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Kawasaki KDX 250 B3 B4 1983 - 1984

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Kawasaki KDX 250 B3/B4 (1983-1984): ein luftgekühlter Zweitakt-Einzylinder mit Membraneinlass und 249 Kubikzentimetern, dazu 70 Millimeter Bohrung bei 64,9 Millimetern Hub, 8,2 zu 1 Verdichtung, ein 36-mm-Mikuni und 33 PS bei 7.000/min aus einem Sechsganggetriebe. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen mit Telegabel vorn und einem Zentralfederbein hinten.

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520er-Teilung · 14/50 · 118 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge118 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten50 Zähne
Übersetzung3,57 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die KDX 250 B3/B4 auszeichnet

  • Die Applikationsliste nennt beide Typcodes des Namens: Ein Kettenradhersteller führt die KDX 250 B2 bis B4 und C1 bis C3 gemeinsam unter den Baujahren 1983 bis 1985 mit 520er Teilung, 118 Gliedern und der Übersetzung 14 zu 50. Das ist Zahl für Zahl die hier hinterlegte Bestückung, und die Codes B3 und B4 aus dem Modellnamen stehen ausdrücklich darin.
  • Die Fahrzeugliste bestätigt beide Zähne-Blöcke: Diese Seite führt die KDX250 B3, C1, C2 und C3 der Jahre 1983 bis 1985 sowohl im Vierzehn-Zähne-Block als auch im Fünfzig-Zähne-Block. Damit sind beide Enden der Bestückung baujahrgenau von der Seite selbst gedeckt, unabhängig vom Kettenradhersteller.
  • Die spätere D-Generation fährt zwei Zähne weniger: Für die KDX 250 D1 bis D4 und E1 bis E4 der Jahre 1991 bis 1994 nennt derselbe Kettenradhersteller 14 zu 48 auf nur 112 Gliedern. Zwischen den beiden Generationen liegt also nicht nur ein anderes Kettenrad, sondern auch eine deutlich kürzere Kette. Ein Satz aus der D-Reihe passt hier nicht.
  • Dreiunddreißig PS bei 111 Kilogramm: Die B-Generation arbeitet mit Luftkühlung, Membraneinlass und einem 36-mm-Mikuni und leistet damit 33 PS bei 7.000/min. Das Trockengewicht liegt bei 111 Kilogramm, der Radstand bei 1.475 Millimetern und die Sitzhöhe bei 935 Millimetern. Das sind Werte eines ausgewachsenen Geländemotorrads.
  • Dreizehn bis fünfzehn Zähne vorn, neununddreißig bis dreiundfünfzig hinten: Diese Seite führt Ritzel von 13 bis 15 Zähnen und Kettenräder von 39 bis 53. Um die Werksgröße herum bleibt damit nach beiden Seiten Spielraum, wobei das Ritzel nur je eine Stufe zulässt. Feiner abstufen lässt sich über das Kettenrad, wo die Größen weitgehend lückenlos nebeneinander liegen.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Verbindungsstrecke

OEM ist 14/50 auf 118 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 3,57. Das ist eine kurze Enduro-Auslegung, die zum Drehzahlniveau des Zweitakters passt. Vorn bleibt je eine Stufe, hinten steht die volle Auswahl bereit.

SetupÜbers.Charakter
13/503,85Kürzer — knapp acht Prozent mehr Antrieb, für steiles und enges Gelände
14/50 (OEM)3,57Standard — die Auslegung, mit der die B-Generation ausgeliefert wurde
15/503,33Länger — gut sieben Prozent, ruhiger auf Verbindungsstrecken

Häufige Fragen zur KDX 250 B3/B4

Passt der Kettensatz der KDX 250 D?
Nein. Für die D- und E-Modelle der Jahre 1991 bis 1994 nennt der Kettenradhersteller 14 zu 48 auf 112 Gliedern. Gegenüber der B-Generation sind das zwei Zähne und sechs Glieder Unterschied, also rund siebeneinhalb Zentimeter Kette.

Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei 14 Zähnen vorn sind es knapp acht Prozent je Zahn. Weil die Auswahl hier nur von 13 bis 15 reicht, ist das zugleich die gröbste verfügbare Stufe. Wer feiner abstimmen will, geht über das Kettenrad: dort entspricht ein Zahn bei 50 rund zwei Prozent.

Wie oft muss die Kette bei Geländeeinsatz geprüft werden?
Deutlich häufiger als an einem Straßenmotorrad. Sand und Schlamm wirken zwischen Rolle und Bolzen wie Schleifpaste. Reinigen vor dem Schmieren ist deshalb wichtiger als das Schmierintervall selbst, und der Durchhang wird am belasteten Fahrzeug gemessen.

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