Honda XL 250 K 1976 - 1977
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 100 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 45 Zähne |
| Übersetzung | 3,00 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die XL 250 K auszeichnet
- Fünfzehn zu fünfundvierzig für K3 und K4: Die Applikationsliste führt die XL 250 der Modellcodes K3 und K4 mit der Jahresspanne 1976 bis 1977 — deckungsgleich mit dieser Seite — und nennt 15 Zähne vorn, 45 hinten und eine 520er Kette mit 100 Gliedern. Der Produkttext dieser Seite nennt dieselben drei Werte.
- Die frühen Baujahre fahren ein anderes Kettenrad: Für die Modelle K1 und K2 der Jahre 1972 bis 1976 nennt dieselbe Applikationsliste 15 zu 48 auf 102 Gliedern. Eine Anwendungsliste fasst die gesamte Baureihe 1972 bis 1977 zusammen und gibt dabei den früheren Wert aus — ein typischer Katalog-Kompromiss über eine Generationsgrenze hinweg. Für K3 und K4 gelten 15 zu 45.
- Ein Vierventiler mit obenliegender Nockenwelle: Die XL 250 kam 1972 mit einem obenliegend nockengesteuerten Vierventilkopf — für ein Geländemotorrad dieser Jahre eine aufwendige Lösung. Der Einzylinder misst 74 Millimeter Bohrung bei 57,8 Millimetern Hub und ist damit deutlich kurzhubig ausgelegt. Gemischt wird über einen 28-mm-Keihin, verdichtet mit 9,1 zu 1, geschaltet über fünf Gänge.
- Fünfhundertfünfzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus 15 zu 45 Zähnen, 100 Gliedern und der 520er Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 550 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Über den Federweg des Hinterbaus ändert sich dieser Abstand deutlich — bei einem Geländemotorrad gehört das Durchhangmaß deshalb im belasteten Zustand geprüft, nicht am Ständer.
- Vier Kettenradgrößen im Sortiment: Der Shop führt für dieses Modell Ritzel von 12 bis 16 Zähnen und Kettenräder mit 36, 40, 45 und 48 Zähnen. Die Werksgröße liegt damit in der Mitte des Feldes, und die 48 der frühen Baujahre ist ebenfalls erhältlich. Ein Zahn am Ritzel bewegt bei 15 Zähnen gut sieben Prozent nach unten und knapp sieben nach oben.
Übersetzung anpassen — Gelände gegen Straße
OEM ist 15/45 mit 100 Gliedern in 520er Teilung, eine Sekundärübersetzung von 3,00. Beide Zahnräder sind hier in mehreren Stufen lieferbar, die Sprünge am Kettenrad fallen allerdings groß aus.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/45 | 3,21 | Kürzer — gut sieben Prozent mehr Antritt im Gelände |
| 15/48 | 3,20 | Kürzer — knapp sieben Prozent, die Auslegung der frühen Baujahre |
| 15/45 (OEM) | 3,00 | Standard — die Werksauslegung für K3 und K4 |
| 15/40 | 2,67 | Länger — gut zwölf Prozent, deutlich entschärft für hohen Straßenanteil |
Häufige Fragen zur XL 250 K
Warum nennen manche Kataloge 15 zu 48 für die XL 250?
Weil sie die Baureihe von 1972 bis 1977 zusammenfassen. Die Applikationsliste trennt dagegen: K1 und K2 fahren 15 zu 48 auf 102 Gliedern, K3 und K4 dann 15 zu 45 auf 100. Für die Modelljahre 1976 und 1977 gelten die kürzeren Werte.
Passt eine Kette mit 102 Gliedern?
Zwei Glieder sind rund drei Zentimeter — das lässt sich über den Kettenspanner in aller Regel nicht ausgleichen. Für K3 und K4 gehören 100 Glieder ans Motorrad.
Wie groß ist der Sprung von 45 auf 40 Zähne?
Gut zwölf Prozent. Das ist eine erhebliche Änderung, die den Charakter des Motorrads deutlich verschiebt — sinnvoll nur, wenn überwiegend auf der Straße gefahren wird. Für kleinere Korrekturen ist das Ritzel das feinere Werkzeug.