fünfzehn, zweiundfünfzig und einhundertachtzehn stehen mit Teilenummern belegt: Ein Kettensatz für das Baujahr 1978 nennt das Ritzel JTF259 mit 15 Zähnen, das Kettenrad JTR269 mit 52 Zähnen und eine 428er Kette mit 118 Gliedern. Ein zweiter Händler führt denselben Satz unter der Bezeichnung 15-52-118. Auch der beschreibende Produkttext dieser Seite nennt genau diese drei Werte.
  • Die frühen Jahrgänge fuhren deutlich kürzer: Eine Applikationsliste führt die TL 125 der Jahre 1973 bis 1976 mit 15 zu 60 und 120 Gliedern. Das ist die Auslegung der reinen Trialmaschine. Die S-Ausführung war dagegen mit Beleuchtung und Blinkern für den täglichen Straßenbetrieb ausgestattet, und dazu passt die längere Übersetzung mit 52 Zähnen.
  • Zwei Untersetzungsstufen vor dem Hinterrad: Der Primärtrieb untersetzt mit 4,055, die Sekundärstufe mit 3,47. Zusammen mit dem Fünfganggetriebe ergibt das die niedrigen Geschwindigkeiten, auf die eine Trialmaschine ausgelegt ist. Der Motor stammt aus den Baureihen CB 125 S und SL 125.
  • Vierhundertachtundzwanzig statt vierhundertzwanzig: Ein 428er Glied misst dieselben 12,7 Millimeter Teilung wie ein 420er; der Unterschied liegt in der Innenbreite. Die 428er baut damit breiter und trägt entsprechend mehr. Wer Ersatz sucht, sollte auf diese Angabe achten — beide Größen sehen auf den ersten Blick gleich aus.
  • Von zwölf bis siebzehn Zähnen am Ritzel: Die Ritzelauswahl reicht von 12 bis 17 Zähnen, die Kettenräder von 34 bis 56. Der Spielraum ist damit in beide Richtungen groß — wer die Maschine im Gelände kürzer übersetzen will, findet Kettenräder bis 56 Zähne.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Straße

OEM ist 15/52, also eine Sekundärübersetzung von 3,47. Wer die Maschine überwiegend im Gelände bewegt, geht auf ein größeres Kettenrad; wer sie auf der Straße fährt, kann eine Stufe länger übersetzen. Bei größeren Sprüngen ändert sich die Kettenlänge mit.

SetupÜbers.Charakter
15/563,73Kürzer — mehr Kontrolle im Gelände, deutlich weniger Endgeschwindigkeit
15/52 (OEM)3,47Standard — die Auslegung der straßenzugelassenen S-Ausführung
16/523,25Länger — ruhiger auf Verbindungsetappen

Häufige Fragen zur TL 125 S

Warum nennen manche Quellen sechzig Zähne?
Weil sie die frühen Jahrgänge beschreiben. Eine Applikationsliste führt die TL 125 der Jahre 1973 bis 1976 mit 15 zu 60 und 120 Gliedern. Für das Baujahr 1978 nennen zwei Händler übereinstimmend 15 zu 52 mit 118 Gliedern.

Was bedeutet Bials?
So hieß die TL 125 in Japan, wo der Trialsport populär war. Die Maschine von 1973 war eines der ersten Serien-Trialmodelle von Honda und nutzte den Motor der Baureihen CB 125 S und SL 125.

Wie oft sollte die Kette gefettet werden?
Nach jeder Geländefahrt. Eine ungedichtete 428er Kette verliert ihr Schmiermittel schnell, und bei einer Trialmaschine landet dauerhaft Erde und Wasser an den Gelenken.

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