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KTM GS 420 1984

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KTM 420 GS (1984): ein luftgekühlter Zweitakt-Einzylinder mit Schlitzsteuerung und 420 Kubikzentimetern, dazu ein Kurbelgehäuse ohne Membranventil — eine Bauart, die KTM bei den großen Zweitaktern bis zum Auslauf beibehalten hat. Getragen wird das Ganze von einem Fahrgestell, das KTM in den Ersatzteilbüchern der Jahre 1982 bis 1984 als eigene Baureihe führt.

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520er-Teilung · 13/48 · 114 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge114 Glieder
Ritzel vorn13 Zähne
Kettenrad hinten48 Zähne
Übersetzung3,69 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die GS 420 auszeichnet

  • Das letzte Modelljahr des Typ-560-Motors: KTM hat das 420er Aggregat zum Modelljahr 1979 eingeführt und daraus die Reihe der großvolumigen luftgekühlten Zweitakter entwickelt. 1984 lief sie aus — dieser Jahrgang ist damit der letzte.
  • Schlitzsteuerung statt Membranventil: Während die japanischen Hersteller längst mit Membranventilen arbeiteten, blieb KTM beim 420er bei der einfacheren Schlitzsteuerung. Erst die 495 bekam ab 1982 ein Membranventil; bei den 125ern hatte KTM 1981 damit angefangen, bei den 250ern 1982.
  • Sechshundertsiebenundfünfzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus 13 und 48 Zähnen, 114 Gliedern und 15,875 Millimetern Gliedlänge ergibt sich rund dieser Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse — ein langer Kettentrieb, wie er für ein Geländemotorrad mit viel Federweg typisch ist.
  • Nah an der Auslegung der Vorjahre: Die 420er der Modelljahre 1981 bis 1983 fahren 14 zu 52 auf 116 Gliedern, also eine Übersetzung von 3,71. Mit 13 zu 48 kommt dieser Jahrgang auf 3,69 — praktisch derselbe Wert bei anderer Zähnepaarung und zwei Gliedern weniger.
  • Ritzel von elf bis siebzehn Zähnen: So weit reicht die Auswahl dieser Seite. Ein abweichendes Kettenrad steht hier nicht zur Wahl, die Auslegung läuft also über das vordere Zahnrad.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Verbindungsetappe

OEM ist 13/48 mit 114 Gliedern in 520er Teilung. Weil diese Seite kein abweichendes Kettenrad führt, läuft jede Änderung über das Ritzel — ein Zahn weniger verkürzt um gut acht Prozent, ein Zahn mehr verlängert um rund sieben.

SetupÜbers.Charakter
12/484,00Kürzer — gut acht Prozent mehr Antritt für schweres Gelände
13/48 (OEM)3,69Standard — die im Datenbestand hinterlegte Werksauslegung
14/483,43Länger — rund sieben Prozent mehr Weg pro Umdrehung auf Verbindungsetappen

Häufige Fragen zur GS 420

Wie unterscheidet sich dieser Jahrgang von den 420ern der Vorjahre?
Die Modelljahre 1981 bis 1983 fahren 14 zu 52 auf 116 Gliedern. Die Übersetzung liegt mit 3,71 fast genau auf dem Wert dieses Jahrgangs, die Zähnepaarung ist aber eine andere — ein Kettensatz der Vorjahre passt deshalb nicht ohne Weiteres.

Welche Kettenteilung fährt die 420?
Fünfhundertzwanzig. Die Kettenartikel dieser Seite sind durchgehend in dieser Teilung ausgeführt, und die modelljahrgenaue Kategorie eines Kettensatz-Anbieters führt für 1984 ebenfalls eine 520er Kette.

Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei 13 Zähnen sind es gut acht Prozent nach unten und rund sieben nach oben. Bei kleinen Ritzeln fällt ein einzelner Zahn deutlich stärker ins Gewicht als bei einem Straßenmotorrad mit 16 oder 17 Zähnen.

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