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Kawasaki Eliminator 500 / SE / ABS 2024

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Kawasaki Eliminator 500 / SE / ABS (ab 2024): ein 451 ccm großer Reihenzweizylinder mit Wasserkühlung, zwei obenliegenden Nockenwellen und Einspritzung, rund 45 PS bei 9.000/min und 42 Nm bei 6.000/min, dazu ein Sechsganggetriebe mit seilzugbetätigter Nasskupplung. Getragen wird das Ganze von einem Gitterrohrrahmen aus hochfestem Stahl mit 1.520 mm Radstand, 30 Grad Lenkkopfwinkel und einer 41-mm-Teleskopgabel.

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520er-Teilung · 14/43 · 112 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge112 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten43 Zähne
Übersetzung3,07 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die Eliminator 500 auszeichnet

  • Vier Glieder mehr als Ninja 500 und Z500: Alle drei Modelle teilen sich den 451er-Twin und fahren dieselben 14 Zähne vorn mit 43 hinten. Der Eliminator steht aber deutlich länger: Kawasaki gibt den Radstand mit 1.520 Millimetern an, rund 145 Millimeter mehr als bei den Schwestermodellen. Entsprechend braucht er 112 statt 108 Glieder. Wer den Kettensatz nach Motorbezeichnung sucht, bestellt leicht die falsche Länge.
  • Die Fahrzeugliste löst nach Modellcode auf: Im 43-Zähne-Block dieser Seite stehen EL450CRFNN für die Eliminator 500 ABS und die SE-Ausführung, im 14-Zähne-Block dazu EL450ASFNN und EL450BRFNN für die Modelljahre 24 und 25. Damit sind beide Enden der Bestückung modellcodegenau belegt. Der Code steht im Fahrzeugschein und ist zuverlässiger als die Ausstattungsbezeichnung.
  • Drei Komma null sieben passen zu einem leichten Cruiser: Für ein Motorrad mit 45 PS und Cruiser-Geometrie ist die Sekundärübersetzung recht kurz gewählt. Reserve nach oben bleibt trotzdem: Der Zweizylinder leistet seine 45 PS erst bei 9.000 Umdrehungen, das maximale Drehmoment liegt bei 6.000.
  • Niedrige Sitzbank, langer Radstand, wenig Federweg: Mit 735 Millimetern Sitzhöhe, 119 Millimetern Federweg vorn und 79 Millimetern an den beiden Federbeinen ist der Eliminator konsequent auf Zugänglichkeit ausgelegt. Der Lenkkopfwinkel liegt bei 30 Grad. Für die Kettenpflege gilt trotzdem dasselbe wie an jedem Motorrad: Die Spannung gehört mit belastetem Hinterrad gemessen, nicht auf dem Seitenständer.
  • Der Name Eliminator steht für mehrere Motorräder: Kawasaki hat ihn seit den Achtzigern mehrfach vergeben, unter anderem für die BN 125 und die EN 500. Der 500er von 2024 hat mit diesen Modellen technisch nichts gemein — er nutzt die Plattform von Ninja 500 und Z500. Bei der Ersatzteilsuche gehört deshalb das Baujahr dazu, sonst landet man bei einem völlig anderen Motorrad.

Übersetzung anpassen — Stadt gegen Landstraße

OEM ist 14/43 mit 112 Gliedern in 520er-Teilung, also eine Sekundärübersetzung von 3,07. Der Shop führt Ritzel von 12 bis 17 und Kettenräder von 35 bis 54 Zähnen, der Spielraum ist also in beide Richtungen groß. Bei einem Cruiser lohnt sich der Eingriff selten — die Werksauslegung trifft den Charakter gut.

SetupÜbers.Charakter
14/453,21Kürzer — spritziger im Stadtverkehr, dafür mehr Drehzahl bei Tempo 120
14/43 (OEM)3,07Standard — die Werksauslegung, gleiche Bestückung wie Ninja 500 und Z500
14/412,93Länger — ruhiger auf der Landstraße, unten etwas zäher
15/432,87Länger — der größere Schritt über das Ritzel, für viel Überlandanteil

Häufige Fragen zur Eliminator 500

Passt der Kettensatz von Ninja 500 oder Z500?
Die Zähnezahlen ja, die Kettenlänge nicht. Alle drei fahren 14 Zähne vorn und 43 hinten, aber der Eliminator hat einen deutlich längeren Radstand und braucht 112 statt 108 Glieder. Wer einen Ninja-Satz montiert, bekommt die Kette nicht auf die richtige Spannung.

Unterscheiden sich Eliminator 500, SE und ABS beim Antrieb?
Nein. Die Fahrzeugliste dieser Seite führt alle drei Ausführungen gemeinsam mit 14/43. Die Unterschiede liegen bei Bremsanlage, Ausstattung und Lackierung, nicht am Kettensatz.

Wie oft muss die Kette an einem Cruiser gespannt werden?
Bei überwiegendem Straßenbetrieb reicht eine Kontrolle alle paar hundert Kilometer. Mit einer gedichteten Kette und regelmäßiger Schmierung sind hohe Laufleistungen normal. Wichtig ist, die Spannung mit belastetem Hinterrad zu messen — auf dem Seitenständer fällt sie zu locker aus.

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