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KTM 0 Freeride E-SX 2012 - 2014

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KTM Freeride E-SX (2014-2017): ein permanenterregter Synchronmotor in Scheibenläuferbauweise mit 300-Volt-Lithium-Ionen-Batterie, der 22 PS bei 4.500/min leistet. Getragen wird das Ganze von einem Verbundrahmen aus Stahl und Aluminium mit Kunststoff-Heckrahmen, WP-4357-Gabel und PDS-Federbein.

Premium-Kettensatz für deine Freeride E-SX
520er-Teilung · 11/48 · 118 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge118 Glieder
Ritzel vorn11 Zähne
Kettenrad hinten48 Zähne
Übersetzung4,36 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die Freeride E-SX auszeichnet

  • Kein Getriebe — die Übersetzung ist die einzige Stellschraube: Der Elektromotor treibt ohne Schaltgetriebe direkt auf den Sekundärantrieb. Anders als bei einem Verbrenner gibt es hier keine Gangwahl, mit der sich eine unpassende Auslegung ausgleichen ließe: Ritzel und Kettenrad bestimmen Durchzug und Höchstgeschwindigkeit unmittelbar.
  • 42 Nm ab null Umdrehungen belasten die Kette anders: Das volle Drehmoment liegt vom Stillstand an. Für den Antriebsstrang heißt das: keine Anfahrschwäche, aber auch keine Drehmomentkurve, die den Lastschlag abfedert. Eine korrekt gespannte Kette ist hier wichtiger als an einem vergleichbar starken Verbrenner.
  • 11 Zähne vorn sind konstruktiv bedingt: Ein Ritzel mit nur elf Zähnen ist ungewöhnlich klein. Es ergibt sich daraus, dass zwischen Motor und Hinterrad keine Getriebestufe sitzt — die gesamte Untersetzung muss der Sekundärantrieb leisten. Der Umschlingungswinkel ist dadurch klein, was Kette und Ritzel stärker beansprucht.
  • E-SX ist die Wettbewerbsversion ohne Straßenzulassung: Die E-SX war als reines Geländemodell ausgelegt, die E-XC dagegen mit Beleuchtung und Zulassung. Am Antriebsstrang ändert das nichts — beide fahren dieselbe Bestückung, und die Ersatzteillisten führen sie gemeinsam.
  • Nur zwei Kettenräder im Programm: Diese Seite bietet hinten 46 und 48 Zähne an, vorn dagegen 11 bis 16. Wer die Auslegung ändern will, geht deshalb praktisch immer über das Ritzel — und weil kein Getriebe dazwischensitzt, wirkt jeder Zahn unmittelbar.

Übersetzung anpassen — Durchzug gegen Höchstgeschwindigkeit

OEM ist 11/48 bei 520er-Teilung und 118 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 4,36. Weil kein Schaltgetriebe dazwischensitzt, verschiebt jede Änderung Antritt und Endgeschwindigkeit direkt gegeneinander. Diese Seite führt Ritzel von 11 bis 16 Zähnen und Kettenräder mit 46 und 48 Zähnen — kürzer als die Werksauslegung geht es hier nicht.

SetupÜbers.Charakter
11/48 (OEM)4,36Standard — KTMs Werksauslegung auf Antritt und Kontrolle im Gelände, zugleich die kürzeste hier lieferbare Kombination
11/464,18Länger — etwas mehr Endgeschwindigkeit auf offenen Passagen, bei kaum verändertem Antritt
12/484,00Deutlich länger — spürbar mehr Spitze, dafür weniger Reserve am Steilhang und höhere Stromaufnahme beim Anfahren

Häufige Fragen zur Freeride E-SX

Welcher Kettensatz gehört auf die KTM Freeride E-SX?
Eine 520er-Kette mit 118 Gliedern, 11 Zähne vorn und 48 hinten. AFAM führt genau diese Bestückung für die Freeride E, und die Artikeldaten dieser Seite nennen dieselben Zähnezahlen.

Warum schlägt der Konfigurator 112 Glieder vor?
Das ist ein generischer Vorgabewert, der bei KTM-Seiten häufiger auftaucht. Die Werkslänge sind 118 Glieder — so führen es sowohl AFAM als auch die Kettensatz-Anbieter für die Freeride E.

Unterscheidet sich der Satz von dem der Freeride E-XC?
Nein. E-SX und E-XC teilen sich Fahrwerk und Antriebsstrang und fahren beide 11/48 mit 118 Gliedern. Die Ersatzteillisten führen sie deshalb gemeinsam.

Ab wann gab es die Freeride E-SX?
Die elektrische Freeride kam 2014 auf den Markt, die Modellbezeichnungen E-SX, E-XC und E-SM ab dem Modelljahr 2015. Die 2012 vorgestellte Freeride war die 350 mit Verbrennungsmotor.

Wie schnell verschleißt die Kette an einem Elektromotorrad?
Eher schneller als am Verbrenner. Das volle Drehmoment liegt vom ersten Umdrehungsmoment an, und das kleine 11er-Ritzel bietet der Kette wenig Umschlingung. Regelmäßiges Prüfen der Spannung ist hier keine Kür.

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