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Aktives Motorrad

KTM 0 E-Ride E-SM 2015 - 2017

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KTM Freeride E-SM (2015-2017): bürstenloser Permanentmagnet-Synchronmotor in Scheibenläufer-Bauweise, flüssigkeitsgekühlt, gespeist aus einem entnehmbaren 2,6-kWh-Lithium-Ionen-Akku, 11 kW Dauerleistung (15 PS), in der Spitze 16 kW (22 PS), dazu 42 Nm ab der ersten Umdrehung. Tragende Struktur ist ein Verbundrahmen aus Stahl und Aluminium mit Kunststoff-Heckteil.

Premium-Kettensatz für deine Freeride E-SM
520er-Teilung · 12/40 · 118 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge118 Glieder
Ritzel vorn12 Zähne
Kettenrad hinten40 Zähne
Übersetzung3,33 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die Freeride E-SM auszeichnet

  • Kein Getriebe — die Kette ist die einzige Übersetzung: Die Freeride E hat keine Gangschaltung. Die Sekundärübersetzung ist damit nicht eine von sechs Abstimmungen, sondern die einzige. Jede Änderung an Ritzel oder Kettenrad verschiebt Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit unmittelbar und ohne Ausweichmöglichkeit über einen anderen Gang.
  • 12/40 ist die Supermoto-Auslegung: Die E-SM fährt mit 3,33 die längste Übersetzung der Baureihe. Das Geländemodell E-XC steht mit 48 Zähnen hinten bei 4,00 — genau der Unterschied zwischen 17-Zoll-Straßenrädern auf Asphalt und Stollenreifen im Gelände. ESJOT und bts-motorradteile führen für die E-SM ebenfalls 12/40.
  • 42 Nm ab der ersten Umdrehung: Der Elektromotor liefert sein maximales Drehmoment aus dem Stand. Für die Kette heißt das: kein sanfter Aufbau wie beim Verbrenner, sondern volle Last beim Öffnen des Gasgriffs. Korrekte Spannung ist hier wichtiger als bei einem vergleichbar starken Benziner.
  • Der Akku ist entnehmbar: Das KTM PowerPack lässt sich herausnehmen und separat laden — 50 Minuten für 80 Prozent, rund 80 Minuten für die volle Ladung. Im Supermoto-Betrieb reicht eine Füllung für etwa 30 Kilometer, was den Einsatzbereich klar auf Kurzstrecke und Übungsgelände legt.
  • A1-tauglich über die Dauerleistung: Maßgeblich für die Einstufung ist die Dauerleistung von 11 kW, nicht die Spitze von 16 kW. Damit fällt die E-SM in dieselbe Klasse wie eine 125er — bei einem Drehmomentangebot, das dort niemand erwartet.
  • Ohne Auspuffgeräusch fällt Kettenlärm auf: Was am Verbrenner untergeht, hört man hier: eine trockene oder überdehnte Kette ist an einem Elektromotorrad das lauteste Bauteil. Regelmäßige Pflege ist bei der Freeride E deshalb kein Verschleißthema allein, sondern auch eines des Fahrgefühls.

Übersetzung anpassen — Spitze gegen Antritt

OEM ist 12/40, also 3,33. Ohne Getriebe entscheidet allein diese Zahl darüber, ob die Maschine antritt oder läuft — der Shop führt Ritzel von 11 bis 16 Zähnen sowie Kettenräder mit 40, 46, 47 und 48 Zähnen.

SetupÜbers.Charakter
12/484,00Kürzer — die Auslegung der Gelände-Schwester E-XC; maximaler Antritt, Höchstgeschwindigkeit sinkt deutlich
12/40 (OEM)3,33Standard — Werksauslegung der Supermoto-Ausführung mit 17-Zoll-Rädern
15/402,67Länger — mehr Endgeschwindigkeit, dafür merklich zäherer Antritt; bei begrenzter Akkukapazität gut abwägen

Häufige Fragen zur Freeride E-SM

Warum steht auf manchen Listen 48 statt 40 Zähne?
48 Zähne sind die Werksauslegung der Geländemodelle E-XC und E-SX. Die E-SM mit 17-Zoll-Straßenrädern fährt 40 — die Shopseite deklariert für dieses Modell ausdrücklich Ritzel 12 und Kettenrad 40, ESJOT und weitere Teileanbieter bestätigen das.

Verschleißt die Kette am Elektromotorrad langsamer?
Nicht zwangsläufig. Es fehlt zwar die Wechselbelastung durch Zündtakte, dafür liegt das volle Drehmoment sofort an und es gibt keinen Gang, über den sich Lastspitzen abfangen ließen. Prüfintervalle wie bei einem Verbrenner sind angebracht.

Ändert eine andere Übersetzung die Reichweite?
Ja, indirekt. Eine längere Übersetzung senkt die Motordrehzahl bei gleichem Tempo, kostet aber Wirkungsgrad beim Beschleunigen. Bei 2,6 kWh Kapazität lohnt sich das nur, wenn tatsächlich überwiegend konstantes Tempo gefahren wird.

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