Kawasaki 250 GPZ 250R EX250E 1986 - 1987
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 104 Glieder |
| Ritzel vorn | 14 Zähne |
| Kettenrad hinten | 42 Zähne |
| Übersetzung | 3,00 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GPZ 250R auszeichnet
- Fünfundvierzig PS aus einem Vierteliter: 62 Millimeter Bohrung bei 41,2 Millimetern Hub ergeben einen kurzhubigen Motor, der bis 11.000 Umdrehungen ausdreht. Die Verdichtung liegt bei 12,4 zu 1, das Drehmomentmaximum von 24 Newtonmetern bei 10.000 Umdrehungen. Die Leistung entsteht also ganz oben — was die Wahl der Sekundärübersetzung wichtig macht.
- Sechzehn Zoll an beiden Rädern: Die GPZ 250R rollt vorn auf 100/80-16 und hinten auf 120/80-16. Sechzehn Zoll hinten war Mitte der Achtziger eine sportliche Ansage und gehört zum Konzept dieser Maschine. Beim Kettenrad ändert das nichts, beim Kauf von Reifen dagegen sehr wohl.
- Fünfhundertneunundneunzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung lässt sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse zurückrechnen: rund 599 Millimeter bei 1.400 Millimetern Radstand. Für ein Motorrad dieser Größe ist das ein gewöhnlicher Wert und bestätigt die 104 Glieder als montierbare Länge.
- Ein weites Feld für die Übersetzung: Für diesen Lochkreis gibt es Ritzel von 12 bis 17 und Kettenräder von 38 bis 48 Zähnen. Damit lässt sich die Werksauslegung von 3,00 in beide Richtungen weit verschieben — nach oben bis 4,00, nach unten bis unter 2,30. Für den Alltag reicht in aller Regel ein Zahn.
Übersetzung anpassen — Stadt gegen Autobahn
Ab Werk laufen 14/42 auf 104 Gliedern in 520er Teilung, das ergibt eine Sekundärübersetzung von genau 3,00. Für kürzere Übersetzung bleibt das 13er-Ritzel, für längere das 15er — beide sind für diesen Lochkreis lieferbar.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/42 | 3,23 | Kürzer — knapp acht Prozent mehr Antritt im Stadtverkehr |
| 14/42 (OEM) | 3,00 | Standard — der Auslieferungszustand der Modelljahre 1986 und 1987 |
| 15/42 | 2,80 | Länger — gut sieben Prozent weniger Drehzahl bei hohem Tempo |
Häufige Fragen zur GPZ 250R
Passt der Satz auch auf eine GPX 250R?
Nein. Die GPX 250R der Jahrgänge ab 1988 fährt 14 Zähne vorn, aber 45 hinten und eine Kette mit 106 Gliedern. Das ist eine deutlich kürzere Auslegung — Kettenrad und Kette unterscheiden sich beide.
Warum dreht der Motor so hoch?
Weil er kurzhubig ausgelegt ist: 62 Millimeter Bohrung stehen 41,2 Millimetern Hub gegenüber. Die 45 PS liegen bei 11.000 Umdrehungen an, das Drehmomentmaximum bei 10.000. Wer die Übersetzung verlängert, verschiebt den nutzbaren Bereich entsprechend nach oben.
Wie viel bringt ein Zahn am Kettenrad?
Bei 42 Zähnen ändert ein Zahn die Übersetzung um knapp zweieinhalb Prozent. Das ist eine deutlich feinere Abstufung als am Ritzel, wo ein Zahn rund sieben bis acht Prozent bewirkt.