Kawasaki 420 KX420 1980 - 1981
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 118 Glieder |
| Ritzel vorn | 14 Zähne |
| Kettenrad hinten | 48 Zähne |
| Übersetzung | 3,43 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die KX 420 auszeichnet
- Vierzehn, achtundvierzig und einhundertachtzehn stehen baujahrgenau in einer Zeile: Eine Anwendungsliste für Kawasaki-Geländemodelle führt die KX420 der Jahre 1980 bis 1981 mit 520er Teilung, 118 Gliedern, 14 Zähnen vorn und 48 hinten. Alle drei Werte decken sich zeichengleich mit den hier hinterlegten Angaben, und die Fahrzeugliste dieser Seite nennt die Modellcodes A1 und A2 mit denselben Jahren im 14-Zähne-Block.
- Die Uni-Trak-Federung kam 1980 mit dieser Maschine: Kawasaki stellte das System im Modelljahr 1980 gemeinsam an KX125, KX250 und der neuen KX420 vor. Es war das erste senkrecht stehende Einzelfederbein mit Umlenkhebeln und damit der Vorläufer praktisch aller heutigen Hinterradfederungen im Gelände.
- Achtundvierzig zu vierzehn ergeben eine Übersetzung von 3,43: Kawasaki hat die KX420 nur zwei Modelljahre gebaut. Die Anwendungsliste führt 1980 und 1981 in einer gemeinsamen Zeile — einen Wechsel der Bestückung innerhalb der Bauzeit gab es nicht. Ab 1983 übernahm die KX 500 die Rolle der größten Motocross-Maschine im Programm.
- Die Nachbarmodelle der Anwendungsliste zeigen, wie eigen die KX420 bestückt ist: Für die KDX420 von 1981 nennt dieselbe Liste 16 zu 50 bei 120 Gliedern, für die KDX450 von 1982 15 zu 50. Die KX420 übersetzt mit 3,43 von den dreien am kürzesten und kommt zugleich mit den wenigsten Gliedern aus.
- Der lange Motor rückt das Ritzel weit vom Schwingendrehpunkt weg: Zeitgenössische Tests bemängelten das große Motorgehäuse der KX420, dessen Abtriebswelle deutlich weiter vom Drehpunkt der Schwinge entfernt sitzt als bei den Wettbewerbern. Für die Praxis heißt das: der Kettendurchhang ändert sich über den Federweg stärker als gewohnt, weshalb er im belasteten Zustand eingestellt gehört.
- Beim Ritzel gibt es genau drei Größen: Diese Seite führt 13, 14 und 15 Zähne. Die Werksgröße liegt damit in der Mitte, und die Übersetzung lässt sich in beide Richtungen um je eine Stufe verändern, ohne die Kettenlänge anzupassen.
Übersetzung anpassen — Sand gegen harten Untergrund
OEM ist 14/48, also eine Sekundärübersetzung von 3,43. Für eine kürzere Übersetzung bietet sich ein kleineres Ritzel an, für eine längere ein größeres — die Anpassung läuft an dieser Maschine über das vordere Zahnrad.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/48 | 3,69 | Kürzer — knapp acht Prozent mehr Drehzahl am Rad. Sinnvoll auf tiefem Untergrund und bei enger Streckenführung. |
| 14/48 (OEM) | 3,43 | Standard — die Werksauslegung der Modellcodes A1 und A2. |
| 15/48 | 3,20 | Länger — gut sieben Prozent weniger Drehzahl. Auf schnellen, harten Strecken und langen Geraden im Vorteil. |
Häufige Fragen zur KX 420
Wie viele Glieder braucht die Kette?
Einhundertachtzehn in 520er Teilung. Diese Länge nennt die Anwendungsliste für die Modellcodes A1 und A2 der Jahre 1980 und 1981; sie deckt sich mit dem hier hinterlegten Wert.
Passt ein Kettensatz der KDX420 oder KDX450?
Nein. Für die KDX420 von 1981 nennt dieselbe Anwendungsliste 16 zu 50 bei 120 Gliedern, für die KDX450 von 1982 15 zu 50 bei ebenfalls 120. Beide unterscheiden sich in Zähnezahl und Länge von der KX420.
Worauf ist beim Einstellen des Durchhangs zu achten?
Auf den belasteten Zustand. Bei einem Motocross-Fahrwerk mit großem Federweg verändert sich der Abstand zwischen Ritzel und Kettenrad über den Federweg erheblich; eine auf dem Ständer stramm gespannte Kette kann beim Einfedern deutlich zu straff werden.