Kawasaki Z 200 1977 - 1983
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 98 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 40 Zähne |
| Übersetzung | 2,67 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Z 200 auszeichnet
- Fünfzehn und vierzig sind über die gesamte Bauzeit belegt: Die Applikationsliste eines Kettenradherstellers führt den Eintrag 200 Z A1-A6 mit der Jahresspanne 1977 bis 1983, der 520er-Teilung, 98 Gliedern und der Übersetzung 15 zu 40. Die Fahrzeugliste dieser Seite nennt Kawasaki Z200 A1-A6 mit der Angabe 77 bis 83 sowohl im 15-Zähne- als auch im 40-Zähne-Block. Beide Quellen decken die volle Spanne ab.
- Die amerikanische KZ 200 fährt dieselbe Bestückung: Dieselbe Applikationsliste führt einen eigenen Eintrag 200 KZ A1-A2 USA für 1978 und 1979, ebenfalls mit 15 zu 40, 520er-Teilung und 98 Gliedern. Zwischen der europäischen Z 200 und der amerikanischen KZ 200 gibt es beim Kettensatz also keinen Unterschied.
- Achtundneunzig Glieder ergeben rund 1,56 Meter Kette: Bei 520er-Teilung misst ein Glied 15,875 Millimeter, 98 Glieder ergeben damit knapp 1,56 Meter. Für ein Motorrad mit knapp 200 Kubikzentimetern und kurzem Hinterbau ist das ein plausibler Wert. Wer eine Rohkette auf Maß kürzt, zählt die Glieder vorher an der ausgebauten Kette nach.
- Zwei Kettenräder im Programm dieser Seite: Die Kettenrad-Auswahl kennt für diese Maschine nur 37 und 40 Zähne, Ritzel gibt es von 10 bis 18. Änderungen an der Übersetzung laufen deshalb praktisch über das vordere Zahnrad. Das 37er-Rad ist die einzige längere Stufe hinten und ergibt zusammen mit dem Serienritzel eine Übersetzung von 2,47.
- Ein Zweiventiler mit siebzehn PS aus zweihundert Kubik: Der Einzylinder arbeitet mit obenliegender Nockenwelle und zwei Ventilen und leistet 12,4 kW bei 8.000 Umdrehungen. Vorn verzögert eine 205 Millimeter große Scheibe, hinten eine Trommel. Das Trockengewicht liegt bei 126 Kilogramm.
Übersetzung anpassen — Stadt gegen Landstraße
OEM ist 15/40 mit 98 Gliedern in 520er-Teilung. Kettenräder führt die Seite für diese Maschine nur mit 37 und 40 Zähnen, Ritzel dagegen von 10 bis 18 — Änderungen laufen deshalb sinnvoll über das vordere Zahnrad.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/40 | 2,86 | Kürzer — mehr Antritt im Stadtverkehr und mit Sozius, dafür dreht die Maschine auf der Landstraße höher |
| 15/40 (OEM) | 2,67 | Standard — die Auslegung, mit der Kawasaki die A-Modelle ausgeliefert hat |
| 16/40 | 2,50 | Länger — ruhigeres Drehzahlniveau auf längeren Strecken, kostet Durchzug am Berg |
Häufige Fragen zur Z 200
Passt der Kettensatz auch auf eine amerikanische KZ 200?
Ja. Die Applikationsliste führt die KZ 200 A1 und A2 der Jahre 1978 und 1979 mit derselben Bestückung: 15 Zähne vorn, 40 hinten, 520er-Teilung und 98 Glieder.
Welche Teilung fährt die Z 200?
Fünfhundertzwanzig. Applikationsliste und Artikeltexte dieser Seite nennen sie übereinstimmend, und sie gilt über die gesamte Bauzeit von 1977 bis 1983. Ein 520er-Kettenrad hat denselben Rollenabstand wie ein 530er, ist aber schmaler — die beiden lassen sich nicht mischen.
Wie weit lässt sich die Übersetzung ändern?
In beide Richtungen weit, praktisch aber nur über das Ritzel. Ein Zahn weniger vorn macht gut sieben Prozent kürzer, ein Zahn mehr knapp sieben Prozent länger. Hinten stehen nur 37 und 40 Zähne zur Wahl; das 37er ist die einzige längere Stufe am Kettenrad.