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Kawasaki KX 500 B2 1986

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Kawasaki KX 500 B2 (1986): ein flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Zweitakter mit 499 Kubikzentimetern und Auslasssteuerung, dazu ein Fünfganggetriebe und eine Mehrscheiben-Nasskupplung — eine Nennleistung gibt Kawasaki für dieses Wettbewerbsmodell nicht an. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrahmen mit Uni-Trak-Hinterbau.

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520er-Teilung · 14/48 · 114 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge114 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten48 Zähne
Übersetzung3,43 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die KX 500 B2 auszeichnet

  • Die erste Fünfhunderter mit Auslasssteuerung: Zum Modelljahr 1986 bekam die KX 500 die KIPS-Auslasssteuerung und war damit die erste 500er Motocrossmaschine in Serie mit einer solchen Anlage. Die Vorgängerin von 1985 war bereits flüssigkeitsgekühlt, die luftgekühlte A-Reihe lief bis 1984. Die B2 steht damit am Übergang zur modernen Auslegung.
  • Ein quadratischer Fünfhunderter: 86 Millimeter Bohrung stehen 86 Millimetern Hub gegenüber — Bohrung und Hub sind identisch, der Motor ist also weder lang- noch kurzhubig ausgelegt. Bei 8,4 zu 1 Verdichtung ergibt das 499 Kubikzentimeter aus einem einzigen Zylinder — ein halber Liter Hubraum ohne zweiten Brennraum, wie es im Motocross der Achtziger üblich war.
  • Achtundvierzig Zähne gelten nur für dieses eine Modelljahr: Die A1 von 1983 fährt 43 Zähne, die A2 und B1 der Jahre 1984 und 1985 dann 46, die B2 von 1986 achtundvierzig und die C-, D- und E-Reihe ab 1987 wieder siebenundvierzig. Kawasaki hat die Auslegung in diesen Jahren also mehrfach nachgeschärft — beim Teilekauf entscheidet das Modelljahr.
  • Sechshundertdreiundfünfzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung lässt sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse zurückrechnen: rund 653 Millimeter. Für eine Motocrossmaschine dieser Größe ist das ein gewöhnlicher Wert und bestätigt die 114 Glieder als montierbare Länge.

Übersetzung anpassen — Sand gegen harten Untergrund

Ab Werk laufen 14/48 auf 114 Gliedern in 520er Teilung, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 3,43. Vorn gibt es 13, 14 und 15 Zähne, hinten reicht das Sortiment von 39 bis 53 — der Spielraum ist in beide Richtungen groß.

SetupÜbers.Charakter
13/483,69Kürzer — knapp acht Prozent mehr Antritt auf weichem Untergrund
14/48 (OEM)3,43Standard — der Auslieferungszustand des Modelljahrs 1986
15/483,20Länger — gut sieben Prozent weniger Drehzahl auf schnellen Abschnitten

Häufige Fragen zur KX 500 B2

Passt der Satz auch auf eine KX 500 von 1987?
Nein, jedenfalls nicht am Kettenrad. Ab der C-Reihe von 1987 fährt die Baureihe 47 statt 48 Zähne, bei gleichem Ritzel und gleicher Kettenlänge. Für die Jahrgänge ab 1987 gibt es deshalb eine eigene Zuordnung.

Warum schlägt die Seite ein Kettenrad mit 53 Zähnen vor?
Diese Größe stammt aus einem Sammelartikel, der KX 125, KX 250 und weitere Modelle gemeinsam führt. Für die KX 500 B2 nennt die Fahrzeugzuordnung derselben Seite 14 Zähne vorn und 48 hinten, und das deckt sich mit den Angaben des Kettenradherstellers.

Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei vierzehn Zähnen ändert ein Zahn weniger die Übersetzung um knapp acht Prozent, ein Zahn mehr um gut sieben. Am Kettenrad wirkt ein Zahn dagegen nur rund zwei Prozent — dort liegt die feine Abstufung.

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