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Kawasaki KDX 200 SR 1989 - 1991

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Kawasaki KDX 200 SR F1-F3 (1989-1991): ein flüssigkeitsgekühlter Zweitakt-Einzylinder mit 198 Kubikzentimetern, Membraneinlass, 66 Millimetern Bohrung und 58 Millimetern Hub, dazu ein Sechsganggetriebe und 37 PS bei 8.000 Umdrehungen. Getragen wird das Ganze von einer Kayaba-Gabel mit 37 Millimetern Standrohrdurchmesser und einem einstellbaren Kayaba-Federbein mit 300 Millimetern Federweg.

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520er-Teilung · 14/45 · 112 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge112 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten45 Zähne
Übersetzung3,21 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die KDX 200 SR auszeichnet

  • Vierzehn zu fünfundvierzig auf hundertzwölf Gliedern: Ab Werk laufen 14 Zähne vorn, 45 hinten und eine 520er Kette mit 112 Gliedern. Kawasaki gibt die Sekundärübersetzung mit 3,214 an — 45 geteilt durch 14 ergibt genau diesen Wert, die Werksangabe geht rechnerisch auf.
  • Die SR ist nicht die europäische KDX 200: Die SR war Kawasakis japanische Ausführung und fährt eine eigene Bestückung: 14 zu 45 statt der 13 zu 47, die für die weltweit verkaufte KDX 200 der Jahre 1989 bis 1994 gilt. Das sind 3,21 gegenüber 3,62 — die SR ist damit spürbar länger übersetzt.
  • Siebenunddreißig PS aus knapp zweihundert Kubik: Der flüssigkeitsgekühlte Zweitakter mit Membraneinlass leistet 37 PS bei 8.000 Umdrehungen und liefert 31 Nm bei 7.500. Für einen Zweihunderter ist das viel Leistung, und sie steht erst weit oben an. Die vergleichsweise lange Sekundärstufe der SR passt dazu.
  • Dreihundert Millimeter Federweg hinten: Vorn arbeitet eine Kayaba-Gabel mit 37 Millimetern Standrohrdurchmesser und 290 Millimetern Weg, hinten ein einstellbares Kayaba-Federbein mit 300. Über diesen Weg verschiebt sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse deutlich; das Durchhangmaß gehört deshalb im belasteten Zustand geprüft.
  • Sechshundertfünfzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus 14 zu 45 und 112 Gliedern in 520er Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 650 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. An dieser Strecke hängt die Kettenlänge, nicht am Radstand.

Übersetzung anpassen — Enge Trails gegen schnelle Pisten

OEM ist 14/45 mit 112 Gliedern in 520er Teilung. Für diesen Lochkreis gibt es Ritzel von 10 bis 18 Zähnen und Kettenräder von 36 bis 60 — der Spielraum ist in beide Richtungen groß.

SetupÜbers.Charakter
13/453,46Kürzer — knapp acht Prozent mehr Antritt, näher an der europäischen KDX
14/473,36Kürzer — gut vier Prozent, die feinere Korrektur
14/45 (OEM)3,21Standard — die Werksauslegung der japanischen SR
14/433,07Länger — knapp fünf Prozent mehr Weg je Umdrehung
15/453,00Länger — gut sechs Prozent, sinnvoll auf schnellen Pisten

Häufige Fragen zur KDX 200 SR

Welche Bestückung fährt die KDX 200 SR ab Werk?
Vierzehn Zähne vorn, fünfundvierzig hinten und eine 520er Kette mit 112 Gliedern. Die Modellcodes F1, F2 und F3 der Jahre 1989 bis 1991 tragen alle dieselbe Bestückung.

Passt ein Kettensatz der normalen KDX 200?
Nur bedingt. Die weltweit verkaufte KDX 200 der Jahre 1989 bis 1994 fährt 13 zu 47 mit 110 Gliedern, die japanische SR dagegen 14 zu 45 mit 112. Teilung und Lochkreis sind gleich, Zähnezahlen und Länge nicht.

Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei vierzehn Zähnen ändert ein Zahn die Übersetzung um knapp acht Prozent nach unten und gut sechs nach oben. Am Kettenrad sind es bei fünfundvierzig Zähnen je Zahn gut zwei Prozent.

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