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Kawasaki KX 250 B1 1982

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Kawasaki KX 250 B1 (1982): 249-Kubik-Zweitakt-Einzylinder mit Luftkühlung und Sechs-Lamellen-Membraneinlass, dazu ein 38-Millimeter-Mikuni, 8,4:1 Verdichtung, CDI-Zündung und ein Fünfganggetriebe. Gehalten wird das Ganze von einer Gabel mit 40 Millimetern Standrohrdurchmesser und dem Uni-Trak-Hinterbau mit Zentralfederbein.

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520er-Teilung · 14/48 · 114 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge114 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten48 Zähne
Übersetzung3,43 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die KX 250 auszeichnet

  • Motor und Fahrgestell waren 1982 beide neu: Der zeitgenössische Testbericht beschreibt die 250er dieses Modelljahrs als vollständig neu konstruiert: 70 Millimeter Bohrung, 64,9 Millimeter Hub, 8,4:1 Verdichtung, 38-Millimeter-Mikuni, CDI und ein Sechs-Lamellen-Membraneinlass, dazu ein neues Fahrgestell mit 1.473 Millimetern Radstand.
  • Achtundvierzig Zähne nur in diesem einen Jahr: Die Anwendungslisten lösen die Baureihe jahrgangsweise auf: 1980 und 1981 fünfzig Zähne, 1982 achtundvierzig, 1983 und 1984 wieder fünfzig. Die achtundvierzig sind also kein Datenfehler, sondern ein Ein-Jahres-Ausreißer — dieselbe Zahl taucht erst 1986 wieder auf.
  • Luftgekühlt und trotzdem mit Scheibenbremse: Die 250er dieses Jahrgangs kühlt noch über Rippen; Wasserkühlung kam bei Kawasaki erst später. Vorn arbeitet dagegen bereits eine Scheibenbremse, was an einem Crosser der frühen Achtziger keine Selbstverständlichkeit war.
  • Uni-Trak statt zweier Federbeine: Der Hinterbau arbeitet mit einem einzelnen, über ein Hebelsystem angelenkten Federbein statt der zwei Federbeine früherer Jahrgänge. Über den langen Federweg wandert der Kettendurchhang deutlich, weshalb er am eingefederten Fahrzeug geprüft wird und nicht am aufgebockten.
  • Der Kettenweg misst knapp die Hälfte des Radstands: Aus vierzehn zu achtundvierzig Zähnen und 114 Gliedern in 520er Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 650 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Bei 1.473 Millimetern Radstand ist das ein gewöhnlicher Wert für ein Geländemotorrad dieser Größe.

Übersetzung anpassen — Sand gegen harten Untergrund

OEM ist 14/48 mit 114 Gliedern in 520er Teilung. Vorn stehen dreizehn bis fünfzehn Zähne zur Wahl, hinten reicht das Feld von neununddreißig bis dreiundfünfzig — Spielraum in beide Richtungen ist also reichlich vorhanden.

SetupÜbers.Charakter
13/483,69Kürzer — mehr Antritt aus engen Kurven und auf weichem Untergrund, in dem der Motor Drehzahl braucht.
14/48 (OEM)3,43Standard — die Werksauslegung des Modelljahrs 1982.
15/483,20Länger — ruhiger auf schnellen, harten Strecken mit langen Geraden.

Häufige Fragen zur KX 250

Warum fährt gerade dieser Jahrgang achtundvierzig Zähne?
Kawasaki hat die Bestückung für 1982 einmalig geändert. Die Anwendungslisten nennen für 1980 und 1981 sowie für 1983 und 1984 jeweils fünfzig Zähne, für 1982 dagegen achtundvierzig. Wer nach dem Wert der Nachbarjahre bestellt, übersetzt rund vier Prozent zu kurz.

Welche Kette braucht die KX 250 von 1982?
Eine 520er Kette mit 114 Gliedern. Die Anwendungslisten führen diese Länge für die Modelljahre 1980 bis 1985 durchgehend; sie ändert sich innerhalb dieses Zeitraums nicht, obwohl die Zähnezahl 1982 abweicht.

Wie wirkt sich ein Zahn am Ritzel aus?
Bei vierzehn Zähnen sind es rund sieben Prozent Unterschied — von vierzehn auf dreizehn knapp acht Prozent kürzer, von vierzehn auf fünfzehn gut sieben Prozent länger. Am Kettenrad braucht es für denselben Effekt drei bis vier Zähne.

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