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Honda 550 CBX 550F/F2 PC04 1981 - 1986

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Honda CBX 550F/F2 PC04 (1982-1985): ein 572 ccm großer, luftgekühlter Vierzylinder-Reihenmotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen und sechzehn Ventilen, der 44 kW (60 PS) bei 10.000/min leistet, daneben gab es eine auf 37 kW (50 PS) reduzierte Ausführung. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen mit luftunterstützter 35-mm-Telegabel samt Anti-Nose-Dive und Pro-Link-Hinterradfederung.

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530er-Teilung · 16/43 · 104 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge104 Glieder
Ritzel vorn16 Zähne
Kettenrad hinten43 Zähne
Übersetzung2,69 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die CBX 550F auszeichnet

  • Die gekapselten Bremsscheiben sind das Erkennungsmerkmal: Die CBX 550 fährt vorn und hinten innenbelüftete Scheiben, die vollständig gekapselt sind. Honda wollte damit Bremsstaub und Nässe fernhalten. Technisch interessant, in der Praxis wartungsintensiv — und der Grund, warum die CBX 550 optisch sofort erkennbar ist.
  • Sechzehn Ventile in einem Vierzylinder von 1982: Der luftgekühlte 572er arbeitet mit zwei obenliegenden Nockenwellen und vier Ventilen je Zylinder in einer Pentroof-Brennraumform. Für einen Mittelklasse-Vierzylinder Anfang der Achtziger war das High-Tech, und es erklärt die 60 PS bei 10.000/min — eine für die Hubraumklasse hohe Nenndrehzahl.
  • 530er-Teilung — nicht die heute übliche 525er: Die CBX 550 fährt ab Werk eine 530er-Kette. Das ist die typische Teilung der Achtziger und nicht mit der heute an Motorrädern dieser Leistungsklasse gebräuchlichen 525er zu verwechseln. Die Artikel-Deklaration dieser Seite und mehrere Kettensätze nennen übereinstimmend 530.
  • Sechs Gänge und lange Sekundärübersetzung: Mit 2,69 ist die CBX vergleichsweise lang übersetzt. In Kombination mit dem Sechsganggetriebe und der hohen Nenndrehzahl ergibt das ein Motorrad, das seine Leistung über Drehzahl holt statt über Durchzug — wer Antritt will, geht beim Kettenrad nach oben.
  • Nur 104 Glieder trotz Vierzylinder: Der kompakte Radstand und die vergleichsweise kleinen Zähnezahlen ergeben eine mit 104 Gliedern kurze Kette. Ein Kettensatz für die CBX 550 F2 des Baujahrs 1984 nennt exakt dieselbe Kombination wie einer für 1982/83 — die Bestückung blieb über die Bauzeit unverändert.

Übersetzung anpassen — Drehzahl gegen Durchzug

OEM ist 16/43 bei 530er-Teilung und 104 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,69. Honda hat die CBX 550 damit auf ihre hohe Nenndrehzahl abgestimmt. Diese Seite führt Ritzel mit 15, 16 und 17 Zähnen sowie Kettenräder von 34 bis 49 Zähnen.

SetupÜbers.Charakter
15/432,87Kürzer — merklich mehr Antritt im mittleren Drehzahlbereich, spürbar bei Zwischenspurts und mit Sozius
16/43 (OEM)2,69Standard — Hondas Werksauslegung über die gesamte Bauzeit
17/432,53Länger — niedrigere Drehzahl bei Reisetempo, kostet aber Durchzug an einem Motor, der ohnehin über Drehzahl lebt

Häufige Fragen zur CBX 550F

Welcher Kettensatz gehört auf die Honda CBX 550F?
Eine 530er-Kette mit 104 Gliedern, 16 Zähne vorn und 43 hinten. Diese Bestückung nennen die Artikel-Deklaration dieser Seite, ihre Ersatzteil-Passliste sowie Kettensätze für die Baujahre 1982/83 und für die F2 des Jahrgangs 1984 übereinstimmend.

Unterscheidet sich die F2 von der F beim Kettensatz?
Nein. Die F2 ist die Ausführung mit Halbschalenverkleidung und wiegt rund sechs Kilogramm mehr, Motor und Sekundärantrieb sind identisch. Ein Kettensatz für die F2 des Baujahrs 1984 führt dieselben 16/43 mit 104 Gliedern.

Kann ich auf eine 525er-Kette umbauen?
Technisch ist ein Umbau möglich, er verlangt aber Ritzel und Kettenrad in der neuen Teilung. Ab Werk ist die CBX 550 eine 530er, und die Ersatzteilversorgung in dieser Teilung ist für das Modell unproblematisch — ein Umbau bringt hier also keinen praktischen Vorteil.

Worauf muss ich bei den gekapselten Bremsen achten?
Das betrifft den Kettensatz nicht direkt, aber die Wartung: die Kapselung hält Bremsstaub innen, weshalb die Scheiben regelmäßig geöffnet und gereinigt werden wollen. Wer den Hinterradausbau für den Kettenwechsel ohnehin macht, prüft die hintere Bremse am besten gleich mit.

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