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Kawasaki KX 100 1989 - 1999

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Kawasaki KX 100 A1-A2 (1989-1990): ein Einzylinder-Zweitakter der 100-Kubik-Klasse, eingeordnet zwischen der 80er- und der 125er-Klasse und ausgerüstet mit der Großrad-Kombination aus 19-Zoll-Vorderrad und 16-Zoll-Hinterrad. Getragen wird das Ganze vom Fahrgestell der KX-80-Großradbaureihe, aus der die KX 100 hervorgegangen ist.

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420er-Teilung · 13/52 · 126 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung420
Kettenlänge126 Glieder
Ritzel vorn13 Zähne
Kettenrad hinten52 Zähne
Übersetzung4,00 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die KX 100 auszeichnet

  • Dreizehn und zweiundfünfzig sind modellcodegenau belegt: Die Applikationsliste eines Kettenradherstellers führt einen eigenen Eintrag für die KX 100 A1 und A2 mit der Spanne 1989 bis 1990 und nennt dort 420er Teilung, 126 Glieder und die Übersetzung 13 zu 52 — zeichengleich mit den hier hinterlegten Werten. Auch die Fahrzeugliste dieser Seite führt die A1 und A2 baujahrgenau im 13-Zähne-Block.
  • Die Baureihe wechselte die Bestückung fast jährlich: Dieselbe Liste löst sie sauber auf: J2 und N1 von 1987 bis 1988 fahren 14 zu 53, die A1 und A2 von 1989 bis 1990 dann 13 zu 52, die B1 bis B6 von 1991 bis 1996 13 zu 54, die B7 von 1997 wieder 13 zu 52, die C1 von 1998 13 zu 51 und die C2 von 1999 schließlich 14 zu 49. Der Modellcode ist hier die verlässlichere Angabe als das Baujahr.
  • Ab 1991 sind es zwei Glieder weniger: Für die Modellcodes ab B1 nennt die Applikationsliste durchgehend 124 Glieder, für die A1 und A2 dagegen 126. Wer eine Kette aus dem Bestand einer jüngeren KX 100 übernimmt, kommt damit nicht aus.
  • Ein einzelner Zahn wirkt sich hier deutlich aus: 52 zu 13 ergibt eine Sekundärübersetzung von 4,00. Weil das Ritzel nur dreizehn Zähne hat, verändert schon ein Zahn mehr die Übersetzung um knapp acht Prozent — bei einem 17er-Ritzel wären es keine sechs.
  • Neunzehn Zoll vorn und sechzehn hinten: Die KX 100 ist aus der Großrad-Ausführung der KX 80 hervorgegangen und übernimmt deren größere Räder. Sie steht damit zwischen der kleinen und der 125er-Klasse — für Fahrer, denen die kleinere Maschine zu eng geworden ist, die Vollformat-Maschine aber noch zu viel.
  • Das Kettenrad-Sortiment reicht von 38 bis 61 Zähnen: Beim Ritzel stehen 12 bis 16 Zähne zur Wahl. Für kleine Korrekturen genügt ein Ritzel und die Kette bleibt, wie sie ist; bei größeren Sprüngen am Kettenrad gehört die Länge neu bestimmt.

Übersetzung anpassen — Sand gegen harten Untergrund

OEM ist 13/52, also eine Sekundärübersetzung von 4,00. Für eine kürzere Übersetzung bietet sich ein größeres Kettenrad an, für eine längere ein größeres Ritzel — beides deckt das Sortiment dieser Seite ab.

SetupÜbers.Charakter
13/544,15Kürzer — knapp vier Prozent mehr Drehzahl am Rad. Das ist die Bestückung, die Kawasaki der Nachfolgegeneration ab 1991 gegeben hat.
13/52 (OEM)4,00Standard — die Werksauslegung der Modelljahre 1989 und 1990.
14/523,71Länger — knapp acht Prozent weniger Drehzahl. Auf schnellen, harten Strecken hilfreich, im Sand geht der Antritt verloren.

Häufige Fragen zur KX 100

Welche Bestückung braucht eine KX 100 der Baujahre ab 1991?
Die Applikationsliste nennt für die Modellcodes B1 bis B6 der Jahre 1991 bis 1996 die Übersetzung 13 zu 54 bei 124 Gliedern. Die A1 und A2 der Jahre 1989 und 1990 fahren dagegen 13 zu 52 mit 126 Gliedern.

Wo finde ich den Modellcode an der Maschine?
Am Typschild beziehungsweise auf dem eingeschlagenen Rahmenschild. Weil die Bestückung dieser Baureihe fast jährlich wechselt, ist der Code die zuverlässigere Grundlage für die Bestellung als das Zulassungsjahr.

Kann ich statt der 420er eine 428er Kette montieren?
Nur mit passenden Zahnrädern. Beide haben dieselbe Teilung, die 428er ist aber breiter und verlangt Ritzel und Kettenrad in derselben Ausführung; für einige Jahrgänge dieser Baureihe führt die Applikationsliste tatsächlich beide Varianten getrennt auf. Für die A1 und A2 ist die 420er die dokumentierte Ausführung.

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