KTM 690 Supermoto Prestige 2007 - 2009
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 116 Glieder |
| Ritzel vorn | 17 Zähne |
| Kettenrad hinten | 40 Zähne |
| Übersetzung | 2,35 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die 690 Supermoto Prestige auszeichnet
- Motor: 654 ccm flüssigkeitsgekühlter LC4-Einzylinder 4T mit SOHC und 4 Ventilen, Keihin-FCR-Vergaser (Vor-EFI-Generation des LC4). 63 PS bei 7500 U/min und 67 Nm bei 5500 U/min — drehmoment-stark im unteren und mittleren Bereich, klassische Supermoto-Auslegung. Doppel-Ausgleichswelle für vibrationsärmere Charakteristik als frühere LC4-Generationen.
- Prestige-Spezifikation: Die Prestige-Variante (Sondermodell-Edition) unterscheidet sich vom Standard-690-Supermoto durch hochwertigere Detail-Komponenten: Akrapovic-Slip-On-Endrohr ab Werk (statt Standard-Endrohr), geschmiedete Bremshebel mit Orange-Akzenten, Aluminium-Komponenten an Fußrastenanlage und Tank-Verkleidung, spezielle Lackierung mit KTM-Werks-Renn-Optik. Kleinserie — gepflegte Exemplare heute deutlich gefragter als Standard-Variante.
- WP-Voll-Race-Fahrwerk: WP-USD-Gabel 48 mm voll einstellbar (Druck, Zug, Vorspannung) vorn — gleiche Spec wie an der KTM 690 Enduro R, hochwertiges Race-Niveau. WP-PDS-Federbein hinten ebenfalls voll einstellbar. Auf Asphalt-Setups ausgelegt mit straffer Grund-Abstimmung, im Supermoto-Klubsport ohne Aftermarket-Umrüstung konkurrenzfähig.
- Bremsen: Brembo-Vierkolben-Schwimmsattel radial montiert an 320-mm-Wave-Scheibe vorn — Top-Supermoto-Spec, hervorragend für Drift-Setups und Race-Asphalt-Bremsung. Brembo-Einkolben 240 mm hinten. ABS war bei dieser Generation noch nicht verfügbar — bewusste Renn-Auslegung.
- Chrom-Moly-Trellis: KTM-Trellis-Rahmen aus Chrom-Moly-Stahl mit Aluminium-Heckrahmen — leicht (rund 8 kg) und steif zugleich. Motor als mittragendes Element. Mit 150 kg trocken klar im Supermoto-Bestwert-Bereich, klassen-bester Leistungs-Gewicht-Faktor.
- Klassiker-Status: Die 690 Supermoto / Prestige (2007-2009) ist heute begehrter Supermoto-Klassiker — die Vor-EFI-Generation des LC4 hat einen sehr eigenständigen Charakter (FCR-Vergaser-Akustik, direkterer Ansprache), die Prestige-Variante speziell wegen der hochwertigeren Komponenten gefragt. Ersatzteil-Versorgung über KTM und freie LC4-Spezialisten gut.
Übersetzung anpassen — Supermoto & Asphalt-Single
OEM ist 17/40 (Übersetzung 2,35). Für Supermoto-Klubsport und engere Asphalt-Strecken bringt 16/40 (2,50) deutlich mehr Anzug aus 1./2.-Gang-Kurven — sehr beliebte Anpassung im Supermoto-Lager, lebhafterer Charakter ohne nennenswerten Topspeed-Verlust. Wer überwiegend Landstraße und kürzere Tour fährt, kann mit 17/38 (2,24) etwas Drehzahl-Ruhe holen — der LC4 verträgt die längere Übersetzung wegen seiner Drehmoment-Reserve gut.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 16/40 | 2,50 | Kürzer — mehr Punch aus engen Kurven, weniger Topspeed. |
| 17/40 (OEM) | 2,35 | Standard — werkseitiger Kompromiss zwischen Anzug und Geschwindigkeit. |
| 17/38 | 2,24 | Länger — mehr Drehzahl-Ruhe auf Autobahn, weniger Anzug. |
Häufige Fragen zur 690 Supermoto Prestige
Welche Kette hat die 690 Supermoto Prestige ab Werk?
520er-Teilung mit 116 Gliedern, X-Ring — KTM-Standard für die LC4-690-Plattform. Bei 63 PS und Supermoto-Nutzung Standzeit 20-30 Tkm gut erreichbar, mit Z-Ring-Premium-Spec mehr. Im Klubsport-Einsatz mit aggressivem Anzug deutlich kürzer — vor jeder Veran-staltung Verschleißprüfung.
Unterschied 690 Supermoto und 690 SMC R?
Die 690 Supermoto (2007-2009) ist die erste LC4-Generation mit FCR-Vergaser und 63 PS. Die 690 SMC R (ab 2008 als R-Variante, ab 2019 als neue Generation mit EFI und Ride-by-Wire) ist der Nachfolger mit 65-75 PS je nach Modelljahr, EFI und elektronischen Hilfen (ABS mit Supermoto-Mode, MTC ab späteren Modellen). Kettensatz-Spec (520er, 17/40, 116 Glieder) bei der Supermoto-Prestige — bei späteren SMC R-Generationen 116-118 Glieder je nach Modelljahr.
Lohnt Wechsel auf 525er-Kette?
Nein — KTM hat die 690 Supermoto für 520er ausgelegt, in der LC4-Plattform mit der 690 Enduro und 690 Duke geteilt. Bei 63 PS reicht 520er klar, eine 525er wäre überdimensioniert und brächte nur Mehrgewicht in den ungefederten Massen — gerade bei einem Supermoto mit Fokus auf Handlichkeit kontraproduktiv. Innerhalb 520er auf Z-Ring-Premium-Spec ist die bessere Strategie.