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Honda 750 VFR 750F RC24 1988 - 1989

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Honda VFR 750F RC24 (1988-1989): ein 748 ccm großer, flüssigkeitsgekühlter 90-Grad-V4 mit zwei obenliegenden Nockenwellen je Zylinderbank, vier Ventilen je Zylinder und Sechsganggetriebe, der 103 PS bei 11.500/min leistet. Getragen wird das Ganze von einem Aluminium-Brückenrahmen mit Pro-Link-Hinterradführung.

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530er-Teilung · 16/45 · 110 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge110 Glieder
Ritzel vorn16 Zähne
Kettenrad hinten45 Zähne
Übersetzung2,81 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die VFR 750F auszeichnet

  • Zahnradgetriebene Nockenwellen: Der V4 der RC24 treibt seine Nockenwellen über Zahnräder statt über Ketten an. Das ist aufwendig und laut, aber wartungsfrei — einer der Gründe, warum diese Motoren regelmäßig sechsstellige Laufleistungen erreichen.
  • 16/45 gilt nur bis 1989: Mit der RC36 ab 1990 wechselte Honda auf 43 Zähne hinten und 112 Glieder. Beim Kettensatz entscheidet also die Rahmennummer, nicht der Modellname — beide heißen VFR 750 F.
  • Die 1988er ist die RC24-II: Für die Modelljahre 1988 und 1989 überarbeitete Honda die Verkleidung zu einer dreiteiligen Konstruktion, änderte das Cockpit und gab der Maschine eine verstellbare Scheibe. Motor und Fahrwerk blieben im Kern unverändert.
  • 530er-Teilung bei 72 Nm: Fünf Ersatzteil-Kataloge liefern für die RC24 ausnahmslos 530er-Sätze mit 110 Gliedern. Die Teilung ist für das Drehmoment reichlich dimensioniert; ein Umbau auf 525 spart nur wenige hundert Gramm und lohnt im Straßenbetrieb nicht.
  • Übersetzung 2,81 — Tourensport, nicht Supersport: 45 Zähne hinten auf 16 vorn ergeben eine mittlere Auslegung. Die VFR sollte nie das kürzeste Getriebe der Klasse haben, sondern im sechsten Gang bei Reisetempo ruhig laufen.

Übersetzung anpassen — Sporttouring

OEM ist 16/45 in 530er-Teilung mit 110 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,81. Honda hat die RC24 damit als Sporttourer ausgelegt: genug Antritt für zügiges Fahren, aber ruhige Drehzahlen im sechsten Gang. Wer viel mit Gepäck und Sozius fährt, gewinnt mit einem Zahn weniger am Ritzel Zugkraft.

SetupÜbers.Charakter
15/453,00Kürzer — spürbar mehr Antritt mit Gepäck und Sozius, dafür rund sieben Prozent mehr Drehzahl bei gleichem Tempo.
16/45 (OEM)2,81Standard — Hondas Werksauslegung für die RC24, von fünf Ersatzteil-Katalogen bestätigt.
16/432,69Länger — die Auslegung der Nachfolge-RC36 ab 1990. Ruhiger auf der Autobahn, unten herum entsprechend zäher.

Häufige Fragen zur VFR 750F

Welcher Kettensatz gehört auf die Honda VFR 750F RC24?
Eine 530er-Kette mit 110 Gliedern, 16 Zähne vorn und 45 hinten. AFAM, DID, cea.de, kitdecadena und Kettenmax nennen für die RC24 übereinstimmend dieselbe Bestückung, und die Artikel-Deklaration der Shopseite bestätigt sie.

Passt der Kettensatz einer VFR 750 F von 1992?
Nein. Ab 1990 fährt die RC36 mit 43 Zähnen hinten und 112 Gliedern. Beide Generationen heißen VFR 750 F — beim Kettensatz zählt deshalb der Typcode, nicht der Modellname.

Warum sind die Nockenwellen zahnradgetrieben?
Honda wollte den V4 wartungsarm auslegen. Zahnräder brauchen keinen Spanner und keinen Wechsel, erzeugen aber das für diese Baureihe typische Surren. Für den Kettensatz ist das ohne Belang — der Sekundärantrieb ist eine ganz normale Rollenkette.

Lohnt ein Umbau auf 525?
Im Straßenbetrieb nicht. Die Ersparnis liegt bei wenigen hundert Gramm rotierender Masse, die 530er-Kette hält bei 72 Nm dagegen deutlich länger. Ein Umbau erfordert außerdem den kompletten Satz, weil Ritzel und Kettenrad der 530er nicht passen.

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