Kawasaki KEF A1 A4 Lacota 300 1995 - 2003
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 100 Glieder |
| Ritzel vorn | 12 Zähne |
| Kettenrad hinten | 43 Zähne |
| Übersetzung | 3,58 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die KEF 300 Lakota auszeichnet
- Zwölf zu dreiundvierzig auf hundert Gliedern: Die Applikationsliste führt das Lakota mit den Modellcodes A1 bis A6 und B1 bis B3 für die Jahre 1995 bis 2003 — Codes und Jahresspanne stimmen mit dieser Seite überein. Ein Anbieter nennt dieselben Werte über die Teilenummern: Ritzel JTF1503 mit 12 Zähnen, Kettenrad JTR1414 mit 43 und eine DID-Kette mit 100 Gliedern.
- Der Bayou-Motor im Mojave-Fahrgestell: Kawasaki kombinierte für das Lakota den bewährten Antrieb aus der Arbeits-Baureihe Bayou mit dem sportlicheren Fahrgestell des Mojave. Daraus wurde eines der ersten Fahrzeuge, die der Hersteller unter der Bezeichnung Sport-Utility führte.
- Fünf Vorwärtsgänge und einer zurück: Das Getriebe hat fünf Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang, geschaltet wird mit dem Fuß. Eine Handkupplung gibt es nicht — die Kupplung trennt selbsttätig, sobald das Gas geschlossen wird.
- Fünfhundertsiebzig Millimeter zwischen den Wellen: Zurückgerechnet aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung liegen Ritzelwelle und Hinterachse rund 570 Millimeter auseinander. Diese Größe bestimmt die Kettenlänge — und weil die Hinterachse an einer Schwinge mit rund 216 Millimetern Federweg hängt, ändert sich der Abstand im Fahrbetrieb spürbar. Das Durchhangmaß gehört deshalb im belasteten Zustand geprüft.
- Eine durchgehende Hinterachse: Beide Hinterräder sitzen auf einer gemeinsamen Achse und drehen zwangsläufig gleich schnell; ein Ausgleich zwischen kurveninnerem und kurvenäußerem Rad findet nicht statt. In engen Kurven schlupft das innere Rad, und die Lastspitzen laufen über die Kette. Regelmäßiges Prüfen von Spannung und Schmierung wirkt sich hier stärker aus als an einem Motorrad.
Übersetzung anpassen — Arbeitseinsatz gegen Geländefahrt
OEM ist 12/43 mit 100 Gliedern in 520er Teilung. Die Auslegung läuft an diesem Fahrzeug über das Ritzel; zur Wahl stehen 12 und 13 Zähne.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 12/43 (OEM) | 3,58 | Standard — die Werksauslegung, kräftig genug für Zuladung und steiles Gelände |
| 13/43 | 3,31 | Länger — gut acht Prozent weniger Drehzahl bei Tempo, mehr Ruhe auf langen Wegen |
Häufige Fragen zur KEF 300 Lakota
Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei zwölf Zähnen viel: von 12 auf 13 sinkt die Übersetzung von 3,58 auf 3,31, also um gut acht Prozent. Das ist an einem Zweirad schon spürbar und an einem Fahrzeug mit Zuladung erst recht.
Braucht das größere Ritzel eine andere Kette?
Ein Zahn mehr in der Summe fängt der Kettenspanner in der Regel auf. Wer beim vorhandenen Satz unsicher ist, misst das Durchhangmaß im belasteten Zustand nach — bei rund 216 Millimetern Federweg hinten ändert es sich über den Federweg deutlich.
Welche Ausführungen deckt dieser Kettensatz ab?
Die Modellcodes A1 bis A6 und B1 bis B3, also die Baujahre 1995 bis 2003 — das Lakota 300 ebenso wie das später als Lakota Sport geführte Modell. Die Bestückung ist über die gesamte Bauzeit unverändert.