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Kawasaki Z 0 e-1 2024

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Kawasaki Z e-1 (ab 2024): ein bürstenloser Elektromotor mit 5,0 kW Dauerleistung und 9,0 kW Spitzenleistung, gespeist aus zwei herausnehmbaren Lithium-Ionen-Akkus, 40,5 Nm Drehmoment ab der ersten Umdrehung, übertragen über eine einzige feste Fahrstufe ohne Schaltgetriebe. Getragen wird das Ganze von einem Gitterrohrrahmen aus hochfestem Stahl.

Premium-Kettensatz für deine Z e-1
428er-Teilung · 15/58 · 136 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung428
Kettenlänge136 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten58 Zähne
Übersetzung3,87 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die Z e-1 auszeichnet

  • Die Kette ist die einzige veränderliche Übersetzungsstufe: Ein Schaltgetriebe gibt es nicht. Kawasaki nennt eine Primärübersetzung von 3,211 aus 61 zu 19 Zähnen und eine Endübersetzung von 3,867 aus 58 zu 15. Die Primärstufe sitzt fest im Antrieb — wer etwas ändern will, kann das ausschließlich über Ritzel und Kettenrad tun.
  • Eine kurze Auslegung für ein Fahrzeug ohne Gänge: Ein Vergleich mit einem 125er-Verbrenner führt in die Irre: dort sitzt vor der Kette ein Sechsganggetriebe, dessen Stufen die Bandbreite abdecken. Hier gibt es nur die Primärstufe und die Kette, und beide sind fest — die 3,87 müssen den gesamten Geschwindigkeitsbereich allein bedienen.
  • 428er-Teilung und 136 Glieder: Die 428er-Kette ist die schmalere der beiden gängigen Kleinkraftrad-Teilungen. Ein 428er-Glied misst 12,7 Millimeter und damit rund ein Fünftel weniger als eines in 520er-Teilung. Für dieselbe Strecke braucht es entsprechend mehr davon — die 136 Glieder sind bei 1.370 mm Radstand und einem 58er-Kettenrad also keine Auffälligkeit.
  • Der Kettenrad-Spielraum ist eng: Diese Seite führt hinten nur 56 und 58 Zähne, vorn dagegen 13 bis 20. Wer die Auslegung ändern will, geht deshalb praktisch immer über das Ritzel. Dort reicht das Angebot von 13 bis 20 Zähnen und deckt beide Richtungen ab.

Übersetzung anpassen — Stadt gegen Landstraße

OEM ist 15/58 mit 136 Gliedern in 428er-Teilung, also eine Sekundärübersetzung von 3,87. Kawasaki gibt sie im Datenblatt als 3,867 mit der Klammerangabe 58/15 an. Ein Zahn weniger am Ritzel ändert gut sieben Prozent, ein Zahn mehr knapp sieben. Weil das Fahrzeug keine Gänge hat, wirkt jede Änderung sofort und über den gesamten Geschwindigkeitsbereich.

SetupÜbers.Charakter
14/584,14Kürzer — mehr Antritt im Stadtverkehr, dafür niedrigere Endgeschwindigkeit
15/58 (OEM)3,87Standard — die Werksauslegung, im Datenblatt mit 3,867 (58/15) angegeben
16/583,63Länger — höhere Endgeschwindigkeit; Zulassungsdaten vorher prüfen

Häufige Fragen zur Z e-1

Braucht ein Elektromotorrad überhaupt Kettenpflege?
Ja, genau wie ein Verbrenner. Die Kette überträgt dieselben Kräfte und läuft im selben Dreck. Kawasaki gibt das maximale Drehmoment mit 40,5 Nm ab der ersten Umdrehung an; die Kette bekommt es beim Anfahren also sofort in voller Höhe zu spüren.

Wie wirkt sich ein anderes Ritzel auf die Reichweite aus?
Eine längere Übersetzung senkt die Motordrehzahl bei gleichem Tempo. Ob sich das auf die Reichweite auswirkt, lässt sich nicht pauschal beantworten — das hängt vom Fahrprofil ab, und Kawasaki nennt die Reichweitenangabe nur für die Werksauslegung. Wer umbaut, sollte den eigenen Verbrauch vorher und nachher vergleichen.

Warum sind hinten nur zwei Kettenradgrößen lieferbar?
Diese Seite führt hinten bislang nur 56 und 58 Zähne. Für Änderungen an der Übersetzung bleibt deshalb das Ritzel — dort reicht das Angebot von 13 bis 20 Zähnen.

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