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Kawasaki GPZ 250 1983 - 1985

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Kawasaki GPZ 250 C Belt Drive Conversion (1983-1985): Ein 249 cm3 großer Viertakt-Zweizylinder mit Fünfganggetriebe, dazu 17 PS bei 8.000 Umdrehungen und ein Fahrzeuggewicht von 165 Kilogramm. Getragen wird das Ganze von einem Fahrgestell mit Doppelscheibenbremse vorn und Trommelbremse hinten.

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530er-Teilung · 15/35 · 98 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge98 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten35 Zähne
Übersetzung2,33 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die GPZ 250 auszeichnet

  • Ab Werk lief diese Maschine mit Zahnriemen: Die GPZ 250 der Modelljahre 1983 bis 1985 hat keinen Kettenantrieb, sondern einen Kevlar-Zahnriemen — dieselbe Bauart, die Kawasaki damals auch an seinen Cruisern einsetzte. Der Satz auf dieser Seite ersetzt diesen Riemenantrieb durch eine gewöhnliche Kette samt Ritzel und Kettenrad. Sowohl der Kettenradhersteller als auch die Fahrzeugzuordnung dieser Seite kennzeichnen ihn ausdrücklich als Umbau.
  • Fünfzehn zu fünfunddreißig auf achtundneunzig Gliedern: Für den Umbau nennt der Kettenradhersteller diese Kombination mit deckungsgleicher Jahresspanne 1983 bis 1985. Daraus ergibt sich eine Sekundärübersetzung von 2,33 — für einen Vierteliter-Zweizylinder eine ausgesprochen lange Auslegung.
  • Der Umbau ist keine Notlösung: Ein Riemen lässt sich nicht kürzen und nicht nachspannen wie eine Kette; wo Ersatzriemen knapp werden, ist der Wechsel auf Kettenantrieb der übliche Weg. Dafür braucht es alle drei Teile gemeinsam, weil die Riemenscheiben nicht weiterverwendet werden können.
  • Fünfhundertsiebenundsiebzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 577 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Für ein Motorrad dieser Größe ist das ein gewöhnlicher Wert.
  • Fünfundfünfzig Millimeter Bohrung bei zweiundfünfzig Komma vier Millimetern Hub: Der Zweizylinder ist damit leicht kurzhubig ausgelegt. Nachgerechnet ergeben die beiden Werte über zwei Zylinder die genannten 249 Kubikzentimeter.

Übersetzung anpassen — Stadtverkehr gegen Landstraße

Der Satz auf dieser Seite läuft mit 15/35 auf 98 Gliedern in 530er Teilung. Für diesen Lochkreis gibt es Ritzel von vierzehn bis siebzehn Zähnen und Kettenräder mit fünfunddreißig, vierzig, einundvierzig, vierundvierzig und fünfundvierzig Zähnen.

SetupÜbers.Charakter
14/352,50Kürzer — mehr Antritt im Stadtverkehr, höhere Drehzahl auf der Landstraße
15/35 (OEM)2,33Standard — die Auslegung, für die der Umbausatz ausgelegt ist
16/352,19Länger — niedrigere Drehzahl bei Reisetempo, träger beim Anfahren

Häufige Fragen zur GPZ 250

Warum steht bei diesem Modell etwas von einem Umbau?
Weil die GPZ 250 der Jahre 1983 bis 1985 ab Werk keinen Kettenantrieb hat, sondern einen Kevlar-Zahnriemen. Der Satz auf dieser Seite ersetzt diesen Riemen durch eine 530er Kette mit Ritzel und Kettenrad.

Wie viele Zähne haben Ritzel und Kettenrad bei diesem Umbau?
Fünfzehn vorn und fünfunddreißig hinten, dazu eine Kette mit 98 Gliedern. Der Kettenradhersteller führt diese Kombination für die Modellcodes C1 bis C3 der Jahre 1983 bis 1985.

Kann ich einzelne Teile nachrüsten?
Nur begrenzt. Wer noch den Riemenantrieb fährt, braucht Ritzel, Kettenrad und Kette gemeinsam, weil sich die Riemenscheiben nicht weiterverwenden lassen. Ist der Umbau bereits erfolgt, sind Einzelteile möglich.

Was bringt ein Zahn weniger am Ritzel?
Von fünfzehn auf vierzehn Zähne steigt die Übersetzung von 2,33 auf 2,50, also um gut sieben Prozent. Im Stadtverkehr gewinnt die Maschine an Antritt, auf der Landstraße dreht der Motor höher.

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