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Kawasaki ZXR 400 H2,L1-9 1988 - 2002

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Kawasaki ZXR 400 H2/L1-L9 ZX-4 (1988-2002): ein 398 ccm großer, flüssigkeitsgekühlter DOHC-Vierzylinder mit 16 Ventilen und Sechsganggetriebe, der in der japanischen Ausführung 59 PS bei 12.000/min leistet, in der europäischen 65 PS. Getragen wird das Ganze von einem Aluminium-Brückenrahmen mit Telegabel und Uni-Trak-Hinterradführung.

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520er-Teilung · 15/45 · 110 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge110 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten45 Zähne
Übersetzung3,00 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die ZXR 400 auszeichnet

  • Vierzylinder mit 12.000 Touren Nennleistung: Der 398er dreht seine Nennleistung erst bei 12.000 Umdrehungen ab. Das ist die Auslegung der japanischen 400er-Klasse und der Grund, warum die ZXR trotz kleinem Hubraum eine ernsthafte Sportmaschine ist.
  • H- und L-Generation, gleiche Bestückung: Der ZX400-H von 1989 und der komplett neu konstruierte ZX400-L ab 1991 fahren beide 15 Zähne vorn und 45 hinten mit 110 Gliedern. Ein Kettensatz passt übersetzungsseitig über die gesamte Baureihe.
  • Unterschiedliche Leistung je Markt: Japanische Datenblätter nennen 59 PS, europäische Händlerdaten 65 PS, dazu gab es in Deutschland eine 26-PS-Ausführung. An der Bestückung ändert das nichts.
  • 520er-Kette ab Werk: Anders als bei einigen Modellen derselben Passliste ist die 520er-Teilung an der ZXR keine Umbaulösung, sondern die Werksausführung. Der Conversion-Vermerk im selben Ersatzteil-Block gehört zu einem anderen Modell.
  • 160 Kilogramm trocken: Kawasaki hat der ZXR schon 1989 einen Aluminium-Brückenrahmen gegeben und ihn mit der L-Generation ab 1991 überarbeitet. Zusammen mit dem kurzen Radstand von 1.385 Millimetern ergibt das ein Motorrad, das seine Leistung über Handlichkeit umsetzt statt über Drehmoment.

Übersetzung anpassen — Rennstrecke gegen Landstraße

OEM ist 15/45 bei 520er-Teilung, also eine glatte Sekundärübersetzung von 3,00. Der hochdrehende 400er lebt von Drehzahl — wer ihn auf der Landstraße bewegt, wo selten über 10.000 gedreht wird, gewinnt mit einem Zahn weniger vorn spürbar. Der Shop führt Ritzel von 12 bis 17 Zähnen und Kettenräder von 35 bis 54.

SetupÜbers.Charakter
14/453,21Kürzer — schnellerer Antritt aus engen Kurven, sinnvoll auf kurvigen Hausstrecken
15/45 (OEM)3,00Standard — die Werksauslegung, in beiden Generationen identisch
16/452,81Länger — mehr Endgeschwindigkeit und ruhigere Autobahnetappen, dafür muss man den Vierzylinder noch stärker treten

Häufige Fragen zur ZXR 400

Welcher Kettensatz gehört auf die Kawasaki ZXR 400?
Eine 520er-Kette mit 110 Gliedern, 15 Zähne vorn und 45 hinten. Die japanische Modelldatenbank nennt für den ZX400-H wie für den ZX400-L jeweils 15 vorn, 45 hinten und eine 520er-Kette mit 110 Gliedern, und die Passliste der Kategorie führt H2 und L1 bis L9 gemeinsam in beiden Zähne-Blöcken.

Unterscheiden sich H- und L-Modell beim Kettensatz?
Nein. Der ZX400-L ist ab 1991 eine komplette Neukonstruktion mit anderem Rahmen und anderer Verkleidung, aber die Sekundärübersetzung blieb bei 15/45 mit 110 Gliedern.

Ist die 520er-Kette an der ZXR 400 ein Umbau?
Nein, das ist die Werksausführung. In den Ersatzteil-Listen steht direkt hinter der ZXR ein anderes Modell mit dem Vermerk 520 Chain Conversion — der gehört nicht zur ZXR.

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