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Honda 250 XL 250S 1978 - 1982

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Honda XL 250S (1978-1982): Luftgekühlter 249-ccm-Einzylinder-Viertaktmotor mit SOHC und vier Ventilen — eine der ersten Vier-Ventil-Konstruktionen im Honda-Enduro-Programm der späten 70er-Jahre. Stahl-Doppelschleifen-Rahmen, klassisches Doppel-Federbein-Heck, hochgezogener Auspuff — die XL 250S war Hondas Antwort auf die 250er-Dual-Sport-Konkurrenz von Yamaha DT und Suzuki TS in der ausgehenden 2-Takt-Ära.

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520er-Teilung · 14/53 · 102 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge102 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten53 Zähne
Übersetzung3.79 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die XL 250S auszeichnet

  • Triebwerk: 249 ccm Einzylinder, luftgekühlt, SOHC mit vier Ventilen — Honda setzte hier früh auf 4V-Technik im Dual-Sport-Segment, mit Kettenstarter und Vergaser-Speisung (Keihin).
  • Leistung: rund 17 PS bei 7.500 U/min — auf Drehzahl ausgelegt, mit gleichmäßigem Schub über den gesamten Drehzahlbereich, charakteristisch für 4T-Dual-Sport-Single der Epoche.
  • Getriebe: 5-Gang-Klauengetriebe mit Kickstarter, kein E-Starter in dieser Generation — Standard-Auslegung für klassische Honda-Dual-Sport-Singles dieser Bauzeit.
  • Rahmen: Stahl-Doppelschleifen-Rahmen — robust, einfach zu warten, mit guter Ersatzteil-Verfügbarkeit über die internationale Honda-Klassik-Szene auch heute noch.
  • Fahrwerk: konventionelle Telegabel vorn, Doppelfeder-Schwinge mit zwei Federbeinen hinten — Standard-Bauweise der Epoche, vor dem Übergang zur Mono-Federbein-Architektur. Federwege moderat für leichte Gelände-Etappen und Asphalt-Verbindungen.
  • Klassiker-Status: Die XL-Serie der späten 70er und frühen 80er gilt heute als Einstieg in die Honda-Klassik-Welt — robust, einfach zu restaurieren, gute Ersatzteil-Versorgung. Die XL 250S in originaler Trim ist ein gesuchtes Sammler-Objekt mit Wertentwicklung in den letzten Jahren.

Übersetzung anpassen — Klassiker / Sammler / Alltag

OEM ist 14/53 mit 102 Gliedern 520er-Kette. Die XL 250S hat eine vergleichsweise kurze Werks-Übersetzung — gut für leichte Gelände-Etappen und Stadt-Einsatz, mit klassisch-niedriger Endgeschwindigkeit. Wer überwiegend Asphalt fährt, kann mit etwas längerer Übersetzung das Drehzahl-Niveau auf der Landstraße senken.

SetupÜbers.Charakter
14/543.86Kürzer — Etwas mehr Antritt aus dem Stand und im leichten Gelände — sinnvoll bei häufigem Schotter-Einsatz oder im hügeligen Terrain, die Endgeschwindigkeit sinkt leicht.
14/53 (OEM)3.79Standard — ab Werk verbaute Auslegung, ausbalanciert für den Werks-Einsatzzweck.
15/533.53Länger — undefined

Häufige Fragen zur XL 250S

Welche Kette gehört auf die Honda XL 250S?
Eine 520er O- oder X-Ring-Kette mit 102 Gliedern. Für den klassischen Sammler-Einsatz mit moderater Fahrleistung reicht eine einfache O-Ring-Kette; wer das Bike regelmäßig fährt, profitiert von X-Ring-Qualität mit längeren Schmier-Intervallen.

Wie ist das Wartungsintervall des Antriebs?
Kette alle 500-1.000 km kontrollieren, reinigen und schmieren. Bei Gelände-Einsatz nach jeder Tour wässern und neu schmieren — eingearbeiteter Sand verkürzt sonst die Standzeit deutlich, gerade bei der offenen Kettenführung der Epoche.

Was unterscheidet die XL 250S von späteren Honda-XL-Modellen?
Die XL 250S nutzt noch das Doppel-Federbein-Heck der späten 70er-Jahre; ab der XL 250R (ab 1982) ging Honda auf Mono-Federbein und ab MJ1984 auf den RFVC-Vier-Ventil-Kopf mit Pro-Link-Federung über. Die XL 250S markiert damit das Ende der klassischen Honda-Dual-Sport-Epoche.

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