Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Aktives Motorrad

Kawasaki KV 175 1981 - 1989

Motorrad für später speichern

Kawasaki KV 175 A1-A9 (1981-1989): ein luftgekühlter Zweitakt-Einzylinder mit 175 Kubikzentimetern, dazu ein Fünfganggetriebe, Kickstarter und ein Zehn-Liter-Tank — eine Nennleistung führt das Datenblatt für dieses Arbeitsgerät nicht. Vorn wie hinten arbeiten Trommelbremsen, gebremst wird also ohne jede Hydraulik.

Premium-Kettensatz für deine KV 175
428er-Teilung · 14/53 · 122 Glieder · konfigurierbar
Kettensatz konfigurieren
Mehr zum Modell — Specs, Charakter, Tuning, FAQ Weniger anzeigen

Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung428
Kettenlänge122 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten53 Zähne
Übersetzung3,79 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die KV 175 auszeichnet

  • Vierzehn zu dreiundfünfzig über die gesamte Bauzeit: Der Kettenradhersteller führt die Modellcodes A1 bis A9 der Jahre 1981 bis 1989 als einen Eintrag mit 14 Zähnen vorn, 53 hinten und einer 428er Kette mit 122 Gliedern. Die Fahrzeugzuordnung dieser Seite nennt dieselben Modellcodes und dieselbe Jahresspanne sowohl beim Ritzel als auch beim Kettenrad. Ein Kettensatz-Anbieter führt eine eigene Kategorie für 1981 bis 1989 und codiert dort dieselben drei Werte.
  • Ein Motorrad für den Feldweg, nicht für die Straße: Das Datenblatt vermerkt die KV 175 als Fahrzeug für den landwirtschaftlichen Einsatz und nennt Südafrika und Australien als Hauptmärkte. In Europa ist die Maschine deshalb selten, und Ersatzteile sind entsprechend schwer zu bekommen. Die einfache Ausstattung zielt auf lange Standzeiten und Instandsetzung mit Bordmitteln.
  • Kurz übersetzt für die Arbeit im Gelände: 53 Zähne hinten auf 14 vorn ergeben eine Sekundärübersetzung von 3,79. Das ist kurz — deutlich kürzer als bei einem Straßenmotorrad vergleichbaren Hubraums. Für ein Fahrzeug, das im Gelände aus dem Stand anfahren und mit Last am Berg arbeiten muss, ist genau das die passende Auslegung.
  • Fünfhundertsechsundfünfzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Teilung und Gliederzahl lässt sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse zurückrechnen: rund 556 Millimeter. Das ist der Wert, der die Kettenlänge bestimmt — nicht der Radstand. 122 Glieder klingen für ein 175er nach viel, sind bei der schmalen 428er Teilung mit 12,7 Millimetern Gliedlänge aber genau richtig.
  • Vierundvierzig oder dreiundfünfzig Zähne hinten: Für diesen Lochkreis gibt es Kettenräder mit 44 und 53 Zähnen sowie Ritzel von 11 bis 17. Ein Zahn am Ritzel ändert die Übersetzung um knapp acht Prozent nach unten und gut sieben nach oben. Der Sprung vom 53er auf das 44er Kettenrad verlängert dagegen um gut zwanzig Prozent und verlangt eine deutlich kürzere Kette.

Übersetzung anpassen — Feldweg gegen Verbindungsstrecke

OEM ist 14/53 mit 122 Gliedern in 428er Teilung. Für kürzere Übersetzung geht es über das Ritzel, für längere entweder ebenfalls über das Ritzel oder über den großen Sprung auf das 44er Kettenrad.

SetupÜbers.Charakter
13/534,08Kürzer — mehr Antritt am Berg und mit Anhängelast, dafür weniger Endgeschwindigkeit
14/53 (OEM)3,79Standard — die Werksauslegung für den Arbeitseinsatz im Gelände
15/533,53Länger — gut sieben Prozent mehr Weg pro Umdrehung, ruhiger auf längeren Strecken
14/443,14Deutlich länger — gut zwanzig Prozent, verlangt eine erheblich kürzere Kette

Häufige Fragen zur KV 175

Warum hat die KV 175 eine 428er Kette und keine 520er?
Die 428er Teilung ist die schmalere der beiden gängigen Größen für Hubräume um 175 Kubikzentimeter. Sie wiegt weniger und baut schmaler, verträgt dafür weniger Drehmoment. Bei einem Zweitakter dieser Größe reicht sie aus, und die Werksangabe nennt sie in allen geprüften Quellen.

Passt ein Kettensatz der KE 175 auch auf die KV?
Nein. Die KE 175 der Jahrgänge 1979 bis 1983 fährt 14 Zähne vorn und 44 hinten mit 116 bis 118 Gliedern. Die KV kommt auf 53 hinten und 122 Glieder — das sind neun Zähne und mindestens vier Glieder Unterschied.

Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei 14 Zähnen vorn ändert ein Zahn weniger die Übersetzung um knapp acht Prozent, ein Zahn mehr um gut sieben. Die Kettenlänge bleibt dabei in aller Regel dieselbe, weil der Kettenspanner den Unterschied auffängt.

Verfügbare Kategorien

Passende Artikel