KTM 400 EGS-E 1996 - 1998
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 118 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 45 Zähne |
| Übersetzung | 3.00 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die 400 EGS-E auszeichnet
- Triebwerk: 398 ccm Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, SOHC mit vier Ventilen und Mikuni-Vergaser — der LC4-Single in seiner mittleren Generations-Phase, mit E-Starter zusätzlich zum Kickstarter, was die EGS-E zur deutlich alltagstauglicheren Reise-Enduro macht.
- Leistung: rund 33 PS bei 7.500 U/min — moderate Auslegung mit Fokus auf Drehmoment und Touring-Tauglichkeit. Gegenüber der Wettbewerbs-Variante etwas weicher abgestimmt, mit zuverlässigerem Kaltstart-Verhalten.
- Rahmen: Stahl-Zentralrohrrahmen mit verschraubter Heckrahmen-Sektion — KTM-typische Konstruktion der LC4-Ära, mit Triebwerk als mittragendem Element. Geometrie auf Travel-Enduro-Stabilität abgestimmt, mit längerem Radstand als die EXC-Wettbewerbs-Schwester.
- Fahrwerk: WP-USD-Gabel vorn, WP-Mono-Federbein hinten mit PDS- oder Hebel-System (je nach Modelljahr) — langhubige Auslegung mit rund 300 mm Federweg, abgestimmt auf Reise-Enduro-Komfort und leichte Gelände-Etappen.
- Bremsen: vorn 260 mm Brembo-Einzelscheibe mit Zwei-Kolben-Sattel, hinten 220 mm — Standard-LC4-Bremsanlage der mittleren 90er, kein ABS in dieser Generation.
- Reise-Enduro-Profil: Die EGS-E war Mitte der 90er KTMs Antwort auf die wachsende Reise-Enduro-Nachfrage — mit E-Starter und Tour-Geometrie tauglich für Solo-Reise-Etappen und gemischten Asphalt-Schotter-Einsatz. Wartungsintensiv wie alle LC4-Singles der Epoche, aber mit guter Ersatzteil-Versorgung über die KTM-Klassik-Szene.
Übersetzung anpassen — Reise-Enduro / Allround
OEM ist 15/45 mit 118 Gliedern 520er-Kette. Die EGS-E läuft ab Werk mit moderater Travel-Enduro-Übersetzung — ausgewogen zwischen Gelände-Antritt und Asphalt-Tauglichkeit. Wer überwiegend im Gelände unterwegs ist, kann mit kürzerem Setup mehr Reserven für Steig-Passagen erschließen.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/45 | 3.21 | Kürzer — Spürbar mehr Antritt im Gelände und bei Steig-Passagen — sinnvoll bei häufigem Schotter- und Wald-Einsatz oder im hügeligen Terrain, die Asphalt-Endgeschwindigkeit sinkt etwas. |
| 15/45 (OEM) | 3.00 | Standard — ab Werk verbaute Auslegung, ausbalanciert für den Werks-Einsatzzweck. |
| 15/44 | 2.93 | Länger — undefined |
Häufige Fragen zur 400 EGS-E
Welche Kette gehört auf die KTM 400 EGS-E?
Eine 520er X- oder Z-Ring-Kette mit 118 Gliedern. Für gemischten Asphalt-/Gelände-Einsatz reicht eine hochwertige X-Ring-Kette; wer das Bike überwiegend auf der Straße fährt, profitiert von Z-Ring-Qualität mit längeren Schmier-Intervallen.
Worin unterscheidet sich die EGS-E von der EXC der gleichen Jahre?
Die EXC ist die reine Wettbewerbs-Enduro mit schärferer Auslegung, ohne Komfort-Features. Die EGS-E hat E-Starter, etwas weichere Mapping-Abstimmung, längere Übersetzung und vollwertige Tour-Geometrie mit Doppelsitzbank — die alltagstauglichere Variante derselben LC4-Plattform.
Wie ist das Wartungsintervall der LC4-Plattform?
Ölwechsel alle 5.000 km für die mittlere LC4-Generation. Ventilspiel alle 10.000 km kontrollieren. Kette alle 1.000 km auf Spannung prüfen, je nach Witterung alle 500-1.000 km reinigen und schmieren — bei intensivem Gelände-Einsatz häufiger.