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Kawasaki KLE 500 A1-A5 1991 - 1995

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Kawasaki KLE 500 A1-A5 (1991-1995): ein 498 ccm großer, flüssigkeitsgekühlter Paralleltwin mit zwei obenliegenden Nockenwellen, der 50 PS bei 8.500/min leistet und in Deutschland auch in einer auf 27 PS gedrosselten Ausführung angeboten wurde. Getragen wird das Ganze von einem Stahl-Doppelschleifenrahmen mit konventioneller Telegabel und Uni-Trak-Zentralfederbein.

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520er-Teilung · 16/44 · 108 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge108 Glieder
Ritzel vorn16 Zähne
Kettenrad hinten44 Zähne
Übersetzung2,75 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die KLE 500 auszeichnet

  • Ein Motor, vier Übersetzungen: Der 498er-Twin steckt außerdem in GPZ 500 S, EN 500 Vulcan und ER-5. Jedes dieser Modelle fährt eine eigene Sekundärübersetzung: die KLE 2,75, die GPZ 2,56, die Vulcan 2,63 und die ER-5 2,47. Wer nach Motor statt nach Modell bestellt, greift zuverlässig daneben.
  • A1-A6 und A7-A14 sind zwei verschiedene Kettensätze: Zum Modelljahr 1997 stellt Kawasaki von 16/44 auf 17/46 um. Die Ersatzteil-Liste dieser Seite trennt beide Serien in jedem Zähne-Block — hier gilt die frühe Bestückung.
  • Reiseenduro mit 21-Zoll-Vorderrad: Die KLE startet 1991 mit 21 Zoll vorn und 17 hinten, langen Federwegen und 850 mm Sitzhöhe. Der große Federweg bedeutet für die Kette einen stark wechselnden Durchhang über den Federungsweg.
  • 50 PS an einem Zweizylinder sind kettenfreundlich: Anders als ein gleich starker Single baut der Twin sein Drehmoment gleichmäßig auf. Für den Antriebsstrang heißt das weniger Zugspitzen — 108 Glieder in 520er-Teilung halten an dieser Maschine entsprechend lange.
  • Nicht einstellbare Federelemente: Weder Gabel noch Federbein lassen sich anpassen. Für den Kettentrieb ist das sogar ein Vorteil: die Geometrie bleibt über die Lebensdauer konstant, der einmal richtig eingestellte Durchhang stimmt dauerhaft.

Übersetzung anpassen — Reise gegen Piste

OEM ist 16/44 in 520er-Teilung mit 108 Gliedern, also 2,75. Das ist die geländetauglichste Auslegung der ganzen 500er-Twin-Familie und deutlich kürzer als die der GPZ 500 S. Wer die KLE überwiegend auf Asphalt bewegt, kann einen Zahn zulegen.

SetupÜbers.Charakter
15/442,93Kürzer — mehr Zugkraft auf der Piste und mit Gepäck, dafür hörbar mehr Drehzahl auf der Autobahn
16/44 (OEM)2,75Standard — Kawasakis Auslegung für die frühe A-Serie
17/442,59Länger — nimmt rund sechs Prozent Drehzahl heraus und bringt die KLE in die Nähe der ER-5-Auslegung

Häufige Fragen zur KLE 500

Welcher Kettensatz gehört auf die Kawasaki KLE 500 A1-A5?
Eine 520er-Kette mit 108 Gliedern, 16 Zähne vorn und 44 hinten. Der Fachhandel führt diesen Satz ausdrücklich für die Baujahre 1991 bis 1995.

Warum finde ich für die KLE 500 auch 17/46?
Weil das die Bestückung ab Modelljahr 1997 ist, also die Serien A7 bis A14. Die Ersatzteil-Liste dieser Seite führt 'KLE500 A1-A6 91-96' und 'KLE500 A7-A14 97-05' in getrennten Blöcken.

Passt der Kettensatz der GPZ 500 S auf die KLE 500?
Nein. Beide teilen sich den 498er-Twin, aber nicht die Übersetzung: die GPZ fährt 16/41 mit 104 Gliedern, die KLE 16/44 mit 108. Kataloge, die nach Motor gruppieren, werfen beide gern zusammen.

Wie stelle ich den Kettendurchhang an einer Enduro richtig ein?
Bei langen Federwegen gehört die Spannung mit belastetem Fahrwerk kontrolliert, nicht am aufgebockten Motorrad. Sonst läuft die Kette beim Einfedern zu straff und belastet Ausgangswelle und Kettenrad unnötig.

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