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Honda CB 400 N(A)Euro 1978 - 1980

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Honda CB 400 N (1978-1980): ein 395 ccm großer, luftgekühlter Zweizylinder-Viertakter mit obenliegender Nockenwelle und drei Ventilen je Zylinder, 70,5 mm Bohrung auf 50,6 mm Hub, der 43 PS bei 9.500/min leistet, in der gedrosselten Ausführung 27 PS bei 7.500/min. Getragen wird das Ganze von einem Doppelschleifenrahmen aus Stahlrohr.

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530er-Teilung · 16/36 · 100 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge100 Glieder
Ritzel vorn16 Zähne
Kettenrad hinten36 Zähne
Übersetzung2,25 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die CB 400 N auszeichnet

  • Drei Ventile je Zylinder — Hondas Sonderweg: Zwei Einlass- und ein Auslassventil, dazu eine obenliegende Nockenwelle: die CB-400-Baureihe war Hondas Antwort auf die Frage, wie man aus 395 ccm ohne Vierzylinder-Aufwand 43 PS holt. Kurzhubig ausgelegt und mit 9.500/min Nenndrehzahl entsprechend drehfreudig.
  • Sechs Gänge in der Mittelklasse von 1978: Das Sechsganggetriebe war zu dieser Zeit alles andere als selbstverständlich. Zusammen mit der kurzen Übersetzung 36/16 erklärt es, warum sich die CB 400 N deutlich spritziger fährt, als die nackten Leistungsdaten vermuten lassen.
  • 36 Zähne hinten — ungewöhnlich klein: Ein Kettenrad mit nur 36 Zähnen ist für ein Motorrad dieser Klasse bemerkenswert klein. Zusammen mit dem 16er-Ritzel ergibt das 2,25 — eine sehr lange Sekundärübersetzung, ausgeglichen durch die enge Gangstaffelung des Sechsganggetriebes.
  • 530er-Teilung bei 43 PS: Die schwere 530er-Kette war in den späten Siebzigern Standard, auch in dieser Hubraumklasse. Für 33 Nm ist sie großzügig dimensioniert — der Vorteil ist eine sehr lange Standzeit, sofern die Kette regelmäßig geschmiert wird.
  • Der Namenszusatz sagt nichts über den Antrieb: Die Ausführungen N und NA unterscheiden sich in Details der Ausstattung, nicht im Antriebsstrang. Beide fahren 16/36 mit 100 Gliedern; die Ersatzteil-Passliste führt sie gemeinsam im 16-Zähne-Block der Baujahre 1979 und 1980.

Übersetzung anpassen — Klassiker im Alltag

OEM ist 16/36 bei 530er-Teilung und 100 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,25. Das ist sehr lang, funktioniert aber wegen der engen Staffelung des Sechsganggetriebes. Bei einem Klassiker dieses Alters ist die Werksauslegung in aller Regel die richtige Wahl.

SetupÜbers.Charakter
16/382,38Kürzer — mehr Antritt im Stadtverkehr und mit Sozius, ohne den Charakter zu verändern.
16/36 (OEM)2,25Standard — Hondas Werksauslegung, auf das enge Sechsganggetriebe abgestimmt.
17/362,12Länger — nur sinnvoll bei viel Landstraßentempo. Für 43 PS ist das bereits grenzwertig lang.

Häufige Fragen zur CB 400 N

Welche Kettenteilung fährt die Honda CB 400 N?
530. Werkslänge sind 100 Glieder bei 16 Zähnen vorn und 36 hinten. Die Ersatzteil-Passliste ordnet das 16er-Ritzel den Baujahren 1979 und 1980 ausdrücklich zu.

Warum ist das Kettenrad so klein?
Weil Honda die CB 400 N sehr lang übersetzt hat — 2,25 Sekundärübersetzung. Möglich wird das durch das Sechsganggetriebe mit enger Staffelung: der Motor findet trotz langer Endübersetzung immer einen passenden Gang.

Passt der Kettensatz auch auf die CB 400 T?
Die Passliste führt beide Modelle im selben 16-Zähne-Block, die CB 400 T allerdings für 1978 und 1979. Bei einem Motorrad dieses Alters gilt: vor dem Kauf Zähnezahlen am Fahrzeug nachzählen, Vorbesitzer haben oft geändert.

Lohnt eine Kette mit Dichtringen?
Ja, sofern der Platz reicht. Eine O-Ring-Kette hält am Klassiker ein Vielfaches der offenen Rollenkette. Bei 33 Nm fällt der etwas höhere Reibungsverlust nicht ins Gewicht.

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