Honda 929 CBR 900RR Fireblade 929/954 SC44 SC50 2000 - 2003
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Antriebsstrang-Daten (Kettensatz)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Werksausführung | 530er-Teilung — dieser Satz ist ein 520er-Umbau |
| Kettenlänge | 108 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 42 Zähne |
| Übersetzung | 2,63 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Fireblade SC44/SC50 auszeichnet
- 929 und 954 im selben Datensatz: Die SC44 von 2000 bis 2001 hat 929 cm³ und 147 PS bei 11.000/min, die SC50 von 2002 bis 2003 wuchs auf 954 cm³ und 152 PS. Beide teilen sich Kettentrieb und Grundarchitektur, unterscheiden sich aber bei Motorinnenleben, Einspritzung, Elektronik und Auspuffanlage.
- Erstmals Einspritzung und 17-Zoll-Vorderrad: Mit der SC44 verabschiedete Honda sich vom 16-Zoll-Vorderrad der Vorgängergenerationen und führte die Kraftstoffeinspritzung mit geregeltem Katalysator ein. Zusammen mit dem neuen Alu-Rahmen war das der größte Umbruch in der Fireblade-Geschichte seit der SC28.
- Schwinge im Motorgehäuse gelagert: Die Schwingenlagerung sitzt bei SC44 und SC50 im Motorgehäuse statt im Rahmen. Das erlaubt eine längere Schwinge bei kompaktem Radstand — für den Kettentrieb heißt das: eine saubere Ausrichtung ist hier besonders wichtig, weil sich Fehler stärker auswirken.
- 170 kg trocken: Die SC44 wog trocken 170 kg, die SC50 mit Titan-Auspuff und leichteren Rädern noch 168 kg. Bremsseitig kommen vorn zwei 330-mm-Scheiben mit Vierkolbensätteln zum Einsatz — die Fireblade dieser Jahre war konsequent auf Leichtbau ausgelegt.
- 520er-Satz auf einem 530er-Fahrzeug: Ab Werk fährt die SC44/SC50 eine 530er-Kette mit 16/42 auf 108 Gliedern. Der hier konfigurierbare Satz ist ein 520er-Umbau mit identischer Übersetzung — bei einem Motorrad mit diesem Leichtbau-Anspruch eine naheliegende Maßnahme. Wer maximale Standzeit will, bleibt bei der 530er-Werksteilung.
Übersetzung anpassen — Youngtimer-Sportler auf Landstraße und Trackday
OEM ist 16/42 — für einen Literklasse-Sportler der frühen Zweitausender eine eher lange Auslegung, die auf Endgeschwindigkeit zielte. Auf kurvigen Strecken und beim Trackday sind zwei Zähne mehr hinten die gängige Änderung.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 16/44 | 2,75 | Kürzer — mehr Antritt aus Kehren, klassische Fireblade-Trackday-Auslegung. |
| 16/42 (OEM) | 2,63 | Standard — Werksauslegung, auf Endgeschwindigkeit und Autobahntauglichkeit hin ausgelegt. |
| 17/42 | 2,47 | Länger — ruhigere Drehzahl bei Reisetempo, deutlich weniger Antritt im unteren Bereich. |
Häufige Fragen zur Fireblade SC44/SC50
Welche Kettenteilung fährt die Fireblade SC44 und SC50 ab Werk?
Ab Werk eine 530er-Kette mit der Bestückung 16/42 auf 108 Gliedern. Der hier konfigurierbare Satz ist ein 520er-Umbau mit identischer Übersetzung — die Teilung weicht bewusst von der Werksausführung ab.
Was unterscheidet die SC44 von der SC50?
Die SC44 (2000-2001) hat 929 cm³ und 147 PS, die SC50 (2002-2003) 954 cm³ und 152 PS mit Titan-Auspuff, überarbeiteter Einspritzung und leichteren Rädern. Kettentrieb und Grundarchitektur sind identisch, deshalb liegen beide in einem Datensatz.
Ist der 520er-Umbau bei einem Youngtimer sinnvoll?
Er spart rotierende Masse und ist bei diesem leichten Motorrad spürbar. Für hohe Laufleistung im Straßenbetrieb ist die 530er-Werksteilung aber die robustere Wahl. Beide Varianten sind für 152 PS ausreichend dimensioniert.