Kawasaki Z 400 D1-D4 1974 - 1979
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 100 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 44 Zähne |
| Übersetzung | 2,93 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Z 400 D auszeichnet
- Fünfzehn zu vierundvierzig für die europäische Ausführung: Ab Werk laufen 15 Zähne vorn, 44 hinten und eine 530er Kette mit 100 Gliedern. Das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,93 — für einen Zweizylinder mit 36 PS eine Auslegung, die auf Landstraßentempo zielt und in der Stadt trotzdem genug Antritt lässt.
- Die amerikanische KZ400 fährt einen Zahn mehr: Für die nordamerikanische Ausführung derselben Baureihe sind 15 zu 45 belegt, ebenfalls mit 100 Gliedern. Das erklärt, warum im Netz beide Zahlen kursieren. Ein Zahn am Kettenrad macht hier rund zweieinviertel Prozent aus — spürbar wird das kaum, für die Bestellung ist es trotzdem der Unterschied zwischen passend und nicht passend.
- Zwei Ausgleichswellen gegen die Vibrationen: Der Motor arbeitet mit einer 360-Grad-Kurbelwelle, bei der beide Kolben gleichzeitig laufen. Kawasaki hat dafür zwei gegenläufig drehende Ausgleichswellen eingebaut, eine vor und eine hinter der Kurbelwelle. Für einen Paralleltwin dieser Bauart war das Ende der Siebziger keine Selbstverständlichkeit.
- Fünfhundertfünfundfünfzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus 15 zu 44 und 100 Gliedern in 530er Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 555 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse, bei einem Radstand von 1.370 Millimetern. Das ist der Wert, an dem die Kettenlänge wirklich hängt — nicht am Radstand selbst.
- Das Ritzel gibt es nur in einer Größe: Für diesen Lochkreis wird das Ritzel mit 15 Zähnen als feste Größe geführt, das Kettenrad dagegen von 35 bis 45 Zähnen. Wer die Auslegung ändern will, geht hier also über das hintere Zahnrad.
Übersetzung anpassen — Landstraße gegen Stadtverkehr
OEM ist 15/44 mit 100 Gliedern in 530er Teilung. Weil das Ritzel als feste Größe geführt wird, laufen alle Änderungen über das Kettenrad. Ein Zahn dort ändert die Übersetzung um gut zwei Prozent.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/45 | 3,00 | Kürzer — die Bestückung der amerikanischen Ausführung, etwas mehr Antritt aus dem Drehzahlkeller |
| 15/44 (OEM) | 2,93 | Standard — die europäische Werksauslegung, ausgewogen zwischen Stadt und Landstraße |
| 15/41 | 2,73 | Länger — rund sieben Prozent mehr Weg je Umdrehung, ruhiger bei Dauertempo |
| 15/40 | 2,67 | Länger — deutlich entschärft, sinnvoll nur bei hohem Landstraßenanteil |
Häufige Fragen zur Z 400 D
Warum finde ich für die Z 400 auch die Angabe fünfzehn zu fünfundvierzig?
Weil die nordamerikanische KZ400 der D-Reihe ein Kettenrad mit 45 Zähnen fährt. Kataloge, die europäische und amerikanische Ausführungen unter einem Eintrag zusammenfassen, geben deshalb häufig die 45 aus. Für die hier gelistete europäische D-Reihe sind 44 Zähne belegt.
Welche Kette braucht die Z 400 D?
Eine 530er Kette mit 100 Gliedern. Das ist dieselbe Größe, die Kawasaki auch an deutlich stärkeren Modellen der Zeit verbaut hat — für einen Vierhunderter mit 36 PS also reichlich dimensioniert.
Wie viel bringt ein Zahn am Kettenrad?
Von 44 auf 45 Zähne sind es rund zweieinviertel Prozent kürzere Übersetzung, von 44 auf 41 rund sieben Prozent längere. Bei einem Motor, der sein Drehmomentmaximum bei 7.500 Umdrehungen erreicht, sind Schritte von einem oder zwei Zähnen die sinnvolle Größenordnung.