Kawasaki KX 250 C1-C2 1983 - 1984
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 114 Glieder |
| Ritzel vorn | 14 Zähne |
| Kettenrad hinten | 50 Zähne |
| Übersetzung | 3,57 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die KX 250 C1-C2 auszeichnet
- Vierzehn zu fünfzig, baujahrgenau in zwei Listen: Eine Anwendungsliste für Kawasaki-Geländemaschinen führt die KX250 der Jahrgänge 1983 und 1984 mit 14 Zähnen vorn, 50 hinten und einer 520er Kette mit 114 Gliedern. Die Applikationsliste des Kettenradherstellers nennt dieselbe Kombination für die Modellcodes C1 bis D1. Beide treffen die Jahre dieser Seite genau.
- Erstes Modelljahr mit Flüssigkeitskühlung: Die C1 von 1983 war die erste wassergekühlte KX250. Der Vorgänger B1 galt in den Testberichten der Zeit als die einzige japanische 250er Motocrossmaschine ohne Kühler; für 1983 überarbeitete Kawasaki den Motor gründlich und setzte zwei Kühler ein. Am Kettensatz ändert das nichts, für die Ersatzteilsuche ist die Grenze aber wichtig.
- Vierzehn zu achtundvierzig war der Wert des Vorjahrs: Die Anwendungsliste zeigt die Entwicklung über die Baujahre: 1982 fährt die B1 dieselben 14 Zähne vorn, aber 48 hinten, 1983 und 1984 sind es 50, 1986 wieder 48 und ab 1987 dann 47. Wer einen gebrauchten Satz übernimmt, sollte deshalb nicht nach der Baureihe suchen, sondern nach dem Modellcode.
- Dreiundvierzig Millimeter Gabel und rund dreihundert Millimeter Federweg: Die Gabel arbeitet mit 43 Millimeter starken Standrohren über rund 300 Millimeter, das Uni-Trak-Federbein hinten über rund 305. Vorn bremst eine Scheibe. Das Trockengewicht gibt der zeitgenössische Bericht mit rund 98 Kilogramm an.
- Sechshundertvierundvierzig Millimeter zwischen den Wellen: 114 Glieder in 520er Teilung ergeben bei 14 zu 50 rechnerisch rund 644 Millimeter zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Über den langen Federweg wandert dieser Abstand im Fahrbetrieb deutlich — der Durchhang gehört deshalb im belasteten Zustand geprüft, nicht am aufgebockten Motorrad.
Übersetzung anpassen — Sand gegen harten Untergrund
OEM ist 14/50 mit 114 Gliedern in 520er Teilung. Der Shop führt Ritzel von 13 bis 15 Zähnen und Kettenräder von 39 bis 53, der Spielraum ist in beide Richtungen also groß.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/50 | 3,85 | Kürzer — mehr Antritt für tiefen Sand und enge Strecken |
| 14/50 (OEM) | 3,57 | Standard — die Werksauslegung für den Renneinsatz |
| 14/48 | 3,43 | Länger — die Auslegung des Vorjahrs, ruhiger auf harten, schnellen Strecken |
Häufige Fragen zur KX 250 C1-C2
Ist meine KX 250 von 1983 luft- oder wassergekühlt?
Wassergekühlt. Der Wechsel fällt genau auf das Modelljahr 1983 und den Modellcode C1; die B1 von 1982 war noch luftgekühlt und laut den Testberichten der Zeit die einzige japanische 250er Motocrossmaschine ihres Jahrgangs ohne Kühler.
Warum finde ich für die KX 250 auch die Angabe 48 Zähne?
Weil die Baureihe mehrfach wechselt. Für 1982 nennt die Anwendungsliste 14 zu 48, für 1983 und 1984 dann 14 zu 50, ab 1986 wieder 48. Die Kettenlänge bleibt in allen diesen Jahren bei 114 Gliedern.
Wie stark wirkt ein Zahn am Kettenrad?
Bei 50 Zähnen hinten sind es rund zwei Prozent je Zahn. Am Ritzel ist der Schritt deutlich größer: von 14 auf 13 Zähne sind es knapp acht Prozent kürzer, von 14 auf 15 gut sieben Prozent länger.