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Kawasaki GPZ 500 EX500A 1987 - 1993

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Kawasaki GPZ 500 S EX500A (1987-1993): ein 498 ccm großer, flüssigkeitsgekühlter Reihenzweizylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen, acht Ventilen und 180-Grad-Kurbelwelle, der rund 60 PS bei 9.800/min und 46 Nm bei 8.500/min leistet. Darunter liegt ein Doppelschleifenrahmen aus Stahl-Kastenprofil mit Uni-Trak-Hinterradaufhängung.

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520er-Teilung · 16/42 · 104 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge104 Glieder
Ritzel vorn16 Zähne
Kettenrad hinten42 Zähne
Übersetzung2,63 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die GPZ 500 S auszeichnet

  • Die A-Reihe fährt 42 Zähne, die D-Reihe 41: Das ist der wichtigste Punkt beim Teilekauf. Die Ersatzteil-Passliste dieser Seite trennt beide Generationen sauber: EX500A1-A6 der Jahre 1987 bis 1993 steht im 42-Zähne-Block, EX500D1-D12 von 1994 bis 2005 im 41er. Ein Zahn klingt wenig, ist aber eine eigene Teilenummer.
  • 16 Zoll vorn, Trommel hinten: Die EX500A ist an drei Merkmalen zu erkennen: 16-Zoll-Vorderrad, 36-mm-Gabel und hintere Trommelbremse. Erst mit der EX500D kamen 1994 die 17-Zoll-Räder, die 37-mm-Gabel und die Scheibe hinten. Wer Teile für das Hinterrad sucht, muss diese Grenze kennen.
  • Der Motor, der drei Modelle trägt: Denselben 498er-Paralleltwin nutzen auch die ER-5 und die KLE 500 — mit jeweils eigener Sekundärübersetzung. Die ER-5 fährt 17/42, die KLE 500 der frühen Jahre 16/44. Kettensätze sind zwischen diesen Modellen deshalb nicht austauschbar, auch wenn der Motor derselbe ist.
  • 520er-Kette mit 104 Gliedern: Für 60 PS und 46 Nm ist die 520er-Teilung großzügig dimensioniert — die Kette ist an dieser Maschine selten das begrenzende Bauteil. Entscheidend für die Standzeit ist eher, dass der Durchhang stimmt und die Kette bei Ganzjahresbetrieb regelmäßig gereinigt wird.
  • Ein Motorrad, zwei Namen: In Europa lief die Maschine als GPZ 500 S, in Nordamerika als Ninja 500R. EX500 ist der interne Typcode. Wer in englischsprachigen Quellen sucht, findet unter Ninja 500R dieselben Antriebsdaten — muss aber trotzdem zwischen A- und D-Generation unterscheiden.

Übersetzung anpassen — Alltag gegen Landstraße

OEM ist 16/42 bei 520er-Teilung und 104 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,63. Kawasaki hat die A-Generation damit etwas kürzer ausgelegt als die spätere D-Reihe mit 41 Zähnen. Diese Seite führt Ritzel von 12 bis 17 und Kettenräder von 38 bis 48 Zähnen, es geht also in beide Richtungen deutlich weiter, als sinnvoll ist.

SetupÜbers.Charakter
15/422,80Kürzer — mehr Antritt im Stadtverkehr und am Berg, dafür rund sechs Prozent mehr Drehzahl auf der Landstraße
16/432,69Leicht kürzer — die feine Stufe, wenn der Antritt im Zwei-Personen-Betrieb fehlt
16/42 (OEM)2,63Standard — Kawasakis Werksauslegung für die A-Generation
16/412,56Länger — das ist die Auslegung der späteren D-Generation, etwas ruhiger bei Reisetempo

Häufige Fragen zur GPZ 500 S

Welcher Kettensatz gehört auf die GPZ 500 S der A-Generation?
Eine 520er-Kette mit 104 Gliedern, 16 Zähne vorn und 42 hinten. Die Ersatzteil-Passliste dieser Seite führt 'GPZ500 S (EX500A1-A6) 87-93' baujahrgenau im 42-Zähne-Block, und ein AFAM-Kettensatz für die EX500A nennt 16-42-104.

Passt der Kettensatz der späteren EX500D?
Nicht ohne Änderung der Übersetzung. Die D-Generation ab 1994 fährt hinten 41 statt 42 Zähne bei gleicher Teilung und gleicher Gliederzahl. Wer den D-Satz montiert, fährt rund drei Prozent länger übersetzt.

Woran erkenne ich die EX500A?
Am 16-Zoll-Vorderrad, an der 36-mm-Gabel und vor allem an der Trommelbremse hinten. Ab 1994 hat die EX500D 17-Zoll-Räder und eine hintere Scheibenbremse.

Passt der Kettensatz der ER-5?
Nein. Die ER-5 nutzt denselben Motor, ist aber mit 17 Zähnen vorn deutlich länger übersetzt. Die Passlisten führen beide Modelle in getrennten Blöcken.

Ist die GPZ 500 S dasselbe Motorrad wie die Ninja 500R?
Ja. EX500 ist der interne Typcode; in Europa lief die Maschine als GPZ 500 S, in Nordamerika als Ninja 500R. Antriebsstrang und Kettensatz sind bei gleicher Generation identisch.

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