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Kawasaki EL 250 F2 Eliminator 1997 - 2003

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Kawasaki EL 252 Eliminator (1997-2003): ein 252 ccm großer, flüssigkeitsgekühlter Parallel-Twin mit zwei obenliegenden Nockenwellen, vier Ventilen je Zylinder und Sechsganggetriebe, der 33 PS bei 12.500/min leistet. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen mit zwei außenliegenden Federbeinen hinten.

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520er-Teilung · 14/40 · 112 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge112 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten40 Zähne
Übersetzung2,86 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die EL 250 F2 auszeichnet

  • Ein Cruiser, der bis 12.500 dreht: Der Zweizylinder gibt seine Nennleistung erst bei 12.500/min ab — für ein Motorrad in Cruiser-Optik ungewöhnlich hoch. Die Technik stammt aus der Sportklasse, nur die Sitzposition und der Radstand sind Chopper.
  • Hinten eine Trommelbremse: Kawasaki hat der Eliminator hinten eine 160-mm-Trommel gelassen, vorn dagegen eine 260-mm-Scheibe. Das entspricht dem Charakter der Maschine, überrascht aber jeden, der von der Motorleistung auf die Bremsanlage schließt.
  • 14/40 gilt für die F2 ab 1997: Die ältere EL 250 von 1988 bis 1995 fährt 44 Zähne hinten und 114 Glieder. Die Ersatzteil-Passliste trennt beide anhand des Typcodes: 'EL 250 (EL252 F2) 97-03' steht im 14-Zähne-Block der neueren Ausführung.
  • 252 ccm, nicht 250: In Europa verkaufte Kawasaki das Modell als Eliminator 252. Der Typcode blieb EL 250 F2, weshalb beide Bezeichnungen im Umlauf sind — gemeint ist dasselbe Motorrad.
  • Übersetzung 2,86 an einer 250er: 40 Zähne hinten auf 14 vorn sind für den Hubraum eine lange Auslegung. Sie passt zur hohen Nenndrehzahl: der Twin soll drehen dürfen, ohne dass die Maschine im höchsten Gang schon bei Landstraßentempo am Begrenzer hängt.

Übersetzung anpassen — Landstraße und Stadt

OEM ist 14/40 in 520er-Teilung mit 112 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,86. Kawasaki hat die Eliminator damit lang ausgelegt und die hohe Nenndrehzahl des Twins ausgenutzt. Wer überwiegend in der Stadt und zu zweit fährt, gewinnt mit einem Zahn weniger am Ritzel spürbar Antritt.

SetupÜbers.Charakter
13/403,08Kürzer — deutlich mehr Antritt aus niedrigen Drehzahlen, besonders zu zweit. Auf der Landstraße entsprechend drehzahliger.
14/40 (OEM)2,86Standard — Kawasakis Werksauslegung für die F2 von 1997 bis 2003, von AFAM und Krüger bestätigt.
15/402,67Länger — ruhiger bei Reisetempo, bei 17 Nm aber schon grenzwertig: der Twin hängt dann unten herum spürbar träger am Gas.

Häufige Fragen zur EL 250 F2

Welcher Kettensatz gehört auf die Kawasaki EL 250 F2 Eliminator?
Eine 520er-Kette mit 112 Gliedern, 14 Zähne vorn und 40 hinten. AFAM liefert den Satz als 'EL 252 F Eliminator EL250B, 14-40-112', Krüger führt dieselbe Bestückung für 1997 bis 2003, und die Passliste der Shopseite nennt 'EL 250 (EL252 F2) 97-03' im 14-Zähne-Block.

Passt der Kettensatz einer EL 250 von 1992?
Nein. Die ältere Eliminator von 1988 bis 1995 fährt 44 Zähne hinten und 114 Glieder. Beide heißen EL 250 — beim Kettensatz entscheidet deshalb der Typcode und das Baujahr, nicht der Modellname.

Heißt das Motorrad nun EL 250 oder EL 252?
Beides. Der Kawasaki-Typcode lautet EL 250 F2, in Europa wurde das Modell als Eliminator 252 verkauft — der Hubraum beträgt tatsächlich 252 ccm. Gemeint ist dasselbe Motorrad.

Was ändert ein 13er-Ritzel?
Die Übersetzung wird von 2,86 auf 3,08 kürzer, also rund acht Prozent mehr Antritt. Bei 17 Nm Drehmoment und häufigem Sozius-Betrieb ist das die naheliegendste Änderung — die Kettenlänge bleibt gleich.

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