Kawasaki KX 250 M R L 2005 - 2008
Bitte melde dich an, um Motorräder zu speichern.
Zum LoginMehr zum Modell — Specs, Charakter, Tuning, FAQ Weniger anzeigen
Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 116 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 51 Zähne |
| Übersetzung | 3.92 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die KX 250 (2T) auszeichnet
- Letzte 250-2T-MX-Generation: Kawasaki ließ den 250-er-Zweitakt 2008 auslaufen — die KX250-Linie endete mit der L-Variante. 249-ccm-Single-2T mit Membran-Einlass und KIPS-Powervalve-Auslasssteuerung. Charakteristische Zweitakt-Drehmoment-Welle ab ca. 6.500 U/min.
- Alu-Perimeter-Rahmen seit 2005: Erste KX 250 mit Aluminium-Rahmen — Modelljahr KX250M (2005) löste den Stahlrahmen der KX250-K-Vorgänger ab. Geringeres Gewicht (ca. 94 kg trocken) und deutlich höhere Verwindungssteifigkeit. Uni-Trak-Hinterrad mit voll einstellbarem KYB-Monoshock.
- KYB-AOS-Vorderradgabel: Vorn 48-mm-KYB-AOS-USD-Gabel (Air-Oil Separate) — Öl-Luft-Trennung im Dämpfer-Inneren für konstante Charakteristik unter Last. Ca. 300 mm Federweg, voll einstellbar in Druck-/Zug-/Vorspannung. MX-tauglich ab Werk.
- KIPS-Auslasssteuerung: Kawasaki Integrated Powervalve System — variable Auslasshöhe für breiteres nutzbares Drehzahlband. Reduziert das typische Zweitakt-'Loch' im unteren Drehzahlbereich und erlaubt sportlicheres Mitteldrehmoment-Setup.
- 13/51-Kurz-Übersetzung für MX-Einsatz: 13/51 mit 116 Gliedern und 520er-Teilung — typische 2T-MX-Übersetzung für engste Verhältnisse auf der Motocross-Strecke. Übersetzung 3,92 (rear ÷ front) — extremer Antritt aus jeder Drehzahl, Top-Speed bewusst zweitrangig.
Übersetzung anpassen — Motocross und Enduro-Wettbewerb
OEM ist 13/51 mit Übersetzung 3.92. Die folgenden Setups bleiben innerhalb der 116-Glieder-Kettenlänge bzw. mit kleiner Achsverstellung machbar — bei größeren Sprüngen bitte Kettenlänge anpassen.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/52 | 4.00 | Kürzer — Noch kürzer für sehr enge Sandstrecken oder Vintage-MX-Klassen mit kurzen Geraden — leicht aggressiverer Antritt, kostet wenig Top-Speed. Mit Achsverstellung meist machbar. |
| 13/51 (OEM) | 3.92 | Standard — wie ab Werk getestet und freigegeben. |
| 14/51 | 3.64 | Länger — Länger für schnellere Strecken (Open-Class-MX, Sand mit langen Geraden) — etwas höhere Marschgeschwindigkeit, weniger Schaltarbeit zwischen Anfahrten. Zweitakt-Mitteldrehmoment bleibt nutzbar, aber Drehzahl-Sound steigt früher. |
Häufige Fragen zur KX 250 (2T)
KX 250 (2T) und KX 250 F (4T) — gleicher Kettensatz?
Nein — verschiedene Plattformen. Die KX 250 F (4-Takt, ab 2004 parallel zur 2T) hat eigene Sekundärantriebs-Auslegung und meist 520er auch, aber andere Geometrie+Schwinge. Hier ist nur die 2-Takt-Variante M/R/L (2005-2008) gemeint. Bei Verwechslung Kettenlänge auf jeden Fall nachmessen.
Wie oft Kettensatz auf dem 2T-MX-Bike wechseln?
Bei Wettbewerbs-Einsatz: Kette nach jedem Renn-Wochenende kontrollieren (Verschleiß, Dehnung, Spiel auf den Ritzelzähnen). Komplettkettensatz alle 30-50 Betriebsstunden je nach Bodenverhältnissen (Sand=schneller, harter Lehm=langsamer). Im reinen Trainings-Einsatz kann ein Satz auch 80-100 h halten.
X-Ring oder Standard-Kette auf der KX 250 2T?
Für MX-Wettbewerb: Standard-Kette ohne Dichtringe ist Klassenstandard — leichter, weniger Reibung, bewusst geringere Lebensdauer für reinen Renn-Einsatz. Für Hobby/Trail/Training auch X-Ring sinnvoll (höhere Standzeit, etwas mehr Reibung). Niemals Z-Ring auf MX-Bike — überdimensioniert und unnötig schwer.