Honda Z 125 Monkey ABS JB02 2018 - 2021
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 420 |
|---|---|
| Kettenlänge | 98 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 34 Zähne |
| Übersetzung | 2,27 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Monkey 125 auszeichnet
- Vier Gänge, 34 Zähne — eine bewusst lange Auslegung: 15 vorn und 34 hinten ergeben 2,27 und damit die längste Sekundärübersetzung, die man in dieser Hubraumklasse findet. Der Grund liegt im Getriebe: Die Monkey hat nur vier Gänge, und der vierte muss den Reisegang mit abdecken. Wer hier kürzer übersetzt, gewinnt Antritt und verliert die ohnehin bescheidene Endgeschwindigkeit.
- Antriebsstrang der Grom, Optik der Ur-Monkey: Unter dem Retro-Blech steckt die Technik der MSX 125 Grom: derselbe luftgekühlte 125er-Einzylinder, dasselbe Getriebe, dieselbe Werksauslegung 15/34 in 420er-Teilung. Das ist bei der Teilesuche ein Vorteil — Ritzel und Kettenräder werden von den Anbietern gemeinsam geführt.
- 98 Glieder — die kürzeste Kette im Sortiment: Mit 98 Gliedern ist die Monkey-Kette ausgesprochen kurz, was am kompakten Radstand von 1.155 Millimetern liegt. Wer die Zähnezahl ändert, muss die Kettenlänge mitdenken: Bei so wenigen Gliedern fällt jede Änderung der Zähnezahl stärker ins Gewicht als bei einem großen Motorrad.
- 420er-Teilung ist bei 11 Nm die richtige Wahl: Die 420er ist die kleinste gängige Motorrad-Teilung und passt exakt zu den Kräften, die hier wirken. Sie ist leicht, läuft leichtgängig und kostet wenig. Eine größere Teilung würde nur Masse hinzufügen, die der Motor mitbeschleunigen müsste — bei 9,4 PS ist das der falsche Weg.
- Kurzstrecke ist der eigentliche Verschleißtreiber: Die Monkey wird selten weit gefahren, dafür oft. Kurzstreckenbetrieb bedeutet: häufige Lastwechsel, wenig Zeit für die Schmierung, viel Standzeit im Freien. Bei einer 420er-Kette ohne Dichtringe heißt das alle 200 bis 300 Kilometer reinigen und schmieren — sonst läuft sie trocken, lange bevor die Laufleistung erreicht ist.
Übersetzung anpassen — Stadt oder Reisegang
OEM ist 15/34 — lang übersetzt, damit der vierte Gang noch als Reisegang taugt. Wer die Monkey überwiegend in der Stadt bewegt und mehr Antritt an der Ampel will, findet ihn mit einem Zahn weniger vorn. Umgekehrt ist bei 9,4 PS nach oben kaum Luft.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/34 | 2,43 | Kürzer — spürbar mehr Antritt aus dem Stand und am Berg, dafür geht oben die ohnehin knappe Endgeschwindigkeit verloren. |
| 15/34 (OEM) | 2,27 | Standard — Werksauslegung von Monkey 125 und MSX 125 Grom, durch die Stock-Angaben eines unabhängigen Anbieters bestätigt. |
| 16/34 | 2,13 | Länger — theoretisch mehr Endgeschwindigkeit, praktisch fährt die Monkey den vierten Gang dann kaum noch sauber aus. Nur bei überwiegender Landstraßennutzung sinnvoll. |
Häufige Fragen zur Monkey 125
Passt der Kettensatz der MSX 125 Grom?
Ja. Monkey 125 und Grom teilen sich Motor, Getriebe und Werksauslegung — 15 Zähne vorn, 34 hinten, 420er-Teilung. Die Anbieter führen beide Modelle gemeinsam. Beim Kauf trotzdem auf die Gliederzahl achten, wenn eine fertig abgelängte Kette geliefert wird.
Lohnt sich eine O-Ring-Kette bei 9,4 PS?
Ja, aber nicht wegen der Belastung. Bei elf Newtonmetern hält jede Kette; das Problem ist die Pflege. Eine gedichtete 420er behält ihr Fett in den Gelenken auch dann, wenn zwei Monate lang niemand schmiert — und genau das ist bei einem Motorrad dieser Art der Normalfall. Der Aufpreis ist gering.
Warum hat die Monkey nur vier Gänge?
Weil sie ein Zitat der Ur-Monkey ist und nicht auf Reichweite ausgelegt wurde. Die JB02 der Baujahre 2018 bis 2020 hat vier Gänge; erst die spätere Euro-5-Version bekam ein Fünfganggetriebe. Für den Kettensatz ändert das nichts — die Sekundärübersetzung bleibt bei 15/34.