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Aktives Motorrad

Kawasaki AR 125 LC 1982 - 1993

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Kawasaki AR 125 LC (1982-1993): ein flüssigkeitsgekühlter Zweitakt-Einzylinder mit 124 Kubikzentimetern und Drehschiebersteuerung, dazu 55 Millimeter Bohrung bei 51,8 Millimetern Hub und ein Sechsganggetriebe — in der offenen Ausführung nennt die Datenbank 22 PS bei 9.500 Umdrehungen, für den deutschen Markt gab es gedrosselte Versionen. Getragen wird das Ganze von einer 30-Millimeter-Telegabel vorn und einem Uni-Trak-Hinterbau mit Umlenkung.

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428er-Teilung · 14/36 · 116 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung428
Kettenlänge116 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten36 Zähne
Übersetzung2,57 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die AR 125 LC auszeichnet

  • Vierzehn zu sechsunddreißig über zwölf Modelljahre: Der Kettenradhersteller führt die Modellcodes A1 bis A8 und B1 bis B7 in einem Eintrag mit der Jahresspanne 1982 bis 1993 und nennt vierzehn Zähne vorn, sechsunddreißig hinten, 428er Teilung und einhundertsechzehn Glieder. Damit decken sich Bestückung und Zeitraum an beiden Enden mit dem, was hier hinterlegt ist.
  • Der Werkswechsel liegt im letzten Baujahr: Für den Modellcode B8 des Jahres 1994 nennt derselbe Hersteller fünfzehn Zähne vorn bei unverändert sechsunddreißig hinten und einhundertsechzehn Gliedern. Ein Kettensatz-Anbieter führt die B8 ebenfalls als eigene Kategorie. Wer eine Maschine dieses letzten Jahrgangs hat, braucht das größere Ritzel.
  • Lang übersetzt für einen Achtelliter-Zweitakter: Mit 2,57 fällt die Sekundärübersetzung für ein Fahrzeug dieser Hubraumklasse lang aus. Der Motor gibt seine Leistung erst bei 9.500 Umdrehungen ab, und geschaltet wird über sechs Gänge — zwei Eigenschaften, die zu einer solchen Auslegung gehören.
  • Drehschieber statt Membraneinlass: Die Datenbank führt den Einlass ausdrücklich als Drehschieber, nicht als Membranventil. Der Drehschieber sitzt seitlich an der Kurbelwelle und gibt den Einlasskanal über eine mitdrehende Scheibe frei — an einem Straßenfahrzeug dieser Jahre war das die seltenere der beiden Bauarten.
  • Fünfhundertsechsundsiebzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung ergibt sich ein Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse von rund 576 Millimetern. Für ein Fahrzeug dieser Größe ist das ein gewöhnlicher Wert; die vergleichsweise hohe Gliederzahl von einhundertsechzehn kommt von der schmalen 428er Teilung, deren Glieder nur 12,7 Millimeter messen.

Übersetzung anpassen — Stadt gegen Landstraße

Ab Werk ist 14/36 gesetzt, also eine Sekundärübersetzung von 2,57. Das Ritzelfeld dieser Seite reicht von dreizehn bis siebzehn Zähnen; beim Kettenrad stehen für diesen Lochkreis 34 und 36 Zähne zur Wahl. Die Auslegung läuft hier praktisch vollständig über das Ritzel.

SetupÜbers.Charakter
13/362,77Kürzer — mehr Antritt im Stadtverkehr, dafür dreht der Motor auf der Landstraße höher
14/36 (OEM)2,57Standard — die Auslegung der Modellcodes A1 bis A8 und B1 bis B7
15/362,40Länger — die Bestückung, die Kawasaki für das Modelljahr 1994 selbst gewählt hat

Häufige Fragen zur AR 125 LC

Wie viele Glieder braucht die AR 125 LC ab Werk?
Einhundertsechzehn, in 428er Teilung. Diese Länge nennen der Kettenradhersteller für die Jahre 1982 bis 1993 und die Kettenartikel eines Anbieters mit derselben Jahresspanne übereinstimmend.

Passt der Satz auch auf eine AR 125 des Jahrgangs 1994?
Nur beim Kettenrad und bei der Kette. Der Modellcode B8 von 1994 fährt fünfzehn statt vierzehn Zähne vorn; das sind knapp sieben Prozent längere Übersetzung.

Was ändert ein Zahn am Ritzel?
Bei vierzehn Zähnen sind es knapp acht Prozent nach unten und knapp sieben Prozent nach oben. Weil diese Seite für den Lochkreis nur zwei Kettenradgrößen führt, ist das Ritzel hier das entscheidende Bauteil.

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