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Aktives Motorrad

Kawasaki KLX 110 2002 - 2009

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Kawasaki KLX 110 (2003-2009): ein rund 110 ccm großer, luftgekühlter Einzylinder-Viertakter mit obenliegender Nockenwelle und zwei Ventilen, der über eine Fliehkraftkupplung ohne Kupplungshebel angetrieben wird und per Knopfdruck startet. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen mit niedriger Sitzhöhe von rund 680 mm.

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420er-Teilung · 14/33 · 86 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung420
Kettenlänge86 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten33 Zähne
Übersetzung2,36 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die KLX 110 auszeichnet

  • Kein Kupplungshebel — Fliehkraftkupplung: Die KLX 110 kuppelt automatisch. Für Fahranfänger fällt damit die schwierigste Koordinationsaufgabe weg; gleichzeitig bedeutet es, dass die Kette jeden Anfahrvorgang ungefiltert abbekommt.
  • 420er-Teilung — die kleinste gängige Größe: Bei rund 110 ccm reicht die schmale 420er-Kette leistungsseitig problemlos. Sie ist aber die filigranste Teilung im Programm und verlangt entsprechend regelmäßige Pflege.
  • Baujahr 2003 brachte eine andere Übersetzung: Das erste Modelljahr 2002 fuhr noch ein größeres Kettenrad. Ab 2003 hat Kawasaki auf 33 Zähne hinten umgestellt — die Ersatzteil-Passlisten trennen die Baujahre deshalb ausdrücklich. Beim Kauf unbedingt auf das eigene Baujahr achten.
  • Trommelbremsen mit Absicht: Vorn wie hinten arbeiten Trommelbremsen. An einem Kindermotorrad ist das kein Sparzwang, sondern gewollt: sie sind unempfindlich gegen Schlamm und dosieren weicher als eine Scheibe.
  • Kindermotorrad heißt nicht wartungsarm: Kleine Räder drehen schneller, kurze Ketten laufen häufiger um. Die KLX braucht ihre Kettenpflege deshalb eher öfter als seltener — und meist prüft sie kein Erwachsener, weil das Motorrad einem Kind gehört.

Übersetzung anpassen — Einsteiger- und Kinder-Crosser

OEM ist 14/33 bei 420er-Teilung und 86 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,36. Kawasaki hat die KLX 110 bewusst zahm ausgelegt — die kurze, gutmütige Leistungsentfaltung ist Teil des Konzepts. An einem Einsteigermotorrad gibt es wenig Grund, davon abzuweichen; die Werksauslegung ist hier die sichere Wahl.

Häufige Fragen zur KLX 110

Welche Kettenteilung fährt die Kawasaki KLX 110?
420. Werkslänge sind 86 Glieder bei 14 Zähnen vorn und 33 hinten. Für die Baujahre 2003 bis 2009 führen die Ersatzteil-Passlisten genau diese Bestückung.

Passt der Kettensatz des Modelljahres 2002?
Nein. Das erste Modelljahr fuhr ein größeres Kettenrad mit 37 Zähnen und eine entsprechend längere Kette. Ab 2003 gilt 14/33 mit 86 Gliedern — die Passlisten trennen die Baujahre ausdrücklich.

Wie oft muss die Kette an der KLX 110 geprüft werden?
Nach jedem längeren Geländeeinsatz, mindestens aber alle paar Betriebsstunden. Die kurze 420er-Kette läuft häufiger um als eine lange Straßenkette und nimmt im Gelände Sand auf. Weil das Motorrad meist einem Kind gehört, fällt die Kontrolle in der Praxis oft ganz aus — hier lohnt eine feste Routine.

Woran erkennt man, dass Kette und Kettenrad fällig sind?
Zwei einfache Prüfungen. Lässt sich die Kette am hinteren Kettenrad merklich von den Zähnen abheben, ist sie gelängt. Und wenn die Zahnflanken hinten nicht mehr symmetrisch, sondern hakenförmig aussehen, gehören Kettenrad und Ritzel zusammen mit der Kette getauscht.

Reicht eine einfache Rollenkette oder braucht es eine O-Ring-Kette?
Für die KLX 110 genügt eine gute Rollenkette. O-Ring-Ketten kosten bei so geringer Leistung spürbar Reibung, und an einem Kindermotorrad zählt jedes bisschen Antritt. Wichtiger als die Bauart ist hier die regelmäßige Reinigung.

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