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KTM 390 Adventure 2022

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KTM 390 Adventure (ab 2022): 373-ccm-Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, DOHC mit vier Ventilen und Schlepphebeln, 32 kW (43,5 PS) bei 9.500/min und 37 Nm bei 7.000/min. Grundlage ist ein pulverbeschichteter Stahl-Gitterrohrrahmen mit geschraubtem Heckrahmen.

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520er-Teilung · 15/45 · 116 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge116 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten45 Zähne
Übersetzung3,00 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die 390 Adventure auszeichnet

  • Einstiegs-Adventure mit erwachsenem Fahrwerk: Voll verstellbare WP-APEX-Elemente an beiden Enden sind in dieser Hubraumklasse die Ausnahme. Für den Antrieb heißt das: 170 beziehungsweise 177 mm Federweg, und damit eine Kettenspannung, die sich über den Einfederweg deutlich ändert.
  • 43,5 PS aus 373 ccm: Der Single dreht bis 9.500/min für die Nennleistung, das Drehmomentmaximum liegt bei 7.000/min. Das ist eine drehzahlorientierte Auslegung — die Kette läuft an diesem Motor häufiger im oberen Drehzahlbereich als an einem Twin gleicher Leistung.
  • 15/45 gilt seit 2019 unverändert: KTM hat die Werksauslegung über die gesamte Bauzeit der 390 Adventure beibehalten. Der Kettensatz aus dem Modelljahr 2019 passt damit auch auf die überarbeitete Version ab 2022 — bestätigt durch Kettensatz-Anbieter, die beide Zeiträume gemeinsam führen.
  • Gitterrohrrahmen statt Alu: Der pulverbeschichtete Stahl-Gitterrohrrahmen ist KTM-typisch und im Reparaturfall unkomplizierter als eine Aluminium-Brücke. Er bringt allerdings Gewicht mit: 161 kg trocken sind für 373 ccm kein Leichtgewicht.
  • Offroad-ABS am Hinterrad abschaltbar: Der Offroad-Modus lässt am Hinterrad deutlich mehr Schlupf zu. Wer ihn regelmäßig nutzt, sollte die Kettenpflege ernst nehmen — Schotter und Staub sind für eine gedichtete Kette der härtere Gegner als Kilometer auf Asphalt.
  • 520er-Teilung mit Reserve: Für 37 Nm ist die 520er-Kette reichlich dimensioniert. Das ist bei einem Modell mit Geländeanspruch sinnvoll: Robustheit gegenüber Steinschlag und Verschmutzung zählt hier mehr als das letzte Gramm rotierender Masse.

Übersetzung anpassen — Reise und leichtes Gelände

OEM ist 15/45 bei 520er-Teilung und 116 Gliedern — von KTM als 520-X-Ring ausgewiesen und von einem unabhängigen Kettensatz-Anbieter mit exakt 116 Gliedern bestätigt. Wer viel im Gelände unterwegs ist, greift meist zum größeren Kettenrad; für lange Etappen auf der Bundesstraße lohnt die Gegenrichtung.

SetupÜbers.Charakter
15/483,20Kürzer — deutlich mehr Traktionsgefühl auf Schotter und in Serpentinen, dafür merklich mehr Drehzahl bei Landstraßentempo. Braucht zwei Glieder mehr Kette.
15/45 (OEM)3,00Standard — der Kompromiss aus Reisetauglichkeit und Geländeeignung, auf den KTM Getriebe und Motorabstimmung ausgelegt hat. 116 Glieder.
16/452,81Länger — nimmt auf der Autobahn Drehzahl heraus und senkt den Verbrauch auf langen Etappen. Kostet Antritt am Berg und mit Gepäck.

Häufige Fragen zur 390 Adventure

Welche Kettenteilung hat die 390 Adventure?
520 X-Ring, so weist es KTM in den technischen Daten aus. Die Werkslänge beträgt 116 Glieder bei 15 Zähnen vorn und 45 hinten.

Passt der Kettensatz der 390 Duke?
Teilung und Ritzel stimmen überein — die Passliste führt das 15er-Ritzel gemeinsam für 390 Adventure, 390 Duke und 390 RC. Beim Kettenrad und der Kettenlänge unterscheiden sich die Modelle wegen der abweichenden Schwingenlänge, deshalb dort nicht ungeprüft übernehmen.

Gilt 15/45 auch für die Modelle vor 2022?
Ja. KTM hat die Werksauslegung von 2019 bis 2024 unverändert gelassen; Kettensatz-Anbieter führen den gesamten Zeitraum unter einer Stocksize. Die Überarbeitung 2022 betraf Fahrwerk und Elektronik, nicht den Endantrieb.

Wie oft muss die Kette kontrolliert werden?
Bei überwiegendem Straßenbetrieb alle 1.000 km, nach Geländeeinsätzen jedes Mal. Der Grund ist der lange Federweg: die Kettenspannung ändert sich über den Einfederweg stärker als an einer Straßenmaschine, und Staub aus dem Gelände beschleunigt den Verschleiß erheblich.

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