Honda XL 125 R Pro Link 1982 - 1987
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 428 |
|---|---|
| Kettenlänge | 128 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 53 Zähne |
| Übersetzung | 3,53 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die XL 125 R auszeichnet
- Fünfzehn zu dreiundfünfzig für die Pro-Link-Generation: Ab Werk laufen 15 Zähne vorn, 53 hinten und eine 428er Kette mit 128 Gliedern. Das ergibt eine Sekundärübersetzung von 3,53, deutlich mehr als an einem Straßenmodell derselben Hubraumklasse.
- Ungewöhnlich kurz übersetzt: Bei 11,4 PS und einem Drehmomentmaximum von 10 Nm bei 8.000 Umdrehungen braucht die Maschine eine kurze Auslegung, um im Gelände überhaupt vorwärtszukommen. Das große Kettenrad mit 53 Zähnen ist die Folge — und der Grund, warum die Kette mit 128 Gliedern für ein 125er ungewöhnlich lang ausfällt.
- Das Pro-Link-Federbein kam 1982: Mit dem Modelljahr 1982 stellte Honda die XL 125 auf ein Zentralfederbein mit Umlenkhebeln um und gab ihr einen neu konstruierten Rahmen mit mehr Federweg. Das ist die Generation, um die es hier geht — die Vorgängerin mit zwei Federbeinen fährt eine andere Bestückung.
- Fünfhundertzweiundneunzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus 15 zu 53 und 128 Gliedern in 428er Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 592 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse, bei einem Radstand von 1.375 Millimetern. Ein Glied misst hier 12,7 Millimeter, also gut ein Fünftel weniger als bei einer 520er Kette — daher die hohe Gliederzahl.
- Trommeln an beiden Rädern: Die XL 125 R bremst vorn wie hinten mit Trommeln. Zusammen mit dem 21-Zoll-Vorderrad und dem 18-Zoll-Hinterrad ergibt das ein Fahrwerk, das ganz auf die Geländeausrichtung der Baureihe zugeschnitten ist.
Übersetzung anpassen — Gelände gegen Straße
OEM ist 15/53 mit 128 Gliedern in 428er Teilung. Für diesen Lochkreis gibt es Ritzel von 12 bis 17 Zähnen und Kettenräder mit 50, 51 und 53. Ein Zahn am Ritzel ändert die Übersetzung um gut sechs bis sieben Prozent.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/53 | 3,79 | Kürzer — gut sieben Prozent mehr Drehzahl, mehr Antritt im Gelände |
| 15/53 (OEM) | 3,53 | Standard — die Werksauslegung, auf Geländetauglichkeit ausgerichtet |
| 15/51 | 3,40 | Länger — knapp vier Prozent weniger Drehzahl, ruhiger auf Asphalt |
| 16/53 | 3,31 | Länger — gut sechs Prozent weniger Drehzahl, für überwiegenden Straßeneinsatz |
Häufige Fragen zur XL 125 R
Warum braucht die XL 125 R so viele Kettenglieder?
Weil sie eine 428er Kette fährt und ein Glied dort nur 12,7 Millimeter misst — gut ein Fünftel weniger als bei einer 520er. Für dieselbe Strecke braucht es entsprechend mehr Glieder. Die 128 sind für ein Leichtkraftrad mit langem Federweg ein normaler Wert.
Passt der Satz auch auf eine XL 125 S?
Nein. Die S-Modelle vor 1982 fahren eine andere Bestückung mit kleinerem Kettenrad und kürzerer Kette. Die hier gelistete Bestückung gilt für die Pro-Link-Generation ab dem Modelljahr 1982.
Wie viel bringt ein größeres Ritzel?
Von 15 auf 16 Zähne verlängert sich die Übersetzung um gut sechs Prozent. Bei 11,4 PS ist das eine deutliche Änderung — die Maschine wird auf der Straße ruhiger, verliert im Gelände aber merklich an Antritt. Die Kettenlänge bleibt dabei meist unverändert.