Honda CB 750 K1-K6 1971 - 1977
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 100 Glieder |
| Ritzel vorn | 18 Zähne |
| Kettenrad hinten | 48 Zähne |
| Übersetzung | 2,67 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die CB 750 K auszeichnet
- Der Vierzylinder, der die Klasse neu definiert hat: Mit obenliegender Nockenwelle, vier Vergasern, Elektrostarter und einer Scheibenbremse vorn setzte die CB 750 Four ab 1969 den Maßstab für große Serienmotorräder. Die K-Modelle K1 bis K6 sind die Weiterentwicklung dieser Ur-Baureihe und liefen bis 1976.
- Achtzehn und achtundvierzig auf 530er Teilung: Ab Werk fährt die K-Reihe achtzehn Zähne vorn, achtundvierzig hinten und einhundert Glieder in 530er Teilung. Die Fahrzeugliste dieser Seite führt Honda CB750 K1-K6 der Jahre 1971 bis 1976 gemeinsam mit der CB750 F und F1 von 1977 im Achtundvierzig-Zähne-Block, und Kettenhersteller bieten die 530er mit einhundert Gliedern ausdrücklich für die K0 bis K6 der Jahre 1970 bis 1976 an.
- Achtundvierzig Zähne an einem Vierzylinder: Achtundvierzig geteilt durch achtzehn ergibt 2,67. Bemerkenswert ist dabei das große Ritzel: achtzehn Zähne sind für ein Motorrad dieser Jahre ungewöhnlich viel und sorgen dafür, dass die Kette auf einem großen Teilkreis läuft und in flacherem Winkel abknickt.
- Ab 1977 wechselte Honda auf 630er Teilung: Der Nachfolger K7 fährt eine deutlich stärker dimensionierte 630er Kette mit achtundachtzig Gliedern und einer anderen Bestückung. Ein 630er Glied misst 19,05 Millimeter statt 15,875 und baut damit erkennbar länger — die geringere Gliederzahl bedeutet also keine kürzere Kette.
- Scheibe vorn, Trommel hinten: Vorn arbeitet eine einzelne Scheibe mit 296 Millimetern Durchmesser, hinten eine Trommel mit 179 Millimetern. Die Räder messen neunzehn Zoll vorn und achtzehn hinten, gestartet wird wahlweise elektrisch oder mit dem Kickstarter.
Übersetzung anpassen — Originalzustand gegen entspanntes Reisen
OEM ist 18/48, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,67. Der Shop führt für diese Seite Ritzel von fünfzehn bis achtzehn Zähnen und Kettenräder mit siebenunddreißig, achtunddreißig, neununddreißig, vierzig, dreiundvierzig, fünfundvierzig, sechsundvierzig und achtundvierzig. Die Werksbestückung ist damit die kürzeste lieferbare Kombination — Spielraum gibt es ausschließlich in Richtung länger.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 18/48 (OEM) | 2,67 | Standard — der Originalzustand, bei einem Klassiker meist die richtige Wahl |
| 18/46 | 2,56 | Länger — spürbar niedrigere Drehzahl bei Reisetempo, dafür weniger Antritt |
| 18/45 | 2,50 | Länger — deutliche Stufe für lange Etappen, im unteren Bereich merklich zäher |
Häufige Fragen zur CB 750 K
Fährt die K-Reihe wirklich eine 530er Kette?
Ja, bis einschließlich 1976. Kettenhersteller bieten die 530er mit einhundert Gliedern ausdrücklich für die CB750 K0 bis K6 der Jahre 1970 bis 1976 an. Erst der K7 ab 1977 bekam die stärkere 630er Kette — dort passt der Satz dieser Seite nicht.
Warum reichen einhundert Glieder an einem 750er?
Weil die Kettenlänge nicht am Radstand hängt, sondern am Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse — und der ist deutlich kürzer. Bei der Kombination achtzehn zu achtundvierzig kommt die Kette damit mit einhundert Gliedern aus. Wer die Länge selbst prüfen will, zählt die Glieder der ausgebauten Kette nach.
Wie stark wirkt ein Zahn am Kettenrad?
Bei achtundvierzig Zähnen ändert ein einzelner Zahn die Übersetzung um gut zwei Prozent. Am Ritzel wären es bei achtzehn Zähnen dagegen knapp sechs Prozent — bei einem Klassiker, an dem man den Werkscharakter behalten will, ist das hintere Zahnrad die feinere Stellschraube.