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KTM 690 Duke R ABS 2014

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KTM 690 Duke R ABS (ab 2014): Schärfere Variante des LC4-690-Singles ab Modelljahr 2014 — 75 PS bei 8.000 U/min und 74 Nm bei 6.500 U/min aus einem flüssigkeitsgekühlten 693-ccm-Single mit ride-by-wire Drosselklappe, Slipper-Kupplung und Doppelzündung. Der R-Trim bringt WP-Fahrwerks-Upgrades, höhere Bodenfreiheit und das ABS serienmäßig.

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520er-Teilung · 16/40 · 114 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge114 Glieder
Ritzel vorn16 Zähne
Kettenrad hinten40 Zähne
Übersetzung2.50 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die 690 Duke R auszeichnet

  • 693-ccm-LC4-Single mit Ride-by-Wire: Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, DOHC, 4V, 693 ccm — 75 PS bei 8.000 U/min und 74 Nm bei 6.500 U/min; elektronische Drosselklappensteuerung, Doppelzündung und Ausgleichswelle für vibrationsarmen Lauf trotz hoher Hubvolumen pro Zylinder.
  • WP-Fahrwerks-Upgrade im R-Trim: Vorn 48-mm-WP-USD-Gabel voll einstellbar, hinten WP-Federbein mit Hebelumlenkung und höherer Federsteifigkeit — der R-Trim hat 5-10 mm mehr Federweg gegenüber der Basis-Duke und damit höhere Bodenfreiheit.
  • Brembo-Monoblock vorn + ABS serienmäßig: Vorn 320-mm-Scheibe mit radialem Brembo-Monoblock-4-Kolben-Sattel, Bosch-9MP-ABS serienmäßig — gleichzeitig kann das Heck-ABS für Supermoto-Einsatz deaktiviert werden.
  • Stahl-Trellis-Rahmen: Trellis-Rohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl mit Aluminium-Heckrahmen — Trockengewicht ca. 149 kg, sehr kompaktes und drehfreudiges Chassis.
  • Slipper-Kupplung serienmäßig: Mechanische PASC-Anti-Hopping-Kupplung verhindert Hinterrad-Stempeln bei aggressivem Herunterschalten — wichtig bei einem Single mit hoher Bremswirkung.
  • 520er Kette wie alle LC4-Singles: 520er-Teilung — Standard auf der gesamten KTM-LC4-Plattform, einschließlich 690 SMC R, 690 Enduro R und Husqvarna 701 Supermoto/Enduro mit identischem Motorblock.

Übersetzung anpassen — Hyper-Naked / Track-Day

OEM ist 16/40 mit Übersetzung 2.50. Die folgenden Setups bleiben innerhalb der 114-Glieder-Kettenlänge bzw. mit kleiner Achsverstellung machbar — bei größeren Sprüngen bitte Kettenlänge anpassen.

SetupÜbers.Charakter
15/402.67Kürzer — kürzer übersetzt — ein Zahn vorn weniger schärft das ohnehin spitze LC4-Beschleunigungs-Verhalten weiter; nützlich für Supermoto-artigen Einsatz und kurvige Strecken, Wheelie-Neigung steigt deutlich.
16/40 (OEM)2.50Standard — wie ab Werk getestet und freigegeben.
16/392.44Länger — länger übersetzt — ein Zahn hinten weniger entspannt die Drehzahl bei Landstraßentempo und reduziert die für einen Single hohe Vibration bei 130-140 km/h Marschgeschwindigkeit.

Häufige Fragen zur 690 Duke R

Welche Kettenteilung hat die KTM 690 Duke R ABS?
520er Teilung mit OEM-Übersetzung 16/40 und 114 Gliedern. 520 ist Plattform-Standard auf der gesamten LC4-Familie — 690 SMC R, 690 Enduro R und Husqvarna 701 fahren identisch.

Was unterscheidet die Duke R von der Basis-690 Duke?
Hauptpunkte sind das WP-Fahrwerks-Upgrade mit höherer Federsteifigkeit, ABS serienmäßig (Basis hatte es ab 2013 optional, ab 2014 ebenfalls serienmäßig), Brembo-Monoblock-Bremssattel statt konventionellem Radialsattel und farbige R-Markierungen am Rahmen. Antriebsstrang (16/40, 520er Kette, 114 Glieder) und Motor sind identisch.

Wie lange hält die Kette an einem LC4-Single?
Die hohen Drehmoment-Spitzen pro Verbrennungsvorgang belasten die Kette stärker als ein Reihen-Vierer mit gleicher Spitzenleistung. Bei sauberer Pflege und moderater Fahrweise erreichen 520er X-Ring-Ketten 18.000-25.000 km; bei harter Supermoto-Nutzung entsprechend kürzer (8.000-15.000 km).

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