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Kawasaki ZZR 1100 1993 - 1994

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Kawasaki ZZR 1100 (ZX1100 D1/D2) (1993-1994): ein 1.052 ccm großer, flüssigkeitsgekühlter Reihenvierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen, 16 Ventilen und Ram-Air-Aufladung, der 147 PS bei 10.500/min leistet und 110 Nm bei 8.500/min abgibt. Getragen wird das Ganze von einem Aluminium-Brückenrahmen.

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530er-Teilung · 17/45 · 110 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge110 Glieder
Ritzel vorn17 Zähne
Kettenrad hinten45 Zähne
Übersetzung2,65 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die ZZR 1100 auszeichnet

  • Jahrelang das schnellste Serienmotorrad der Welt: Mit 147 PS und Ram-Air-Aufladung hielt die ZZR 1100 diesen Titel bis zum Erscheinen der Hayabusa. Für den Antriebsstrang heißt das anhaltend hohe Last bei hohen Geschwindigkeiten — der Grund für die kräftige 530er-Teilung.
  • D1 bis D5 fahren 45, ab D6 sind es 44: Kawasaki hat zum Modelljahr 1995 auf 44 Zähne hinten gewechselt. Die Ersatzteil-Passliste trennt beide Zeiträume baujahrgenau in eigenen Blöcken. Ein Zahn Unterschied klingt wenig, ist beim Ersatzteilkauf aber die entscheidende Angabe.
  • Nicht mit der C-Generation verwechseln: Die ZX1100 C von 1990 bis 1992 ist die erste ZZR 1100 und steht in der Passliste als eigener Eintrag. Wer nach Modellnamen statt nach Rahmencode sucht, bekommt leicht Teile der falschen Generation.
  • Übersetzung 2,65 — lang und bewusst so: 45 Zähne hinten auf 17 vorn ergeben eine ausgesprochen lange Auslegung. Bei 110 Nm Drehmoment ist das kein Nachteil: Die Maschine zieht auch aus niedrigen Drehzahlen kräftig und dreht bei Reisetempo entspannt.
  • Ram-Air braucht Fahrtwind, nicht Drehzahl: Die Leistungsangabe von 147 PS gilt unter Staudruck. Im Standversuch liegt weniger an. Für die Kettenauslegung ist das insofern relevant, als die höchsten Lasten bei hohem Tempo entstehen — genau dort, wo die lange Übersetzung entlastet.

Übersetzung anpassen — Sporttouring und Reise

OEM ist 17/45 in 530er-Teilung mit 110 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,65. Kawasaki hat die ZZR damit lang ausgelegt, passend zum kräftigen Drehmoment und zum Reiseeinsatz. Wer mehr Antritt aus mittleren Drehzahlen will, geht einen Zahn am Ritzel herunter.

SetupÜbers.Charakter
16/452,81Kürzer — merklich williger beim Herausbeschleunigen und mit Sozius. Auf der Autobahn dreht der Vierzylinder dafür höher.
17/45 (OEM)2,65Standard — Kawasakis Werksauslegung für die D1 bis D5 der Jahre 1993 und 1994.
17/442,59Länger — genau die Auslegung, auf die Kawasaki ab Modelljahr 1995 gewechselt ist. Etwas ruhiger bei Reisetempo.

Häufige Fragen zur ZZR 1100

Welche Kettenteilung fährt die Kawasaki ZZR 1100 von 1993 und 1994?
530. Werkslänge sind 110 Glieder bei 17 Zähnen vorn und 45 hinten. Ein Kettensatz-Anbieter führt genau diese Bestückung ausdrücklich für die ZZR1100 der Baujahre 93 bis 94, und die Passliste der Shopseite nennt die ZX1100 D1-D5 baujahrgenau im 45-Zähne-Block.

Passt der Kettensatz einer ZZR 1100 von 1996?
Nicht unverändert. Ab Modelljahr 1995 fahren die Modelle D6 und D7 mit 44 Zähnen hinten. Die Passliste trennt beide Zeiträume in eigenen Blöcken — der Rahmencode auf dem Typschild entscheidet.

Was unterscheidet die D-Generation von der C?
Die ZX1100 C von 1990 bis 1992 ist die erste ZZR 1100, die D-Generation ab 1993 die überarbeitete. Sie steht in der Passliste als eigener Eintrag mit eigener Bestückung — beim Teilekauf zählt der Rahmencode, nicht der Modellname.

Warum 530 und nicht 525?
Wegen der Leistung. 147 PS und 110 Nm bei anhaltend hohem Tempo sind für eine 525er-Kette grenzwertig. Kawasaki hat hier auf Standzeit ausgelegt und das Mehrgewicht in Kauf genommen.

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