KTM 690 Supermoto 2007
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 116 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 40 Zähne |
| Übersetzung | 2.67 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die 690 Supermoto auszeichnet
- LC4-Single 654 ccm: Komplette Neukonstruktion gegenüber dem alten LC4 — flüssigkeitsgekühlt, DOHC 4V, mit Ausgleichswelle und Trockensumpf-Schmierung. 63 PS bei 7.500 min⁻¹, 67 Nm bei 5.500 min⁻¹ — typischer Großvolumen-Single mit kräftigem Drehmomentband.
- Stahl-Gitterrohrrahmen: Klassische KTM-Bauweise — leicht, mit hoher Verwindungssteifigkeit für die hohen Schräglagenwinkel der Supermoto-Geometrie.
- WP-USD-Gabel 48 mm voll einstellbar: Druck-/Zugstufe und Federvorspannung — die Supermoto-Variante hat festeres Setup als die parallel angebotene 690 Enduro, mit kürzerem Federweg vorn 180 mm.
- 17"-Supermoto-Räder mit Brembo-Stopper: 17"/17" Speichenfelgen mit 320 mm Brembo-4K-Bremse vorn — der Frontbremse-Konfiguration der Werks-Supermoto-Racer entliehen.
- Final-Drive 520er-Kette, OEM 15/40: 520er-Teilung Standard für 650-700-ccm-Singles; OEM-Übersetzung 2,67 — kurz für gutes Antritt-Verhalten aus engen Kurven, Wheelies aus dem Stand serienmäßig möglich.
Übersetzung anpassen — Stunt, Track, Landstraße
OEM ist 15/40. Für Stunt-Einsatz wird oft auf 14/42 oder 13/45 verkürzt, um Wheelies aus dem Stand zu erleichtern. Für reine Landstraßen-Nutzung lohnen ein bis zwei Zähne weniger hinten, um Autobahn-Etappen ohne Drehzahl-Hochstand zu fahren.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/42 | 2.80 | Kürzer — Stunt, technische Hausrunden |
| 15/40 (OEM) | 2.67 | Standard — Werks-Supermoto-Allround |
| 15/38 | 2.53 | Länger — Lange Landstraße, Autobahn-Anteil |
Häufige Fragen zur 690 Supermoto
Welche Kettenlänge braucht die 690 Supermoto?
116 Glieder bei 15/40 ab Werk. Bei ±2 Zähnen hinten passt 116 weiterhin; bei kürzerem Stunt-Setup (13/45) ggf. 118 prüfen.
Wie oft Kettensatz bei Großvolumen-Single?
Bei normalem Straßenbetrieb 15.000–25.000 km für einen X-Ring-Satz. Im Stunt-Einsatz mit ständigen Last-Wechseln (Wheelie, Stoppie, Burnouts) drastisch kürzer.
O-Ring oder X-Ring?
X-Ring zwingend — der LC4 hat hohes Single-Drehmoment mit harten Lastwechseln, die O-Ring-Schmierfilm sofort überfordern.