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Kawasaki 300 KLX300 LX300 1997 - 2002

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Kawasaki KLX 300 R A2-A7 (1997-2002): ein flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertakter mit 292 Kubikzentimetern, zwei obenliegenden Nockenwellen und vier Ventilen, dazu 78 Millimeter Bohrung bei 61,2 Millimetern Hub, 11,0:1 Verdichtung, ein Keihin-CVK34-Gleichdruckvergaser und ein Sechsganggetriebe — 24,1 kW (33 PS) bei 8.500/min. Getragen wird das Ganze von einem Perimeterrahmen aus hochfestem Stahl mit einer 43-mm-Upside-down-Cartridge-Gabel vorn und einem in Zug- und Druckstufe einstellbaren Federbein hinten.

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520er-Teilung · 14/50 · 110 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge110 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten50 Zähne
Übersetzung3,57 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die KLX 300 R auszeichnet

  • Vierzehn zu fünfzig steht modellcodegenau in der Applikationsliste: Ein Kettenradhersteller führt die Ausführungen A2 bis A7 der Jahre 1997 bis 2002 mit 520er Teilung, 110 Gliedern und der Übersetzung 14 zu 50 — Modellcodes und Jahresspanne decken sich zeichengenau mit diesem Modell. Eine Spezifikationsübersicht nennt für dieselben Jahre wörtlich eine O-Ring-Kette in 520 mit 14 Zähnen vorn und 50 hinten.
  • Die Nachfolgegeneration fährt unverändert weiter: Für die Ausführungen A8 bis A10 der Jahre 2003 bis 2007 nennt derselbe Hersteller dieselben Werte. Kawasaki hat an der Sekundärübersetzung dieser Baureihe über zehn Jahre nichts geändert — beim Teilekauf ist das Baujahr innerhalb der KLX-300-R-Reihe deshalb unkritisch.
  • Dreiunddreißig PS aus 292 Kubik mit Flüssigkeitskühlung: Der Vierventiler mit zwei obenliegenden Nockenwellen leistet 24,1 kW bei 8.500 Umdrehungen und liefert 28,4 Nm bei 7.500. Gemischaufbereitung übernimmt ein Keihin-CVK34-Gleichdruckvergaser, das Trockengewicht liegt bei 105 Kilogramm. Die Flüssigkeitskühlung war 1997 in dieser Hubraumklasse der Unterschied zu den luftgekühlten Vorgängern.
  • Fast neunundzwanzig Zentimeter Federweg vorn: 285 Millimeter vorn über eine 43-mm-Upside-down-Cartridge-Gabel, 280 hinten über ein Federbein mit getrennt einstellbarer Zug- und Druckstufe. Der Achsweg hinten verändert den Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse über den Federweg deutlich — der Durchhang gehört deshalb im belasteten Zustand geprüft.
  • Ein Perimeterrahmen aus Stahl statt Aluminium: Der Rahmen besteht aus hochfestem Stahl und ist als Perimeterrahmen ausgeführt, führt die Rohre also seitlich am Motor vorbei zum Schwingendrehpunkt. Gebremst wird vorn mit einer 250-mm-Scheibe und Zweikolbensattel, hinten mit 220 Millimetern und einem Kolben.
  • Von zehn bis achtzehn Zähnen vorn, von sechsunddreißig bis sechzig hinten: Vorn stehen 10 bis 18 Zähne zur Wahl, hinten 36 bis 60. Praktisch bewegt sich die sinnvolle Anpassung in einem viel engeren Bereich: eine Stufe kürzer für enges Gelände, eine länger für Verbindungsetappen. Alles darüber hinaus erfordert eine andere Kettenlänge.

Übersetzung anpassen — enges Gelände gegen offene Piste

OEM ist 14/50, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 3,57. Vorn führt die Seite 10 bis 18 Zähne, hinten 36 bis 60.

SetupÜbers.Charakter
13/503,85Kürzer — mehr Antritt in engem Gelände und im ersten Gang, dafür weniger Endgeschwindigkeit
14/50 (OEM)3,57Standard — die Werksauslegung über die gesamte Bauzeit der KLX 300 R
15/503,33Länger — ruhiger auf offener Piste und Verbindungsetappen, weniger Durchzug aus engen Kehren

Häufige Fragen zur KLX 300 R

Passt der Satz auch auf eine KLX 300 R von 2005?
Ja. Für die Ausführungen A8 bis A10 der Jahre 2003 bis 2007 nennt derselbe Kettenradhersteller dieselben 14 zu 50 mit 110 Gliedern in 520er Teilung.

Was unterscheidet die KLX 300 R von der straßenzugelassenen KLX 300?
Die R ist die Geländeausführung ohne Straßenzulassung. Für die straßenzugelassene KLX 300 der Jahre 2021 bis 2025 nennt ein Kettensatz-Anbieter unter Stock Sizes 14 Zähne vorn, 40 hinten und 106 Glieder — also dasselbe Ritzel, aber zehn Zähne weniger am Kettenrad und eine kürzere Kette.

Warum ändert sich der Durchhang beim Einfedern so stark?
Weil der Achsweg hinten 280 Millimeter beträgt. Über diesen Weg wandert die Hinterachse relativ zur Ritzelwelle, und die Kette wird dabei mal straffer, mal loser. Gemessen wird deshalb in der Stellung, in der die Schwinge unter Fahrergewicht steht, nicht am aufgebockten Motorrad.

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