Honda CBR 900 RR Fireblade SC33 1996 - 1999
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 525 |
|---|---|
| Kettenlänge | 108 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 42 Zähne |
| Übersetzung | 2,63 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Fireblade SC33 auszeichnet
- Die zweite Fireblade-Generation: 1996 löste die SC33 die Ur-Blade ab. Rahmen, Fahrwerk und Motor wurden überarbeitet, der Hubraum wuchs auf 918,5 cm³. Das Grundprinzip blieb: Literklasse-Leistung im Gewicht einer 750er.
- 128 PS auf 183 Kilogramm: Trocken 183 kg in den ersten beiden Jahrgängen, ab 1998 noch 180 kg. Dieses Verhältnis war Mitte der Neunziger die eigentliche Sensation — nicht die absolute Leistung, sondern das Leistungsgewicht.
- 16-Zoll-Vorderrad: Honda blieb beim kleinen Vorderrad, um Kreiselkräfte und Gewicht zu senken. Die Fireblade lenkt dadurch extrem willig ein, verlangt aber eine ruhige Hand — ein Charakterzug, der die SC33 bis heute prägt.
- Aluminiumrahmen in Diamant-Bauweise: Der Rahmen bindet den Motor als mittragendes Element ein und spart so Material. 1998 versteifte Honda die Struktur nochmals, um die Rückmeldung bei hohem Tempo zu verbessern.
- Größere Bremsen ab 1998: Bis 1997 arbeiteten zwei 296-mm-Scheiben mit Vierkolbensätteln, ab 1998 wuchsen die Scheiben auf 310 mm. Zusammen mit dem steiferen Rahmen die wichtigste Änderung des Modellpflege-Jahrgangs.
- 525er-Teilung statt 530: Anders als viele Big-Bore-Sportler ihrer Zeit fährt die SC33 die schmalere 525er-Kette mit 108 Gliedern. Das spart rotierende Masse — konsequent für ein Motorrad, dessen gesamtes Konzept auf Gewichtsersparnis beruht.
Übersetzung anpassen — Straße und Trackday
OEM ist 16/42 mit einem Verhältnis von 2,63 — für einen Sportler der Neunziger recht lang, weil Honda die Fireblade auf Höchstgeschwindigkeit auslegte. Auf der Hausstrecke und am Trackday ist das der erste sinnvolle Ansatzpunkt: Zwei Zähne mehr hinten bringen deutlich Antritt, ohne den Kettenfreigang zu gefährden.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 16/44 | 2,75 | Kürzer — der klassische Trackday-Umbau, spürbar mehr Schub aus langsamen Kurven. |
| 16/42 (OEM) | 2,63 | Standard — Honda-Werksauslegung, auf Endgeschwindigkeit und Autobahntauglichkeit ausgelegt. |
| 17/42 | 2,47 | Länger — nur für ausgesprochene Autobahnfahrer sinnvoll, kostet spürbar Antritt. |
Häufige Fragen zur Fireblade SC33
Fährt die SC33 wirklich eine 525er-Kette
Ja. Alle gängigen Hersteller — DID, AFAM und weitere — führen für die SC33 der Baujahre 1996 bis 1999 die 525er-Teilung mit 16 Zähnen vorn, 42 hinten und 108 Gliedern. Die breitere 530er-Kette kam bei anderen Big-Bore-Modellen dieser Zeit zum Einsatz, nicht bei der Fireblade.
Passt derselbe Kettensatz auf SC28 und SC33
Nein. Die Ur-Blade SC28 und die spätere SC33 unterscheiden sich in Radstand und Bestückung. Kettensätze müssen nach dem konkreten Typenschlüssel ausgewählt werden, nicht nach dem Modellnamen Fireblade.
Was ändert ein 44er-Kettenrad im Fahrverhalten
Das Verhältnis steigt von 2,63 auf 2,75. Die Beschleunigung aus niedrigen Geschwindigkeiten nimmt deutlich zu, die Höchstgeschwindigkeit sinkt entsprechend. Für Landstraße und Trackday ist das fast immer der bessere Kompromiss.